Montag, 6. Januar 2014

Besuch im Matheworkshop: Wie Hulk das Weltbild der Schüler verändert.

Aus Neugier begleitete ich die 10. Klasse unserer phaeno Lehrerin Julia in den Workshop „Mathe im Alltag“.
 

Meine Kolleginnen Inga und Carola begrüßten die Klassen und erklärten, wie gleich die Arbeit an den Stationen von statten gehen sollte: mit Teamarbeit und selbständigem Arbeiten. Dann gab es auch schon die erste Aufgabe: Entschlüsselt die geheime Botschaft mit Hilfe eines Zepters.
 

Vorher erzählte Inga dazu natürlich eine Geschichte über Caesar und seinen Boten. Tatsächlich wurden schon in der Antike Botschaften verschlüsselt weitergegeben. Die Schüler stellten sich sehr geschickt an und im Nu war die Botschaft kein Geheimnis mehr.

Anschließend ging es an die Experimentierwagen. Es wurden Dinge ausgemessen und beobachtet, dann wurde gerechnet und kombiniert. Mathe eben, aber alle hatten Spaß dabei. Ich auch!
 




Bei dieser Aufgabe wurde z. B. die Größe des Oberkörpers ins Verhältnis zur Größe des Unterkörpers gesetzt. Bei den meisten Menschen bekommt man hierbei in etwa den gleichen Wert. Dies ist auch ein kleines Experiment für zu Hause!
 


Als Taschenrechner hielten natürlich die Smartphones her. Da wurde Ingas kleiner Taschenrechner glatt ignoriert.


Wie liest man die Zeit auf dieser Stoppuhr ab? Ich hatte keine Ahnung. Ich hatte zwar die Laufzettel und die Lösungsbögen mit bearbeitet, trotzdem fand ich diese Aufgabe super spannend. Hiervon hatte ich noch nie gehört. Die Zeit wurde kurz vor Workshopbeginn gestartet. Wie lange lief der Workshop zu diesem Zeitpunkt also ungefähr schon?

Schwierig wurde es auch bei der Berechnung des Faktors bei der Aufgabe „Welt skalieren“. Was ist überhaupt ein Faktor? Viele Dinge wurden von Inga und Carola erklärt. Ich hatte das Gefühl, dass die Schüler sich am Anfang schwer taten, selbst auszuprobieren und zu schlussfolgern. Sie mussten erst warmlaufen.
 


Zur Auswertung setzten sich noch einmal alle. Nicht alle Gruppen hatten alles geschafft. Nicht schlimm. Denkanstöße gab es für jeden genug.


Inga fragte dann noch, welche Figur denn schöner wäre. Den Mädchen gefiel die Linke besser, die Jungs mochten die Rechte. Sie sähe aus wie der Filmcharakter Hulk. (Hier gibt’s Bilder von einem der letzten Filme.) Sind dies die neuen Ideale der Jugend?

Damit war der Workshop dann zu Ende. Carola sagte mir hinterher noch, dass es eine sehr ruhige Klasse war und sie war begeistert davon, wie engagiert alle bei der Sache waren und wie harmonisch die Schüler in den Gruppen miteinander arbeiteten. Dieses Lob gebe ich hiermit nochmal weiter.

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