Montag, 30. Dezember 2013

Rückblick und Ausblick: die Fotos des Jahres 2013

Wir haben hier unseren ganz speziellen Rückblick auf das Jahr zusammengestellt. Ein Foto für jeden Monat (oder zwei), vier Spezialfotos, die wir nicht zuordnen wollten und ein kleiner Ausblick auf das Jahr 2014:


Januar: Erst After-Dark-Veranstaltung - phaeno mit Taschenlampen erkunden!

Februar: Der Star des Monats ist der kleine Junge in seinem Bobby Car bei der Eröffnung von "Antrieb Zukunft", der Ausstellung der Fraunhofer Gesellschaft im phaeno

März: Zauberhafte Plasmaquallen in der Sonderausstellung "Licht. Schatten. Farbe."

April: Niedliche Küken werden im phaeno bewundert

Mai: Tiefenentspannte Models beim Start der Sonderausstellung "Mathe x anders"

Mai: Die neue Show "Mathe macht glücklich" - das sieht man dem Moderator an!

Juni: Stadtjubiläum: phaeno feiert mit

Juli: Sonderausstellung Klingende Zahlen. Der Hit: Alle meine Entchen...


August/September: Der Abschied von unserem Chef Dr. Wolfgang Guthardt beschäftigte uns sehr.

September: Das Lieblingsfoto vom Fotografen Lars Landmann beim Fotografieren vom Sonderbereich Kugelbahnen. Einfach mal alle Kugeln fallen lassen! Das gefiel auch der Kleinen!

Oktober: Der neue Geschäftsführer Michel Junge in Action bei der Eröffnung des Seifenblasenfestivals.

November: Alles Gute zum Geburtstag phaeno!

November: Partynacht zum phaeno Geburtstag

Dezember: Robo in Weihnachtsstimmung

Und jetzt noch vier Ausschnitte, die wir gar nicht zuordnen wollen, sondern einfach nur so unser Jahr beleuchten:

Ein Trend, der auch das phaeno erreicht: bunte Maschenkunst!

Stellvertretend für viele tolle Fotoshootings unter dem phaeno!

Diego bei seinem Fernsehauftritt im phaeno

Ein gutes Neues Jahr wünschen Robo und das Blogger-Team!

Zum Schluss noch ein kleiner Ausblick auf das Jahr 2014:

2014 wirft seine Schatten voraus: Studioaufnahme von Matthias Leitzke  nach dem Federflug. Fotos für die neue Ausstellung "Luffffft - federleicht und tonnenschwer"

Erste Versuche zum Phänomen Luft: Hält die Postkarte an dem wassergefüllten Glas, wenn man die Hand wegzieht?
 
Wir sind gespannt auf 2014!

Montag, 23. Dezember 2013

Weihnachtsbäckerei mal anders: ein Blick in die Zutaten

Die „Weihnachtsbäckerei“ läuft ja eigentlich nur am Wochenende oder an Ferientagen. Um diese jedoch auch einmal in Ruhe ausprobieren zu können, haben mir die lieben Kolleginnen den Aufbau letzte Woche bis Montag stehen gelassen. Und ich freue mich schon sehr darauf. Zuerst stürze ich mich auf das Binokular, das die bereitgelegten Gewürze vergrößert.


Wunderschön sieht der Sternanis darunter aus. Wie der Name schon sagt sternförmig, passt zu Weihnachten. Ebenso toll finde ich die Gewürznelken. Die getrockneten Blütenknospen erinnern mich entfernt an den WM-Pokal. Also mal reingucken in das Binokular, liebe Fußballfans. Auch die anderen Gewürze sind noch recht leicht zu erkennen. Bei Kardamon muss ich allerdings passen, obwohl ich Spekulatius, der dieses Gewürz z. B. enthält, recht gerne esse. 

Was riecht hier wie? Auch etwas für die heimische Küche...
Nun geht es weiter zum Riechen der Gewürze. Dabei fällt mir auf, dass die Vanille nicht so schön duftet, wie man sich das so vorstellt. Eher muffig. Deswegen habe ich sie auch nicht erkannt. Und auch beim Kardamon muss ich wieder passen. Schon zweimal daneben. Macht aber sehr viel Spaß. Da ich viele Gewürze zu Hause habe, werde ich das auch noch einmal am heimischen Gewürzregal ausprobieren. 

Auch das Fühlen von Hasel- bis zur Kokosnuss ist lustig. Nachher muss man diese noch den Bildern der Pflanzen zuordnen. Das ist schon viel schwerer. Totalausfall bei mir: die Mandel. Die habe ich eben nicht mit Schale zu Hause.
 
Chemie mit Spaßfaktor: Hirschhornsalz "braten"
Bei den folgenden Stationen wird es dann sehr exotisch. Hirschhornsalz!  Ein Backtriebmittel für Spekulatius. Beim Erhitzen entsteht Kohlendioxid und leider auch Ammoniak. Ich verbrutzel gleich mehrere Spatel voll. Meine Kollegin schnuppert und spürt nur einen leichten Stechreiz in der Nase. Ich finde, dass es richtig nach Pferdestall riecht. Aber nicht sehr unangenehm. Beim fertigen Gebäck riecht man dies natürlich nicht mehr.
Es klappt und schäumt...
Ansonsten kann man noch Natron, Pottasche und Backpulver zum Schäumen bringen. Das ist wieder richtig etwas für mich. Spannend ist auch Safran und Kurkuma zu unterscheiden. Billigeres Kurkuma kann man durch Zugabe von Soda entlarven. Die Lösung des Rätsels: Kurkuma färbt sich rot. 

Ein Experiment konnte ich leider nicht mehr angucken. Verschiedene Muffins werden vor Ort täglich frisch gebacken. Nur einer von ihnen mit richtigem Rezept. Bei den anderen wird dann jeweils eine Zutat weggelassen. Also ohne Mehl oder Backpulver gebacken. Die armen Muffins. Die Besucher dürfen dann raten, welche Zutat fehlt. 

Fazit: Ein Besucherlabor für die Sinne. Spannend! Außerdem habe ich mir fest vorgenommen mal mit den Zutaten zu backen.

Montag, 16. Dezember 2013

Mein Lieblingsexponat „Blutgefäße im Auge“: Einblick in eine neue Welt


Die Sicht auf die Welt verändern
Am schönsten sind für mich immer die Experimente, die mir eine neue Sichtweise zeigen oder den Blick in eine ungewohnte, ungeahnte Welt öffnen. Beispiele im phaeno gibt es mehrere. Das Hexenhaus oder der verrückte Salon z. B., die einem die Sinne verwirren.

Mein persönliches Lieblingsexponat ist aber eher unscheinbar. Eine Taschenlampe mit rotem Mantel im Bereich „Sehen“.

Ich schließe die Augen und halte sie vorsichtig an das geschlossene Augenlid. Ich bewege sie leicht hin und her. Was ich dann plötzlich sehe, ist eine neue Welt. Immer da, aber ohne den Taschenlampentrick „unsichtbar“: Die eigenen Blutgefäße in meinem Auge. Sie versorgen die Millionen Sehzellen der Netzhaut. Ich sehe sie schwarz, feinverästelt und bin begeistert.

Genaugenommen – so lese ich – werfen die Blutgefäße durch die Bewegung der Lampe veränderliche Schatten auf die Netzhaut und die kann ich sehen. Auf jeden Fall empfehlenswert!

Montag, 9. Dezember 2013

After Dark = nach dem Dunkelwerden? – Und mal wieder Videodreh für die phaenostories

Seit ca. 15 Uhr scheint es schon dunkel zu werden, dem Orkan sei Dank? Und vielleicht auch dem Fakt, dass es Dezember ist. Um 16 Uhr peitscht der Regen auf die Dachluke und auch den Wind hört man. Und es ist dunkel! Im Büro ist es ganz heimelig und ruhig. Nicht viele Kollegen sind da und die Schreibtischlampen werfen ein Licht wie Kerzen. Der Blick aus dem Fenster fällt auf das Kraftwerk mit dem ersten „Adventslicht“.
 


So startet mein After Dark-Abend bzw. -Nachmittag. In der Ausstellung ist vom Orkan nichts zu merken. Die Kollegen sind mit dem Aufbau beschäftigt, erste „UnbO’s“ (unbekannte Objekte) stehen schon.
 


Auch im BioLab ist alles vorbereitet und die Stühle für den Vortrag stehen.
 




Kurz darauf ruft meine Mutter an: „Ich wollte nur mal nachhorchen, ob du heute Abend auch bei After Dark bist. Dann würden wir auch vorbei kommen.“ Supi, noch zwei „Models“ für die Filmaufnahmen. Dann kann es ja losgehen.
 

Thomas von den wobstories ist pünktlich und im Nu ist die Kamera bereit. Die Aufnahmen für die nächste Ausgabe der phaenostories können beginnen. Zum Aufwärmen stürze ich mich mal wieder an den Basteltisch. Déjà-vu? Langsam schon. Mein Schreibtisch quillt bald über mit meinen gebastelten Werken.


Weiter machen wir dann im BioLab und mikroskopieren. Dabei kommen die schönsten Kristallstrukturen zum Vorschein. Ich gucke selten in Mikroskope, diesmal tue ich es und bin begeistert. Leider lassen sich die Kristalle schwer durch das Mikroskop fotografieren.
 


Thomas meint dann, wir müssten doch auch ein paar weihnachtliche Motive einfangen: die Weihnachtssterne, die Glocken von Galileos Kugelbahn, die Tannen des Exponats Schattenverhältnisse,… Da bin ich mal gespannt, was er daraus macht.


Dann kommt Kristalleon mit seiner Glasharfen-Show. Meine Eltern sitzen schon bereit.


Ihre bequemen Sessel können sie aber nicht bis zum Ende genießen, sie müssen mitmachen. (Und während sie auf der Bühne stehen, sind ihre Sessel schnell anderweitig belegt.)
 


Auch sie können den Gläsern sehr schöne Töne entlocken. Hierfür scheint es einen einfachen Trick zu geben: Essig. Meine Eltern verschwinden danach erstmal auf die Toiletten, Hände waschen.

Abends im phaeno ist übrigens auch das Licht ein ganz besonderes. So lassen sich Fotos der Fenster machen, bei denen unklar erscheint, was innen und was außen ist. Wunderschön.
 


Wie ich den Abend fand? Na so:
 


Nachtrag: Hier geht's zum Video...

Montag, 2. Dezember 2013

Putztag im phaeno – Eine kleine Bildergeschichte

Kurz vor dem 8. Geburtstag war es wieder so weit: Großputztag. Natürlich wird im phaeno täglich geputzt, aber es gibt so ein paar besondere Stellen, die nicht immer dabei sind. An die machten wir uns, damit alles zum Tag der offenen Tür besonders schön glänzt.


Das Putzzeug stand bereit: Eimer, Lappen, Schwämme, Trockentücher, Spüli, … Ich schnappte mir Eimer, Schwamm und Trockentuch und machte mich auf den Weg zu meiner Aufgabe: Flyerständer putzen. Jetzt glänzen sie wieder.



Anschließend ging ich mit der Kamera durch die Ausstellung und fing die Kollegen ein. Clarissa und Volker befreiten die DNA-Helix vom Staub:
 


Karin setzte sich mit der Tastatur an der Info auseinander:


Und der Staubsauger wartete auf seinen Einsatz im Dunkelraum:


Plötzlich versperrte mir ein Ungetüm den Weg:


Aber es war nur Josef, der die Flächen der Käfer vom Exponat „Großes Krabbeln“ reinigte:


Das Hexenhaus wurde gesaugt und entstaubt und mit viel Liebe von den Kolleginnen Katja und Corinna neu dekoriert.  Die neuen Blumen gefallen mir besonders, sie sind in meinen Lieblingsfarben. 


Am Ende des Tages glänzte die Ausstellung. (Und roch nach Reinigungsmittel, aber das verflog schnell wieder.) Nun konnte der Geburtstag kommen.

Montag, 25. November 2013

phaeno wird 8! bzw. wurde 8!

Vorgestern feierte phaeno mit einem Tag der offenen Tür den 8. Geburtstag. Bewaffnet mit dem Fotoapparat zog ich gegen 11 Uhr los und versuchte, so viele Eindrücke wie möglich einzusammeln. Und schon wurde ich vom herrlichen Duft in der Conehall eingefangen: Waffeln! Der Duft weckte die Vorfreude auf die Weihnachtzeit in mir. (Ist denn schon Weihnachten?) Die Waffeln waren sehr lecker, man konnte sie fast einatmen so fluffig. Ein Haps und weg:






Gestärkt ging es weiter, nach oben auf die Ausstellungsfläche. Am Basteltisch wurde kräftig gewerkelt. Die Besucher bastelten Spinnen, Schneemänner etc. Sie verbrachten richtig viel Zeit damit und waren sehr konzentriert. Ich nicht ganz so. Ich ließ mich von den Kollegen ablenken, die alle sehr gut drauf und für kleine Späße zu haben waren.


Jan-Ingo mit seinem Bastelwerk. Sehen die beiden sich nicht ein wenig ähnlich?


Vorsicht - Klebepistole!!!

Trotzdem wird mein Werk irgendwann fertig. Das Ergebnis schmückt nun meinen Schreibtisch. Damit bin ich schonmal für die Weihnachtszeit gerüstet.




Weiter zog ich zum Gewinnspiel. Ich durfte natürlich nichts verraten. Obwohl es etwas knifflig war, nahmen 205 Besucher dran teil. Die richtige Lösung lautete übrigens 168305. So viele Reiskörner befanden ich in den drei Gefäßen, die oben auf dem Tisch standen. Es waren vielen Rater tatsächlich sehr nah dran. Respekt!

Eine Station fehlte mir dann noch: die Airbrush-Tattoos. Meine Kollegin Petra „traute“ sich gerade und ließ sich Mond und Sterne von Kathrin von Ballons 2 You aufsprühen. Mutig, mutig. Für mich war dies nichts.



Damit war mein Foto-Streifzug durchs phaeno am Tag der offenen Tür beendet. Es war eine unglaublich schöne Stimmung überall, die nicht nur mir sehr viel Spaß bereitet hat. Da freue ich mich schon auf den nächsten Geburtstag.