Montag, 25. November 2013

phaeno wird 8! bzw. wurde 8!

Vorgestern feierte phaeno mit einem Tag der offenen Tür den 8. Geburtstag. Bewaffnet mit dem Fotoapparat zog ich gegen 11 Uhr los und versuchte, so viele Eindrücke wie möglich einzusammeln. Und schon wurde ich vom herrlichen Duft in der Conehall eingefangen: Waffeln! Der Duft weckte die Vorfreude auf die Weihnachtzeit in mir. (Ist denn schon Weihnachten?) Die Waffeln waren sehr lecker, man konnte sie fast einatmen so fluffig. Ein Haps und weg:






Gestärkt ging es weiter, nach oben auf die Ausstellungsfläche. Am Basteltisch wurde kräftig gewerkelt. Die Besucher bastelten Spinnen, Schneemänner etc. Sie verbrachten richtig viel Zeit damit und waren sehr konzentriert. Ich nicht ganz so. Ich ließ mich von den Kollegen ablenken, die alle sehr gut drauf und für kleine Späße zu haben waren.


Jan-Ingo mit seinem Bastelwerk. Sehen die beiden sich nicht ein wenig ähnlich?


Vorsicht - Klebepistole!!!

Trotzdem wird mein Werk irgendwann fertig. Das Ergebnis schmückt nun meinen Schreibtisch. Damit bin ich schonmal für die Weihnachtszeit gerüstet.




Weiter zog ich zum Gewinnspiel. Ich durfte natürlich nichts verraten. Obwohl es etwas knifflig war, nahmen 205 Besucher dran teil. Die richtige Lösung lautete übrigens 168305. So viele Reiskörner befanden ich in den drei Gefäßen, die oben auf dem Tisch standen. Es waren vielen Rater tatsächlich sehr nah dran. Respekt!

Eine Station fehlte mir dann noch: die Airbrush-Tattoos. Meine Kollegin Petra „traute“ sich gerade und ließ sich Mond und Sterne von Kathrin von Ballons 2 You aufsprühen. Mutig, mutig. Für mich war dies nichts.



Damit war mein Foto-Streifzug durchs phaeno am Tag der offenen Tür beendet. Es war eine unglaublich schöne Stimmung überall, die nicht nur mir sehr viel Spaß bereitet hat. Da freue ich mich schon auf den nächsten Geburtstag.

Montag, 18. November 2013

Als FSJler im phaeno

Unser neuer FSJler möchte auch mal etwas erzählen:

Seit gut zweieinhalb Monaten arbeite ich jetzt schon als FSJler hier im phaeno. Ich ist in diesem Fall Mathis, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Herford, auch wenn ich jetzt für die Dauer des Freiwilligenjahres nach Wolfsburg gezogen bin.
 

Man könnte ja meinen, nach so einer ja doch schon langen Zeit kennt man alles im phaeno, aber falsch gedacht! Regelmäßig entdecke ich neue Sachen und erlebe neue Überraschungen: Exponate die aus den Tiefen des Lagers hervorgekrochen kommen und plötzlich auf der Ausstellungsfläche stehen. Da muss dann erstmal, sobald ich mal fünf Minuten Zeit habe, gleich ausprobiert werden, wie das so funktioniert.
 

"Disco" ist wieder da!
Besucher, die mit Fragen auf mich zukommen, die ich nie erwartet hätte, egal ob zu bestimmten Exponaten, zur Ausstellung insgesamt, zum Gebäude oder auch zu komplett anderen Sachen. Warum nur hat Frau Hadid denn zehn Cones entworfen und nicht neun? Oder ist es Absicht, dass die "höhere Physik" auf der oberen Ebene steht?
 

Auch in der Verwaltung/im Büro erlebe ich immer wieder Überraschungen: z. B. ein spontan entstandener Wettbewerb im Papierflieger-Bauen, an dem sich fast alle, die gerade da sind, beteiligen. (Nur ich habe beim Bauen zu viel Zeit benötigt, um noch daran teilzunehmen. So schnell ist die Übung aus den langweiligen Schulstunden wieder „verflogen“.)
 

Schneller falten, schneller!
Der Job an sich ist schon toll. Aber alle diese Sachen erhöhen noch mal den Spaß, den ich beim Arbeiten habe, und sorgen oft genug bei mir für eine nette Abwechslung.

Montag, 11. November 2013

Die Magnetschwebebahn

Seit nun fast drei Jahren gehe ich fast täglich durch diese Ausstellung, immer wieder sehe oder entdecke ich etwas, was ich meiner Meinung nach noch nie gesehen habe.

Ende letzter Woche lief ich zufällig an unserer Magnetschwebebahn vorbei. Kenne ich schon, nichts Neues mehr. Aber vorgeführt von meinem Kollegen Norbert, das habe ich noch nie erleben dürfen. Ich blieb stehen und lauschte gespannt den Worten des sympathischen Norberts. Mit mir zusammen steht eine Traube Menschen unterschiedlichen Alters um das Exponat herum.

Mein wissenschaftlicher Hintergrund reicht zwar nicht. Aber das macht mir gar nix. Supraleiter, Magnetfeld, flüssiger Stickstoff, -193°C arschkalt. Das Teil schwebt über eine Magnetschiene. Verrückt! Muss man unbedingt mal erlebt haben!

Mit Norbert an der Magnetschwebebahn

Montag, 4. November 2013

Wie macht sich Robo als Fotomodell?

Sollte man nicht denken, ein Roboter ist ein entspanntes Fotomodell? Vielleicht habe ich diesmal auch einfach zu viel von Robo verlangt. Er wollte einfach nicht so recht auf mich hören.
 

Ziel war es, genau dieses Foto nachzustellen, aber mit Weihnachtsmannmütze (für Werbemaßnahmen für das Weihnachtsprogramm):
 



Worauf war also zu achten:
-    Robo muss freundlich und etwas zur Seite gucken.
-    Robo muss die Arme heben, bitte genau so!
-    Die Expanding Sphere im Hintergrund muss leicht geöffnet sein.
-    Das Licht muss pink-rot sein.
-    Die Mütze darf nicht herunter fallen.
 

Zu viel verlangt? Mein Kollege Davy meinte, dies sei kein Problem. Schließlich kann man den Robo ja auch fernsteuern, er ist eben ein Roboter. Nun ja, ganz so leicht war es dann doch nicht. Wir wählten den Modus „eine Person nachahmen“. Da wir alle um ihn herum standen, wurde er jedoch etwas verlegen und wusste nicht genau, wem er denn folgen sollte.
 

Und die Sphere kann man auch nicht anhalten, sie geht immer auf und zu. Aber wenigstens das Licht hatte fast immer die gewünschte Farbe. Am einfachsten war noch die Mütze. Ich habe sie mit Tesafilm festgeklebt.
 

Ein Wunder, dass es am Ende doch klappte:
 



Dann nutzten wir das Set gleich noch für ein weiteres Thema: phaeno wird 8! Das mochte Robo aber auch nicht. Erst versteckte er sich hinter den Luftballons, dann fuchtelte er wie wild mit ihnen herum.
 


Schließlich konnten wir ihn doch noch überreden zu kooperieren. Hier das Ergebnis:



Da können phaeno Geburtstag und die Weihnachtszeit ja kommen! Einen lieben Dank auch an den Fotografen Matthias Leitzke und meinen Kollegen Davy.