Montag, 13. Mai 2013

Hexenhaus

Jetzt arbeite ich schon seit fast sieben Jahren im phaeno, aber ein Exponat ist mir immer noch ein Rätsel. Mein erster Besuch im „Hexenhaus“ liegt schon lange zurück, hat aber einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich weiß noch genau, wie ich mich auf die Bank gesetzt habe und der Raum anfing, sich um mich zu drehen. Da ich den Bau des Hauses genau verfolgt hatte und seine Wirkung eigentlich theoretisch kannte, dachte ich, dass mir der Effekt nichts anhaben kann. Aber weit gefehlt – schon bei der ersten Drehung wurde mir flau im Magen und ich hatte das Gefühl, vornüber zu fallen. Da half nur noch: Augen zumachen!

Mit dem nötigen zeitlichen Abstand habe ich heute einen neuen Anlauf und einen mutigen Selbsttest gestartet. Also wieder tapfer hingesetzt, Tür zu und los ging’s. Dieses Mal war die Reaktion fast noch heftiger und ich habe mich sofort am Geländer vor mir festgeklammert. 

Mitarbeiter sind offensichtlich nicht vor Sinnestäuschungen gefeit, aber es gibt ja glücklicherweise noch 349 andere spannende Exponate für mich.



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