Donnerstag, 24. August 2017

Fazinierende Papierwelten zum Tag der Niedersachsen


Geometrische Exponate faszinieren
Versunken in das geometrische Exponat „Kleinsche Flasche“, in dem viele Kinder herumklettern, treffe ich Noa Haim. Die Architektin, die mir gleich fantastische, geometrische Figuren vorführen wird, hat sich gleich in dieses Exponat verliebt. Kein Wunder. Als ich ihre Papierfiguren im Techlab sehe, wird mir alles klar. Mit geschickten Fingern lässt sie aus Papier dreidimensionale Figuren entstehen. Die Besucher werden dies zum ersten Mal im phaeno am Niedersachsentag ausprobieren dürfen.

Papierwelten mit Leideschaft gemeinsam erschaffen

Ihre Leidenschaft für diese Figuren begann 2008 bei einem Architekturfestival. Dort wollte sie eigentlich selbst aus kleinen Boxen, riesige Strukturen bauen. Alleine dauert dies nur ziemlich, ziemlich lang. Also kam man sie auf die Idee, die Besucher miteinzubeziehen. Das klappte so gut, dass die Projekte seit 2008 immer größer werden. Sie geht mit unterschiedlichsten Strukturen auf Messen, die Biennale oder veranstaltet Seminare zu Teambuilding. Auch Kinder, die sich ansonsten nicht so gut konzentrieren können, werden mit diesen Bausteinen zu wahren Designern. Von allen Konstruktionen liebt sie am meisten die Struktur, in der ein Herz integriert ist.
Mit Herz bauen und konstruieren


„Wenn ich mit Menschen an diesen Papierwelten arbeite, muss ich sie nicht dazu motivieren mitzumachen. Das klappt von alleine“, erklärt sie mir. Irgendwie werden sie von diesen ästhetischen Figuren angezogen. Und wenn man an etwas Großem arbeitet, wollen alle Teil der Geschichte sein.
Man lernt dabei, zusammenzuarbeiten und ein Ziel zu verfolgen. Gemeinsam etwas Größeres zu schaffen. Außerdem erfährt man beim Basteln viel über geometrische Figuren. „In Geometrie war ich in der Schule nicht besonders gut, erst als ich die Figuren anfassen konnte, habe ich sie verstanden“, meint sie.
Im phaeno hat sie denselben Effekt entdeckt.



Geometrische Figuren muss man zum Verstehen erleben!


Die mathematischen Exponate liegen ihr besonders. Sie klettert behände auf den Klettersternen, baut mit Geduld Figuren auf und erforscht den schrägen Raum. Auch die Architektur hat es ihr angetan. Mit geschultem Auge erkundet sie begeistert die vielen verschiedenen „Räume“. Und im Außenbereich hat sie entdeckt, wie schnell sich Schulklassen ganz von alleine in der Landschaft beschäftigen, wenn sie mal ein wenig auf die Öffnung des phaenos warten müssen.
Wir sind gespannt, wie viele und welche geometrische Figuren am Tag der Niedersachsen vom 1. bis 3. September vor dem phaeno gebaut werden. Wir haben auf jeden Fall schon sehr gerne damit gearbeitet.
http://www.phaeno.de/tdn17/




Gemeinsam entstehen riesige Skulpturen Foto: Jens Nieth

Dienstag, 20. Juni 2017

Freunde, die sich im phaeno auskennen


Mit dem Freundeskreis das phaeno in ganz besonderer Atmosphäre erleben!
Sie sind echte phaeno Freunde: Das merkt man Frau und Herrn Zurmühlen, die beide seit langen Jahren im Freundeskreis des phaeno Mitglied sind, sofort an. Sie bewegen sich mit mir durch die Ausstellung als wäre es das eigene Wohnzimmer. An vielen Exponaten bleiben sie spontan stehen. Ich habe nach DEM Lieblingsexponat gefragt. Doch ich merke sofort: Es sind sehr viele. Bianca Zurmühlen haben es vor allem die Exponate mit „Musik“ angetan. „Das hier hat eine ganz besondere Musik“, meint sie. Wir stehen vor der Kugelbahn „Odyssey of Spheres“. Man merkt sofort, dass die beiden es schon oft betrachtet haben. Und trotzdem verfolgen sie noch den Lauf jeder Kugel und machen mich auf Besonderheiten aufmerksam. Ich freue mich, wie gerne die beiden die Exponate des phaeno haben. Echte Fans, denke ich mir. Und sofort kommen die beiden auch auf die Vorzüge des Freundeskreises zu sprechen. Beide lieben die exklusiven Eröffnungen und Veranstaltungen nur für den Freundeskreis. Das phaeno habe dann eine ganz andere Atmosphäre. Man komme ins Gespräch. Man fachsimpelt über die Exponate.


In bester Erinnerung haben beide die Kugelbahnausstellung. Auch da waren sie natürlich bei der Eröffnung dabei und haben den Klang der großen Kugelbahn in sich aufgenommen. „So konnte man die Bahn nie wieder hören“, ist Frau Zurmühlen überzeugt.

Unvergesslich: Die große Kugelbahn "Makrokosmos" im phaeno
Als nächstes kommen wir auf die Flipperausstellung zu sprechen. Und bei der Erinnerung an diese Ausstellung sehe ich fast ein bisschen Wehmut in ihren Augen, dass sie nicht mehr da ist. „Das hat mich an früher erinnert, nur musste ich damals immer Geld bezahlen“, meint sie. Sie ist oft vorbei gekommen am späteren Nachmittag. Flipperfans unter sich, die den guten Stücken einen Highscore entlocken wollten. Auch von der Matheausstellung waren die beiden begeistert: „Da musste man gar nicht rechnen! Das war einfach zum Ausprobieren und Begreifen.“

„Es gibt hier immer wieder etwas Neues“, ergänzt Frau Zurmühlen. Gerne erinnert sie sich auch an die Legoausstellung. Ihr Sohn war da tagelang gar nicht rauszubekommen.

Begeisterte Groß und Klein: Die Legoausstellung
Die Familie kommt auch heute noch gerne mit, auch wenn die Kinder mittlerweile erwachsen sind. Aber die neuen Ausstellungen will man trotzdem nicht verpassen. In jeder Sonderausstellung haben die beiden ihr besonderes Exponat bisher gefunden. In der neuen Ausstellung „Manometer“ findet Herr Zurmühlen den Katzensprung richtig gut. Ganz sanft landet er. Wir gehen immer weiter durch die Ausstellung. Und schon wieder bleibt das Ehepaar stehen. Die Luftkanone finden beide toll. Beide müssen unbedingt noch einmal ausprobieren, wann der Luftstrom bei den Tüchern ankommt. Und Frau Zurmühlen wandert schnell noch einmal zur Pendelwelle, die so schön zwischen Chaos und Ordnung schwankt. In den Freundeskreis sind die beiden eingetreten, da sie viel öfter ins phaeno gehen wollten. Damals gab es die Jahreskarte nur mit Freundeskreis. Und dann sind sie einfach wegen der vielen schönen exklusiven Veranstaltungen dabei geblieben. Für den Freundeskreis wünschen Sie sich, dass es noch mehr Exponateführungen gibt. Ist notiert!

Einfach immer wieder starten und stauen! Die Pendelwelle ist wunderschön.

Und was das Beste am Freundeskreis ist, sagen sie mir auch noch gleich: „Hier kann man sich auch mal als Normalbürger als VIP fühlen.“
Sie kommen immer wieder gerne vorbei. Echte Freunde eben. Das spürt man bei jedem Schritt, durch ihr lieb gewordenes phaeno Wohnzimmer. 

Tipp:  Freundeskreis-Mitglieder erleben das phaeno ganz exklusiv. Wer dies einmal ganz unverbindlich mitmachen möchte, ist zum nächsten Termin herzlich eingeladen. Am 29.06.2017 um 17.30 Uhr stellen wir unser Sommerprogramm vor. Um Anmeldung wird bis zum 27.06.2017 gebeten. Einfach im Service-Center unter 05361 890 100 anrufen oder eine E-Mail an entdecke@phaeno.de mit Namen und Stichwort Sommerprogramm Freundeskreis senden. Alle Informationen zum Freundeskreis sowie eine Verantstaltungsübersicht finden Sie hier.

Montag, 10. April 2017

Was ist ein Osterei-Tangram?

Im Mittelpunkt der Osteraktionen im phaeno steht natürlich der Kükenschlupf, der noch bis zum 17.04.2017 zu sehen ist. Wer das Schlüpfen nicht abwarten kann, hat gleich nebendran die Möglichkeit ein Ostertangram zu basten. Ein Tangram? Ja, das Wort und die Bastelei kannte ich vorher auch nicht. Aber ich probiere es heute mit der Tangramexpertin Alexandra aus. Sie hat die Anleitung geschrieben und schon etliche Tangrams gebastelt.

Aus einem Osterei entstehen geometrische Formen

Mit flinker Hand zeichnet sie geometrische Formen auf, die dann zerschnitten werden. Am Ende kann man dann aus diesen Formen richtige Geschichten legen. Ein Fuchs, ein Pilz, ein Wald und vieles mehr entsteht durch ein bisschen Rätseln aus diesen Figuren. Ich schaue Alexandra beim Basteln zu. Sie ist richtig schnell und ordentlich dabei.




Mit flinker Hand zeichnet Alexandra die Formen
Jetzt nur noch ausschneiden!

„Ich finde das Osterei-Tangram wirklich super, weil es zwei Tätigkeiten verbindet, die mir viel Spaß machen: Basteln und etwas Mathe“, erklärt sie mir.  Deshalb war sie auch gleich begeistert, als ich sie die Anleitung verständlich schreiben und aufzeichnen sollte.
Das Osterei-Tangram ist fertig!
Wer mehrere bastelt, kann sogar ganze Fantasiegeschichten legen
Das Warten auf diese süße Küken kann man gut beim Basteln verbringen!

Ein paar Tangram-Eier will sie auch zu Ostern verschenken, da ihr das Basteln so viel Spaß gemacht hat. In 10 bis 15 Minuten hat sie mittlerweile ein solches Geschenk fertig. Und ich probiere es auch noch aus. Bei mir dauert es zwar etwas länger, aber dank der Anleitung und etwas Hilfe bekomme ich es auch ganz gut hin. Wer noch ein kleines Geschenk zu Ostern basteln möchte, die Osterei-Tangrams kann man noch bis bis zum 17.04.17 basteln. Außerdem kann man auch spannende Eggsperimente machen oder Ostereier färben.
 
Das ganze Programm gibt es unter
www.phaeno.de/osterferienprogramm





Freitag, 3. März 2017

Tanzenden Magnetigel mit dem Smartphone auf die Spur kommen

Vorbereitung auf das Smartphone-Wochenende: Echt schräg der verrückte Salon? Nachmessen!

Telefonieren war vorgestern! Alexander, der gerade ein Prakikum bei uns absolviert, und ich probieren gemeinsam aus, was alles in unseren Smartphones steckt. Denn in Smartphones oder Tablets stecken mehrere Sensoren, die ständig die Umgebung messen. Diese wollen wir für unsere eigenen Tests verwenden. Alexander hat sein eigenes Handy dabei und ich habe mir mal ein iphone ausgeliehen, da darin sehr viele Sensoren stecken. Zu Hause habe ich mir aber auch schon auf mein Handy die App von www.phyhox.de heruntergeladen. Das war ganz simpel. Und schon ging es los. Ich habe damit schon nachgemessen, ob eventuell der Boden des Altbaus schräg ist – er ist es leicht…
Dann folgte die Lux-Stärke unserer Lampen.
Wir haben uns nun auch im phaeno Einiges vorgenommen. Wir starten mit dem Aufzug. Alexander hat sich im Rahmen seines Schülerpraktikums mit den Experimenten eingehend beschäftigt und die besten vorausgewählt. Ich bin gespannt.

Auch im Fahrstuhl gibt es viel zu messen!
Im Aufzug messen wir die Geschwindigkeit des Fahrstuhls und den Druckabfall aufgrund der Höhe. Es klappt einwandfrei. Alexander zeigt mir, dass man sogar das Bremsen des Fahrstuhls pro Stockwerk sehen kann. Faszinierend.
Oben in der Ausstellung angekommen, geht es dann erst richtig los.
Das Schöne ist ja im phaeno, dass man mit den Apps nicht nur messen kann, sondern natürlich viele außergewöhnliche Exponate zur Verfügung hat.

Winkelgeschwindigkeiten messen

Wir starten mit der Drehscheibe, auf der sonst die Billardkugeln herumgeschleudert werden und messen die Winkelgeschwindigkeit. Herumschleudern lassen, wollen wir die kostbaren Handys natürlich nicht.
Die Durchsage „Gleich startet der Feuertornado“ zieht uns dann von diesem Exponat weg.

Schöner kann man Beleuchtungsstärken kaum messen

Wir wollen die Beleuchtungsstärke des Feuertornados in Lux messen.  Auch das klappt einwandfrei. Tipp: Erstmal Sensor durch Beschatten am Handy suchen.
Neben dem Feuertornado stehen dann auch die berühmten „Tanzenden Magnetigel“. Dort können wir unser nächstes Experiment starten: Das Magnetfeld der Igelchen messen. Und tatsächlich bekommen wir den Wechsel rhythmisch auf dem Handy mit. Genial! Das ist kein trockenes Messen, sondern Spaß!

Igel tanzen sehen und das Geheimnis noch mehr lüften

Zuletzt hat es uns noch der schräge Raum angetan. Anstatt rumzuwanken und zu schreien wie die anderen Besucher, mussten wir uns hier ganz schön auf das Messen konzentrieren.
25 ° zeigten beide Handys an. Zwar nicht ganz exakt, aber zumindest gerundet!  Gar nicht so viel, wie wir dachten. Die Wirkung des Raums ist jedoch gigantisch. Nach dem Grad der Schräge fragen auch übrigens die Besucher oft. Uns hat es Spaß gemacht und die App ist einfach zu bedienen!

Schräg und immer noch faszinierend! Messen!

Tipp: Am Smartphone-Wochenende am 11./12.3. gibt es noch viel mehr Experimente zu entdecken. Mehr zu der App und dem Wochenende unter www.phaeno.de/smartphone

Dieses weitere Experiment und noch mehr gibt es am Wochenende im Krater