Montag, 12. Dezember 2016

Mein Lieblingsexponat "Der Nebeltornado"

Die FSJlerin im phaeno Alexandra stellt ihr Lieblingsexponat den Nebeltornado vor.

Mein Lieblingsexponat der Nebeltornado

Im phaeno gibt es viele tolle Exponate, weshalb es sehr schwierig ist, tatsächlich ein Lieblingsexponat zu wählen. Es ist nicht nur schwierig, weil es so viele interessante Exponate gibt, sondern auch, weil  immer wieder neue phänomenale Exponate dazukommen.

Der Feuertornado. Foto Nina Stiller

Deshalb habe ich mir einmal überlegt, wie es war, als ich zum ersten Mal im phaeno war. Das Exponat, von dem ich Fotos und auch Videos gemacht habe und sie danach meiner Familie gezeigt habe, war natürlich der Feuertornado. Er ist ja auch immerhin das Aushängeschild vom phaeno und wirklich spektakulär.

Der Nebeltornado: Nicht nur beobachten, sondern auch anfassen! Foto: Nina Stiller

Als ich dann anfing im phaeno zu arbeiten und Besuchern den Feuertornado bildlich erklären sollte, fiel mir auf, dass ich es zwar nach einigen langen Erklärungen so halbwegs verstanden hatte, mir das Ganze aber nur vorstellen konnte. Dabei kam auf, dass es ein Exponat gibt, bei dem man gefahrlos, ohne sich zu verbrennen, fühlen kann, wie der Feuertornado funktioniert: beim Nebeltornado.
Das war nicht nur für mich eine große Hilfe beim Verstehen und Erklären, sondern auch ein unglaubliches Erlebnis. Dieses Exponat bringt nämlich, obwohl es weder so groß noch so spektakulär ist wie der Feuertornado, etwas zu Stande, dass der Feuertornado nicht schafft: Es lässt einen fühlen, und damit noch einmal auf einer ganz anderen Ebene verstehen, wie der Feuertornado funktioniert.

Die Funktionsweise des Nebeltornados ist der des Feuertornados tatsächlich sehr ähnlich. Außen sind vier Röhren mit Löchern drin, durch die Luft an dem Tornado immer an einer Seite vobeigepustet wird, wodurch die Luft immer im Kreis herum gelenkt wird. Durch die Wärme steigt der Feuertornado auf.  Der Nebeltornado benötigt einen Abzug zum Aufsteigen. Von unten kommt die Essenz des jeweiligen Tornados: Einmal Feuer, einmal ein feiner Wassernebel. Und das war es auch fast schon: Dann heißt es nur noch beobachten und staunen.

Es gibt im phaeno auch noch andere Exponate von dem Künstler Ned Kahn, der auch für den Nebeltornado verantwortlich ist und die Idee für den Feuertornado hatte. Um nur ein paar Beispiele zu nennen, sind das: Äolische Landschaft, Rauchwolkenringe und Regenmacher.

Sehen wie Sanddünen entstehen. Aölische Landschaft ein Kunstwerk von Ned Kahn.
Mehr ein Exponat zum Hören und Lauschen von Ned Kahn: der Regenmacher.

Ein weiteres Exponat von Ned Kahn: Wolkenringe! Gleich geht`s los!
Ich empfehle jedem, der ins phaeno kommt und den Feuertornado toll findet, auch das Exponat Nebeltornado, eines meiner Lieblingsexponate, anzuschauen und auszuprobieren.Und natürlich noch die vielen weiteren wunderschönen Kunstwerke von Ned Kahn.

Montag, 5. Dezember 2016

Neue Show: Dein Körper kann`s!

10 lustige Showmaster beim Sortieren!
Denn 10 Showmaster kreieren selbst ihr Plakat zur Show
 
10 hochmotivierte, spannungsgeladene Showmaster treffen sich mit Show-Organisator Davy Champion im Wissenschaftstheater. Das kann nur eines bedeuten. Die neue Show "Dein Körper kann´s!" wird geprobt! Was man auch an dem Bild (oben) sieht, mit dem auf die neue Show aufmerksam gemacht werden soll. Das Foto erinnert mit viel Spaß an das berühmte Leonardo da Vinci Bild.

Simon sucht den richtigen Dreh, um dieses Experiment zu präsentieren

Mitten in den Proben ging es jedoch sehr ernst zu: Denn jedes Detail wurde eifrig durchdiskutiert.
Als ich den Probenraum betrete, um mal einen exklusiven Blick hinter die Kulissen zu werfen, wird gerade ein Wasserexponat vorgeführt. Das kenne ich gar nicht. Und ich frage mich, was dies mit "Dein Körper" zu tun hat. Simon lässt fast andächtig Murmeln in ein Wassergefäß fallen und bringt das Wasser durch Bewegung zum Rotieren. Hält man das Glas an, rotieren die Murmeln noch schön ein paar Sekunden bis Minuten weiter. "Damit soll der Vorgang im Innenohr - das Gleichgewichtsorgan des Menschen - dargestellt werden, der zum Schwindel-Gefühl zum Beispiel nach einer Karussellfahrt führt", erklärt mir Davy.  Das Experiment ist eindrücklich finde ich. Es muss nur noch so gezeigt werden, dass es alle im Wissenschaftstheater sehen können.  "Die Show wird für den Showmaster eine Herausforderung", meint Davy zu den anderen. Denn die Versuche sollen nicht nur erklärt werden, sondern auch Spaß machen. Der nächste Versuch hat viel intuitiver etwas mit dem Körper zu tun. Marcel besteigt ein Fahrrad. Dessen Hinterrad ist mit dem Computer verbunden. Der gut durchtrainierte Marcel bringt das Fahrrad ohne Mühe auf 40 km/h. Respekt! Und obwohl man schon oft gelesen oder selbst erfahren hat, wie schwer es ist, Pfunde wieder loszuwerden, überrascht mich der Versuch doch. Parallel zu seiner rasanten Fahrt wird Marcel angezeigt, was er nach einer Stunde temporeicher Fahrt alles essen dürfte. Marcel strahlt zumindest: Er dürfte eine Currywurst mit Pommes essen!
Für Marcel weniger hart als für die meisten: Gewicht abstrampeln!
In der ca. 30-minütigen Show wird es noch viele weitere spannende Versuche zum Thema Körper mit Publikumsbeteiligung geben. Der Hörsinn, Gleichgewichtssinn, Reaktionszeit und Lungenvolumen sind Themen, die gezeigt werden.

Der arme Luftballon: Wird er gleich die Reaktionszeit von Gunnar "überleben"?
Am besten gefällt mir der Versuch zur Reaktionszeit. Ein Showgast wird mithilfe seiner Reaktionszeit versuchen, einen Luftballon vor dem Platzen zu bewahren. Ob es ihm gelingt: Mitmachen und über die eigenen Körperfähigkeiten staunen!
Tipp: Die Showtermine findet Sie hier!

Montag, 28. November 2016

Tanz der Pendel: Die Physik des Chaos lieben?



So schön kann Chaos sein!!
Chaos lieben, geht das? Das kommt darauf an, was für ein Chaos gemeint ist. Christof und ich betrachten die ersten Pendel, die in der neuen Sonderschau „Tanz der Pendel“ ab 1. Dezember gezeigt werden. Und sind gleich mitten in einer Diskussion. Christof ist das Wort lieben etwas zu stark. Aber fasziniert ist er von den chaotischen Bewegungen der besonderen Pendel schon.
"Christof, nervt dich das nicht als Physiker, wenn etwas chaotisch und unberechenbar ist?"

Das Tripelpendel zeigt eindrücklich, dass die Bewegungen der Pendel nicht vorhersehbar sind. „Wie man sich auch anstrengt, man wird es nicht schaffen, die beiden Pendel so zu starten, dass sie immer im Gleichklang pendeln“, erklärt mir Christof. „Nervt dich das nicht als Physiker, wenn etwas chaotisch und unberechenbar ist“, frage ich ihn. „Ich finde das reizvoll. Die Welt ist eben nicht vollständig berechenbar. Und wenn man in diesem Chaos, dann noch Strukturen findet..toll!“ meint Christof.  Mit dieser Antwort hat mich Christof ehrlicherweise mehr überrascht, als hätte er das Chaos wirklich richtig geliebt.

Chaos kann auch reizvoll sein. Es kommt nur auf die Betrachtungsweise an! Foto: Michael Zumbaum
Dass es diese Strukturen wirklich gibt, möchte Christof zusammen mit den Besuchern herausfinden. Er führt mich dann gleich zum Riesenmagnetpendel, dessen Bau er zusammen mit der Werkstatt gerade in Angriff genommen hat. „Genau dieses Chaos mit Strukturen wird dieses Pendel zeigen“, erklärt er mir. Die Besucher werden dabei mithelfen. Sie markieren am Boden ihren Startpunkt des Pendels. Je nachdem, wo das Pendel startet, beendet das Pendel seine Bewegung beim blauen, roten oder grünen Magneten. Welche Startgebiete zu chaotischem Verhalten führen, wird erst nach vielen Versuchen deutlich. Mit der Zeit wird so ein gemeinschaftliches Bild entstehen. Wie das dann aussehen wird, bin ich schon sehr gespannt. „Neben diesen Experimenten werden auch wieder Kunstwerke die Schau bereichern. Kunstwerke von Daniel Richard zeigen nicht nur die Physik der Pendel, sondern laden durch ihre Schönheit und Eleganz auch zum Innehalten ein“, meint Christof. "Perfekt um beim Weihnachtsstress auch einmal zur Ruhe zu kommen!", finde ich.
Bei Tanz der Pendel laden kleine und große Pendel zum Ausprobieren ein. Auch elektronische!
Tipp: Inspiriert von diesen wunderschönen Pendeln, kann man dann noch Mobiles mit LED`s in der Mobilé-Werkstatt bauen. Die Termine und das gesamt Weihnachtsprogramm gibt es hier!
Mobiles selber bauen!

Montag, 21. November 2016

So schön war`s mit unseren Geburtstagsgästen

2400 Gäste haben mit uns unseren 11. phaeno Geburtstag gefeiert. Es herrschte eine super Atmosphäre in der Ausstellung. Jung und Alt probierten gemeinsam viele Experimente aus. Besonders umschwärmt wurde natürlich wieder unser Chameur Robo und das Hexenhaus, in dem jedem Besucher ordentlich die Sinne verwirrt wurden. Die aktuelle Sonderausstellung "Manometer!" sorgte für viele Aha-Momente: Viele testeten ihr Lungenvolumen oder waren überrascht, dass der Computer ihre Sprungweite vorraussagen konnten. Im Biolabor bastelten schon Einige an Weihnachtsgeschenken mit persönlicher Duftnote für das Badesalz. Auch die Renner im Techlab waren sehr beliebt. Am Samstag fuhren die kleinen Flitzer sogar 10 Meter weit! Respekt ihr Rennflitzerbastler!!

 
Volle Spannung und ganzer Einsatz. 11 Freunde beim Kickerturnier zum 11. Geburtstag

  
Wo ist mein blinder Fleck und warum ist plötzlich die Maus weg?
  
Handschuhe und Kittel an! Und schon ging es los in echter Laboratmosphäre!
So einfach wie Fahrrad fahren oder doch nicht? Gemeinsam ausprobieren und das Rätsel lösen.  
Mit Papas Hilfe geht es noch besser und der Motor springt an...
Die Elektronen stoßen sich ab und das Ergebnis: eine Frisur, die die Besucher in den Bann zog!
Hübsch hässlich! Das Gehirn kommt da manchmal nicht so ganz mit. Umso größer der Lacher!
Zur Geburtstagsstimmung gehört natürlich auch die Festbemalung! Danach lässt es sich noch besser experimentieren!
Psst. Das wird vielleicht gerade ein Weihnachtsgeschenk. Das persönliche Badesalz!
Mit einem lautem Knall endete die Fußballshow. Wir wissen jetzt wie ein Elfer unhaltbar ist!
Wie weit wird dieser Flitzer fahren? Gemeinsames Basteln mit Papa ist einfach klasse!

Vielen Dank liebe Gäste! Es war wunderschön mit euch.