Montag, 27. Mai 2013

Liebe Kollegen,

es ist ja löblich, dass ihr euch die Schuhe auszieht, wenn ihr den Robo putzt, aber lasst die Schuhe dann doch nicht dort stehen. Der Arme, er ist jetzt schon ganz benebelt von den Gerüchen...

Montag, 20. Mai 2013

Wie beeinflussen uns Farben?

Farben beeinflussen die Stimmung. An dem Exponat "Farbfilter" kann ich das ganz kurz hintereinander ausprobieren und mich im Sekundentakt in eine andere Stimmung katapultieren.

Wie fühlt man sich bei verschiedenen Farbfiltern?

Ich gucke aus dem phaeno in Richtung Autostadt.  Das eine Guckfenster ist blau, das nächste gelb, das letzte rot. Wie fühle ich mich in Kurzform:

Rot:  Wärme, Ausruhen, aber auch Ödnis, Gefahr, Anspannung, die Temperatur liegt bei 35°C.
Gelb verbreitet die beste Stimmung: Hier ist Sommer!

Gelb: Toll, wie habe ich das in diesem Fenster vermisst! Freude, Hochstimmung, Temperatur 20°C.

Blau: Stillstand, kaum Bewegung, Regen go home, 9°C.
Soeben fährt ein ICE draußen vorbei. Ich frage mich, bei welcher Farbstimmung ich mitfahren möchte?
Bei dieser Farbe möchte ich schnell mit dem ICE wegfahren!

Ganz klar. Bei blau möchte ich dabeiblieben. Ich fühle mich hier wie zu Hause. Bei gelb am liebsten mitfahren und bei rot auch noch. Aber mehr weg von dem Rot.
Wie fühlt ihr euch bei den Fotos? Oder probiert es einmal aus. Es ist ganz einfach. Transparentfolie ans Fenster und los geht’s. Gefühle einfangen!
Welche Lautstärke höre ich bei blau? Leise Töne. Bei gelb: helle Töne und bei rot ist es sehr laut. Es ist sehr spannend. Ich experimentiere weiter.

Montag, 13. Mai 2013

Hexenhaus

Jetzt arbeite ich schon seit fast sieben Jahren im phaeno, aber ein Exponat ist mir immer noch ein Rätsel. Mein erster Besuch im „Hexenhaus“ liegt schon lange zurück, hat aber einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich weiß noch genau, wie ich mich auf die Bank gesetzt habe und der Raum anfing, sich um mich zu drehen. Da ich den Bau des Hauses genau verfolgt hatte und seine Wirkung eigentlich theoretisch kannte, dachte ich, dass mir der Effekt nichts anhaben kann. Aber weit gefehlt – schon bei der ersten Drehung wurde mir flau im Magen und ich hatte das Gefühl, vornüber zu fallen. Da half nur noch: Augen zumachen!

Mit dem nötigen zeitlichen Abstand habe ich heute einen neuen Anlauf und einen mutigen Selbsttest gestartet. Also wieder tapfer hingesetzt, Tür zu und los ging’s. Dieses Mal war die Reaktion fast noch heftiger und ich habe mich sofort am Geländer vor mir festgeklammert. 

Mitarbeiter sind offensichtlich nicht vor Sinnestäuschungen gefeit, aber es gibt ja glücklicherweise noch 349 andere spannende Exponate für mich.



Montag, 6. Mai 2013

Warum denn bloß Mathe? Interview mit dem Organisator der Sonderausstellung Dominik Essing

Rund 400 Besucher kamen zur feierlichen Eröffnung der Ausstellung „Mathe x anders – Die Magie der Formen und Muster“. Unser Kollege Dominik Essing organisierte die Sonderausstellung und stellte sich meinen Interviewfragen:
Warum wurde Mathe als Thema der Sonderausstellung ausgewählt?
Ein Motiv war, dass Mathe die Grundlage für alle anderen Naturwissenschaften ist. Mathe ist aber auch eine Grundfähigkeit des Menschen, die er für den Alltag braucht. Schade daher, dass so viele Menschen Angst vor Mathe haben oder das Interesse daran verloren haben. Wir haben  z. B. in der vergangenen Rätselausstellung gesehen, wie viele Menschen gerne kombinieren und Spaß an diesen Knobeleien haben. Dies wollten wir aufgreifen, mit einem anderen Zugang zur Mathematik. Ohne Zahlen aber mit Mustern und Formen, wollen wir die Schönheit der Mathematik zeigen.
Was ist dein Lieblingsexponat?
Die Pendelwelle verblüfft durch magische Momente
Aufgrund der Ästhetik gefallen mir die Kunstexponate wie Round Wave und natürlich die Expanding Sphere sehr gut. Besonders toll finde ich die Pendelwelle. Zum einen wegen der Schönheit: Das Bewegen der  Pendel ist einfach faszinierend. Zum anderen gibt es dort einen verblüffenden Augenblick, bei dem sich alle Pendel zu dem einen perfekten Moment treffen. 

Nach welchen Kriterien wurden die Exponate ausgewählt? 

Die Schönheit der Exponate sollte eine große Rolle spielen und für alle Altersgruppen wollten wir etwas dabei haben. Volumen zu messen und die Schattenfiguren begeistern schon Kindergartenkinder. Die Exponate mit viel Ornamentik sind für Erwachsene geeignet und haben auch einen Bezug zum Alltag wie z. B. Fliesen mit Mustern zu verlegen.

Wie finde ich das schönste Fliesenmuster?
Wie warst du in Mathe?
Gut. Mathe mochte ich in der Schule immer gerne und zumindest in diesem Fach habe ich Hausaufgaben nicht als Arbeit empfunden, sondern als Herausforderung. Das hat sich erst im Physikstudium gelegt. Dort waren dann die Aufgaben zu formal.