Montag, 9. Dezember 2013

After Dark = nach dem Dunkelwerden? – Und mal wieder Videodreh für die phaenostories

Seit ca. 15 Uhr scheint es schon dunkel zu werden, dem Orkan sei Dank? Und vielleicht auch dem Fakt, dass es Dezember ist. Um 16 Uhr peitscht der Regen auf die Dachluke und auch den Wind hört man. Und es ist dunkel! Im Büro ist es ganz heimelig und ruhig. Nicht viele Kollegen sind da und die Schreibtischlampen werfen ein Licht wie Kerzen. Der Blick aus dem Fenster fällt auf das Kraftwerk mit dem ersten „Adventslicht“.
 


So startet mein After Dark-Abend bzw. -Nachmittag. In der Ausstellung ist vom Orkan nichts zu merken. Die Kollegen sind mit dem Aufbau beschäftigt, erste „UnbO’s“ (unbekannte Objekte) stehen schon.
 


Auch im BioLab ist alles vorbereitet und die Stühle für den Vortrag stehen.
 




Kurz darauf ruft meine Mutter an: „Ich wollte nur mal nachhorchen, ob du heute Abend auch bei After Dark bist. Dann würden wir auch vorbei kommen.“ Supi, noch zwei „Models“ für die Filmaufnahmen. Dann kann es ja losgehen.
 

Thomas von den wobstories ist pünktlich und im Nu ist die Kamera bereit. Die Aufnahmen für die nächste Ausgabe der phaenostories können beginnen. Zum Aufwärmen stürze ich mich mal wieder an den Basteltisch. Déjà-vu? Langsam schon. Mein Schreibtisch quillt bald über mit meinen gebastelten Werken.


Weiter machen wir dann im BioLab und mikroskopieren. Dabei kommen die schönsten Kristallstrukturen zum Vorschein. Ich gucke selten in Mikroskope, diesmal tue ich es und bin begeistert. Leider lassen sich die Kristalle schwer durch das Mikroskop fotografieren.
 


Thomas meint dann, wir müssten doch auch ein paar weihnachtliche Motive einfangen: die Weihnachtssterne, die Glocken von Galileos Kugelbahn, die Tannen des Exponats Schattenverhältnisse,… Da bin ich mal gespannt, was er daraus macht.


Dann kommt Kristalleon mit seiner Glasharfen-Show. Meine Eltern sitzen schon bereit.


Ihre bequemen Sessel können sie aber nicht bis zum Ende genießen, sie müssen mitmachen. (Und während sie auf der Bühne stehen, sind ihre Sessel schnell anderweitig belegt.)
 


Auch sie können den Gläsern sehr schöne Töne entlocken. Hierfür scheint es einen einfachen Trick zu geben: Essig. Meine Eltern verschwinden danach erstmal auf die Toiletten, Hände waschen.

Abends im phaeno ist übrigens auch das Licht ein ganz besonderes. So lassen sich Fotos der Fenster machen, bei denen unklar erscheint, was innen und was außen ist. Wunderschön.
 


Wie ich den Abend fand? Na so:
 


Nachtrag: Hier geht's zum Video...

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