Montag, 14. April 2014

Ostern mit vielen Eggsperimenten

Die Ostervorbereitung laufen bei mir zurzeit auf Hochtouren. Das heißt auch, dass vor dem Fest jede Menge ausgepustete Eier zur Verfügung stehen müssen. Für den eigenen Strauch und auch für zahlreiche Bastelaktionen im Kindergarten oder in der Schule. Und so ein Ei auszupusten ist gar nicht so einfach. Mein erster Versuch vor ein paar Jahren war eine absolute Katastrophe. Damals habe ich den Eierpiekser ausgepackt und dann zwei Löcher ins Ei gemacht. Natürlich winzig klein, damit es auch schön aussieht. Und dann: Konnte man natürlich kaum auspusten. Also nach 20 Minuten Extrempusten verzweifelt eine gute Freundin angerufen: Aha, die Löcher können auch relativ groß sein. Voilà es klappte zumindest besser. Rührei mussten wir trotzdem tonnenweise essen…

An diese Experimente erinnerte ich mich, als ich in einem Laden ein Set zum Eierauspusten fand. Da es relativ billig war und „einfaches und sauberes“ Auspusten versprach, kaufte ich es sofort. Inhalt: Ein niedlicher kleiner Bohrer und eine Pumpe für den Inhalt.

Das Eierauspust-Set: Kleiner Bohrer und Pumpe.
Es war ein toller Nachmittag mit meinen Kindern: Wir bohrten an den Eiern abwechselnd etwa eine halbe Stunde und schafften so die tollsten Löcher, die jemals ein ausgeblasenes Ei bei uns hatte. Ähnlich lustig war das Eier auspumpen: Die ersten Eier gingen sofort kaputt, da man mit dem Pumprohr sehr leicht an die Innenseite des Eies kam. Der Rest war auch eine ziemliche Schweinerei. Fazit: eine super Beschäftigung für einen Nachmittag, aber ansonsten werde ich die Eier wieder mit der bewährten Methode auspusten!

Weitere Ei-Eggsperimente verfolgten meine Kollegin Nina und ich auch direkt am Arbeitsplatz für diesen Blog und weitere Artikel. Wir haben natürlich sofort die Eggsperimente in der Ausstellung erkundet und viele Entdeckungen gemacht. Eigentlich wollten wir da auch ganz stolz ein eigenes Experiment vorführen. Es geht darum, wie man ein rohes Ei hinstellen kann. Nein. Nicht das Ei des Kolumbus! Das war angeblich gekocht. Und Kolumbus knackste es der Legende nach entweder an oder stellte es in Sand. Wir schüttelten mehrere rohe Eier. Dadurch soll sich das Eigelb lösen und der Schwerpunkt verändern. Das Ei steht dann alleine. Es klappt bei 10 geschüttelten Eiern genau einmal! Aber das war trotzdem ein im Bild festgehaltenes Ereignis.

Magie oder ein gutes Händchen? Warum steht dieses Ei von alleine?
Mit was wir sonst noch experimentierten, gibt es hier in der Bilderfolge. Kann man übrigens beim Warten auf den Osterhasen auch gut zu Hause ausprobieren. Macht Spaß!

Wie pellt man ein Ei, ohne es dabei anzufassen? Mit Essig!!!
Spaß am Ostertisch: Ein ausgepustetes Ei zum anderen Eierbecher pusten!
Das schwimmende Ei ist alt!
Roh oder gekocht? Einfach drehen. Das gekochte dreht sich, ohne zu schlingern.
Diese und weitere Eggsperimente gibt es noch bis zum 22.04.2014 im offenen Besucherlabor. Mehr Infos unter www.phaeno.de/ostern.

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