Montag, 1. Juli 2013

Mittendrin und mit dabei - Festwochenende zum Stadtjubiläum

Wolfsburg ist 75 Jahre alt. Die ganze Stadt feierte an diesem Wochenende, ich liebe diese Veranstaltungen. Als eine Woche vorher die Programmbroschüren ins phaeno geliefert wurden, kam Vorfreude auf. Sie stieg noch mehr, als der Aufbau an verschiedenen Orten in der Fußgängerzone am Montag begann. Am Mittwoch konnte man schon das Riesenrad gegenüber vom phaeno erkennen und Freitagmittag ging es dann los mit der Feierei.


Die Sonderaktionen am phaeno starteten Samstag früh. Ich hatte mir einen Plan gemacht, um auch selbst von allem etwas zu sehen. 11 Uhr Architekturführung, 12.30 Uhr mit dem Fotoapparat möglichst viele Eindrücke festhalten, 13.30 Uhr Show der Physikanten, danach zum Segelflieger basteln, selbst noch ein bisschen durch die Stadt bummeln und anschließend zum Auftritt mit meiner Tanzgruppe auf dem Hollerplatz.

Dieser Plan funktionierte natürlich nicht. Er scheiterte schon daran, dass ich nicht pünktlich zu Hause los kam und somit erst um halb 12 am phaeno war. Ich holte schnell die Kamera aus dem Büro und ging zuerst eine Runde durch die Ausstellung, dann zu den Aktionen unter dem phaeno und schließlich zu der Show der Physikanten im Wissenschaftstheater.

Ich hatte die Physikanten noch nicht gesehen. Die Kollegen hatten sie jedoch bisher nur gelobt und so waren meine Erwartungen hoch. Und sie wurden erfüllt. Es war zum Totlachen komisch und gleichzeitig lehrreich. Mit einem Laserstrahl machten sie Musik, sie ließen Wasser fliegen und schickten Ihren Luftballonhund auf Reisen. Das Publikum machte begeistert bei allen Aktionen mit und wir alle waren gefesselt. Hut ab. Und immer wieder.
 

Ich begutachtete anschließend die ersten selbstgebauten Segelflieger. Da packte es mich und ich musste auch einen basteln.  Zuerst mussten die Einzelteile des Flugzeugs bemalt werden. Im Hintergrund bekam ich mit, wie meine Kolleginnen mit den anderen Kindern bereits die Flieger zusammen klebten. Es war so toll, wie sie mit ihnen umgingen. Schließlich war auch ich fertig mit malen und kleben. Dann folgte der Flugtest. Und er flog. Nicht weit, aber immerhin...


Ganz besonders schön fand ich auch die Stelzenläufer, die am und unter dem phaeno unterwegs waren. Wie sagte mein Kollege Davy so schön: „Die Stelzenläufer sind toll. Ihre organischen Formen und leuchtenden Farben bieten einen wunderbaren Kontrast zum phaeno.“


Natürlich war auch um das phaeno herum viel los. Auf meinem Weg zum phaeno hin war ich schon beeindruckt davon, wie voll es in der ganzen Fußgängerzone war. Und das, obwohl es regnete. Und am Nachmittag wurde es noch etwas voller. Die vielen Stände und vor allen Dingen die Bühnen lockten die Besucher. Es war toll, dass sich so viele Vereinigungen mit so vielen unterschiedlichen Darbietungen auf dem Fest präsentieren konnten. Auch der Auftritt mit meiner Tanzgruppe machte viel Spaß und erntete Applaus. Es war eine gelungene Veranstaltung.

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