Montag, 10. Februar 2014

Die Tiere im phaeno: Die Seeanemonen

Die Seeanemonen zeigen den Besuchern das Phänomen „Biofluoreszenz“, zumindest eine der Anemonenarten. Im Aquarium im hinteren Bereich der Ausstellungsebene kann man sie bewundern. Dazu setzt man sich eine gelbe Brille auf und leuchtet die Anemonen mit blauem Licht an.


Fluoreszierende Seeanemonen
Unsere Anemonen stammen alle aus der Nordsee. Sie leben in kaltem Salzwasser und können sich durch langsames Kriechen auf Ihrer Fußscheibe fortbewegen, sogar an den Glasscheiben des Aquariums!
 
Sie scheinen fast zu schweben.

Sie ernähren sich in freier Natur von Fischen, Krebsen, Muscheln und/oder Plankton. Im phaeno bekommen Sie alle drei bis fünf Wochen kleine Fischstückchen, wobei die Laborantin Jessica jede Seeanemone einzeln mit einem Greifarm füttert.
 

Mit einem Greifarm werden die Seeanemonen gefüttert.
Alle zwei bis drei Wochen wird das Aquarium gereinigt: die Steine werden geputzt und die Algen entfernt, ein Teil des Wassers getauscht und der Sand abgesaugt und durchgespült. Leider etwas öfter müssen die Scheiben geputzt werden: wöchentlich. Dies ist verständlicherweise kein beliebter Job.
 

Annette und Jessica setzen die gereinigten Steine zurück ins Aquarium.
Außerdem befinden sich im Aquarium Schnecken, die die Vermehrung der Algen eindämmen, und es gibt noch einen ganz besonderen Mitbewohner: eine Krabbe. Wie diese in das Aquarium gelangt ist, weiß keiner. Die Kollegen nehmen an, dass sie sich bei einer Lieferung zwischen den Seeanemonen versteckt hatte. Sie ist allerdings selten zu sehen.
 

Vom Futter gelockt traut sich die Krabbe aus ihrem Versteck.

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