Montag, 17. März 2014

Kevin und Swen auf der ITB

Wolfsburg präsentierte sich auf der ITB in Berlin und phaeno war dabei. Swen und Kevin betreuten unseren Stand von Freitag bis Sonntag und haben ihre Erlebnisse in Bild und Text festgehalten:

Der Abend davor.

Die Vorbereitungen laufen, die Rätsel für die Gäste liegen ausgebreitet auf dem Wohnzimmertisch. Wir lassen uns unsere bevorstehenden Tage schonmal durch den Kopf gehen und planen unseren Berlin-Aufenthalt auf der ITB-Messe.


Tag 1. Auf dem Weg nach Berlin.

5:55 Uhr, der Wecker klingelt. (Wahre Geschichte.) Wir erwachen nach einer erholsamen Nacht und treffen uns auf einen Kaffee in der Küche. (Unwahre Geschichte, Swen mag keinen Kaffee.)

Die letzten Vorbereitungen werden getroffen, die Taschen und Tickets noch einmal überprüft und nach einem kurzen Frühstück und Frischmachen geht es um Punkt 7 Uhr runter zum Bahnhof Fallersleben. Der Dank geändertem Zugplan maßlos überfüllte Zug hatte gerade noch so zwei Stehplätze für uns mutige Phaenoman über. Nun warten wir gespannt auf unseren Zug zur Hauptstadt!

Swen checkt nochmal die Lage!
Tag 1. Viele Länder, viele Leute.

Wir sind nach einer sehr entspannten Zugfahrt in Berlin angekommen. Und tatsächlich ist unser Stand, bzw. das Deutschland-Areal sehr leicht zu finden. Einfach in den Südeingang, Treppe hoch und immer gerade aus!

Angekommen.
Wir erwarten die Besucher mit einem sehr fotogenen Exponat, den Slow Bubbles, und vielen vielen Rätseln!

Ein maximal souveränes Team.

Unsere “Slow Bubbles”. Das Experimentieren und Rätseln kann starten!

Tag 1. Erster Zwischenbericht.

Knapp 6 Stunden sind vergangen und die Zeit verging tatsächlich fast wie im Flug. Heute ist Fachbesuchertag, das bedeutet hauptsächlich Kontakt mit Geschäftspersonen, Kommunikations- und Marketingleitern verschiedenster Länder, Organisationen und Firmen. Doch selbst die steif wirkenden Schlipsträger können wir fesseln, mit dem einfachsten phaeno Trick überhaupt: Anstatt Gäste an das Exponat zu stellen und zu sagen “Mach mal!” probieren wir einfach selber aus. Swen stellt sich also an die Slow Bubbles und fängt an die Pumpe zu betätigen. Langsam bahnen sich die riesigen Luftblasen ihren mühseligen Weg durch das zähflüssige Öl der Säule… Wachsame Augen beobachten das Geschehen und schon juckt es den herum stehenden Menschen in den Fingern… Auftrag ausgeführt. Sofort beginnen die Leute selber zu pumpen und zu experimentieren. Große Bläschen, kleine Bläschen, Wettrennen, Blasen die andere Blasen fressen (wie es ein kleines Mädchen nannte) und so noch größere Blasen bilden.

Währenddessen hat Kevin ein paar kleine Rätsel ausgelegt und probiert sie selber noch einmal aus. Als Icebreaker Rätsel sind die “2 Jockeys auf den Pferden” extrem beliebt und laden zum weiteren Rätselspaß ein!

Die Jockeys und eine Metallknobelei.
Unsere Einstellung zu Beginn der Messe war: Wir vertreten das phaeno. Schnell wurde uns aber bewusst, wir sind nicht nur das Betonraumschiff der Wissenschaft, sondern wir sind Wolfsburg, wir sind Niedersachsen, wir sind Deutschland. Wir sind Gastgeber.

Tag 1. Weg von der Messe, Ankunft Hotel.

Der erste Messetag ist geschafft. Die Fachbesucher sind abgearbeitet. Kurz nach 18 Uhr packen wir unsere Sachen und machen uns auf den Weg Richtung Spandau … entgegen des Messestroms.

Tschüss, mexikanisches buntes Pegasus-Einhorn! Bis morgen!

Nach einer kurzen S-Bahnfahrt und einem kleinen Fußmarsch finden wir unser Hotel.

Hallo Hotel Benn!
Das Hotel Benn, welches sich in zwei alten Fachwerkhäusern der Ritterstraße befindet hat 3 Sterne. Aber ganz ehrlich, allein für die Freundlichkeit und die Zuvorkommenheit des Personals geben wir persönliche 5 Sterne. Das Hotel ist nicht luxuriös aber dafür gemütlich, urig, sauber und man hat in der Seitenstraße seine Ruhe.

Die Rezeptionistin überreicht uns unsere Schlüssel nach unkompliziertem Einchecken und siehe da: ein kleines Stück phaeno in Berlin! Das gleiche Schlüssellayout wie im “Raumschiff der Wissenschaft”!

Das Schlüsselsystem ist uns bekannt.
Review Tag 1.

Der erste Messetag ist geschafft!
Wir ebenfalls!
Sehr aufregend alles gewesen und es ist tatsächlich atemberaubend. Nur wenige Schritte und man ist plötzlich in einem ganz anderen Land! Wir haben uns zwischendurch einmal kurz auf die Pirsch gewagt und nach kurzer Zeit befanden wir uns plötzlich zwischen Sri Lanka und Neuseeland, es roch nach Curry, und Mongolen in beeindruckenden Roben drückten uns kleine Postkarten in die Hand.

Noch eben ist man in Niedersachsen …
… und schon ist man in Asien.
Was uns allerdings ein wenig verwirrt hat: Unzählige Dialekte, vom gestochen scharfen Hochdeutsch übers Bayrische bis hin zum Friesenplatt, indisch-englische Variationen, unverständliche asiatische Sprachen und exotischste Laute… Jedoch nirgends eine Berliner Schnauze! Vielleicht ändert sich das ja, wenn die Tore der ITB morgen für Privatpersonen und Familien geöffnet werden! Wir sind extrem gespannt! (Auch auf das bereits mehrfach angepriesene Frühstück in unserem Hotel!) In dem Sinne: “Bingo, Flamingo, Terminator!”

Auch beim Abendessen behielten wir das interkulturelle Flair mit krosser Ente im chinesischen Restaurant um die Ecke.
Tag 2. Tagesanbruch.

Unfassbar weiche Betten im Hotel und ein in der Tat wahnsinnig gutes Frühstück sind der Hauptbestandteil unseres Morgens. Gut genächtigt geht’s um halb 8 unter die Dusche und um 8 runter zum Frühstücksbuffet. Draußen an der Hauswand erwartet einen ein Auszeichnungsschild “Best Breakfast” und auch die Erzählungen unserer Kollegen ließen auf so etwas schließen. Und ja, es war extrem lecker, frische Brötchen und Croissants, Wurst, Käse, Marmeladen und andere Aufschnitte waren zu finden. Joghurts, frisches Obst und knackiges Biomüsli. (Honig-Mandel war sehr sehr lecker!)

Das Frühstücksbuffet hat fast alles was man für ‘nen guten Start in den Tag benötigt.
Jetzt gibt’s noch ein Glas O-Saft hinterher und dann machen wir uns wieder auf den Weg zur Messe. Bis später!

Guten Morgen Berlin!
Tag 2. Früh auf der Messe.

Kurz vor 9 haben wir das Hotel verlassen und kommen um 20 nach an der Messe an. Überraschenderweise stehen schon eine ganze Menge Leute vor dem Eingang und im Foyer. Am Stand angekommen überprüfen wir nochmal unsere Flyer und holen uns noch eine kleine Erfrischung an der Cateringtheke. Gleich geht’s los!

Die Informationsflyer sind bereit für die nächsten Gäste!
Tag 2. Privat > Business.

Ein Ansturm von Menschenmengen war direkt nach Öffnung der Tore zu vernehmen. Tausende Menschen strömen in die Hallen und blitzschnell ist auch ganz Niedersachsen voll. Die Flyer werden mit vielen Zusatzinfos in Tüten verpackt und an Interessierte weitergegeben, wir hatten nach nur zwei Stunden schon Gäste aus aller Welt.

Volles Haus in Niedersachsen.
Wir hatten Leute aus China, Südafrika, Texas, Indien, Portugal und Australien am Stand und das ist nur ein winziger Auszug. Swen hat mit den Leuten gerätselt wie ein Berserker, während Kevin die Leute zum Pumpen an der Acrylsäule der Slow Bubbles animierte. Ein Viertel des heutigen Tages ist schon so anstrengend aber auch spaßig wie der ganze Tag gestern! Weiter geht’s!

Tag 2. Kurzes Update, keine Zeit.

So voll! Wir sind im permanenten Gespräch und Stress! Neben uns gingen die fancy “Lucky Friday”-Taschen des designer outlets besser weg als Currywurst in Berlin.

Der Renner auf der Messe: Gespickt mit Flyern vom phaeno, den designer outlets, dem paläon und Wolfsburg allgemein gingen heute rund 600 Taschen in nicht mal drei Stunden in die Hände der Gäste über!
Wir haben’s mal ausgerechnet, an dem Tag ging alle 15 Sekunden eine Tüte weg. Das war schon wirklich krass. Da müssen wir uns gegenseitig unterstützen. Wir verweisen zum Gewinnspiel der designer outlets, das paläon schickt Leute, welche sich weniger für Historisches interessieren zu uns und so weiter. Im Grunde ist es immer: “Hey, hier können sie wunderbar shoppen, und wenige Meter daneben steht gleich das phaeno! Da können sie auch einen schönen Nachmittag mit der Familie verbringen.” Oder: “Ja, wenn sie unter der Woche bei uns sind und um 17 Uhr das phaeno schließt, können sie ja noch zwei Stündchen in die designer outlets! Sie stolpern quasi direkt aus dem Gebäude und sehen auf der anderen Straßenseite links schon die ersten Stores!”

Das Team ist großartig, an dieser Stelle bereits: immer wieder gern!

Tag 2. Viel erlebt und überlebt!

Also die Messe war unglaublich voll und wir sind extrem erschöpft! Aber wir haben unfassbar viele interessante Leute getroffen! Hauptsächlich hatten wir wie erwartet viele Familien! Wir gehen jetzt erstmal treu dem Messepartnerland beim Mexikaner essen! Saludos!

Unser Abendbrot! Ayayayay! Enchilada Burrito!
Review Tag 2.

Wieder ein ganz kurzer kleiner Review:
Heute war‘s extrem krass! Endlos viele Besucher, man kann ganz sicher sagen Tausende von Leute, die an unserem Stand hielten und mit uns experimentierten.

Es wird ordentlich experimentiert!
Die Synergie unseres kleinen Wolfsburg-Stands war ganz eindeutig. Die Ladys von den designer outlets haben die Gäste mit ihren extrem stylischen Taschen angelockt und wir haben einen großen Teil mit Rätseln intellektuell und spaßmäßig gefesselt! Auch die Slow Bubbles haben die Besucher sofort visuell angeregt und zum Ausprobieren eingeladen.

Nachdem der mächtige Tag überstanden war, dachten wir uns: Verdammt nochmal, wir sind in Berlin! Eigentlich müssten wir nochmal losziehen. Und das ist das Tolle am Messedienst. Man sieht einfach extrem viel! Zum einen natürlich die erschlagende Vielfalt der Messe selbst, zum anderen kann man aber nach getaner Arbeit noch die Stadt erkunden. Und das haben wir dann auch gemacht. Wir waren unterwegs in Charlottenburg, Wedding, Kreuzberg, am Kurfürstendamm, in Friedrichshain, sind auf’m Heimweg am Brandenburger Tor und dem Berliner Reichstag vorbei und gehen nun zufrieden und glücklichen schlafen.

Wir sind extrem gespannt auf morgen, unser letzter Tag auf der Messe wird sicher wieder sehr interessant!

Tag 3. Ein letztes Mal volle Power!

Das Wetter ist atemberaubend schön und wir sind taufrisch wie zwei Lotusblüten. Los geht‘s zum dritten und letzten Messetag. Um 9:30 Uhr ist die Halle noch leer und ruhig… Doch wahrscheinlich ändert sich das wieder schlagartig ab 10! Wir sind gespannt und haben nochmal richtig Bock!

Die letzte Fahrt zur Messe, das Abreisegepäck ist schon bereit ;(
Tag 3. Ruhiger und intensiver.

Ob es das schöne Wetter ist oder der Sonntag an sich, wissen wir nicht. Fest steht aber: heute ist es deutlich ruhiger auf der Messe. Was aber nicht weniger Arbeit bedeutet. Der Umgang mit den Gästen ist intensiver und persönlicher, man verharrt länger in gemeinsamen Gesprächen und drückt nicht nur Input entgegen. Es entstehen viel mehr kleine Geschwätze und man kann alles viel genauer erklären und schmackhaft machen. Auch uns wird einiges geboten. Aussteller aus anderen Ländern kommen zu uns und wir präsentieren uns gegenseitig unser Repertoire. Eine sehr interessante und angenehme Erfahrung.

Kurzer Zusatz: als Kevin gerade mit einem Ehepaar ein paar Streichholzrätsel probierte, fiel uns plötzlich ein dauernd grinsender Herr auf. Er tänzelte um unseren Stand, lächelte immer mehr bei jedem Kommentar bezüglich der Rätsel und kam dann immer näher. Und irgendwie hatten wir das Gesicht schonmal gesehen… Und zwar bei uns im Gemeinschaftsraum im phaeno! Der Herr hieß Mario und hatte selber vor einigen Jahren 2 Jahre im phaeno gearbeitet und liebte den Rätselwagen! Liebe Grüße an alle unsere alten Hasen! Wen man nicht so alles trifft!

Tag 3. Ende.

Die Messe ist zu Ende, die Hallen leeren sich und die Slow Bubbles und restlichen Flyer sind verpackt und gesichert. Wir begeben uns um kurz vor 7 zum Bahnhof Spandau und treten die Heimreise an. Ein äußerst gelungenes Wochenende liegt hinter uns! Es war spaßig und anstrengend!

Vielen Dank an unsere Wolfsburg-Countercrew von den designer outlets, der WMG, dem paläon und dem Allerpark! Es war sehr lustig mit euch und die Motivation haben wir gegenseitig oben gehalten!

Wolfsburg! (Offiziell besser als der Oscar Selfie!)
Darauf ein Rinjehaun!
Wir hoffen es hat euch gefallen! Uns auf jeden Fall!
Das war die Internationale Tourismus Börse in Berlin, aus der Sicht von Swen Unglaube und Kevin Keller für das phaeno in Wolfsburg!
Kommt uns mal besuchen!

Danke Jungs!

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