Montag, 13. Januar 2014

Die Tiere im phaeno: Die Schrecken

Im phaeno gibt es tatsächlich auch ein paar Tiere.  Diese dienen unter anderem dazu, das eine oder andere natürliche Phänomen zu veranschaulichen. Hier im Blog wollen wir sie nun nach und nach vorstellen. Den Anfang machen die Schrecken.

Sie leben in zwei Terrarien im BioLab und sind durch die Glasscheibe von den Besuchern zu beobachten. Doch nicht jeder sieht sie auf Anhieb. Die Stabschrecken ebenso wie die Gespenstschrecken sind Meister der Tarnung. Dennoch sollte jeder bald eine sehen können.
 

Wo hat sich die Schrecke versteckt?
Gespenstschrecken wirken wie Blätter. Die Körper der Stabschrecken hingegen sind extrem lang und dünn. So wirken sie wie Stängel oder Äste. Durch ruckartige Bewegungen ahmen beide Arten im Wind schaukelnde Pflanzenteile nach und sind für ihre Fressfeinde nur schwer zu entdecken.
 

Gefüttert werden sie von der Laborantin Jessica mit Brombeerblättern. Sie würden auch andere Blätter, die mit der Brombeere verwandt sind, essen, aber nur diese sind auch im Winter bei uns grün. In der Regel bringt sie unsere Kollegin Katja aus ihrem Garten mit, manchmal zieht Jessica aber auch selbst los und sucht in den Wäldern Wolfsburgs Brombeerpflanzen. 

Es gibt neue Blätter für die Schrecken.
Ansonsten sind die Schrecken recht pflegeleicht: 1x pro Woche bekommen sie neue Äste mit Blättern, dann werden auch die Scheiben der Terrarien geputzt und die Erde gewechselt. Außerdem werden die Äste 1x pro Tag mit einer Sprühflasche mit Wasser besprüht.

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