Dienstag, 22. April 2014

Was fliegt am besten im Luftstrom? – Beim Zukunftstag wurden praktische Tipps für Besucher erarbeitet

22 Schülerinnen und Schülern waren am diesjährigen Zukunftstag zu Besuch im phaeno. Lena, Valentina und Timo durften dabei für eine Stunde einen Blick in die Arbeit des Team Kommunikation werfen und erarbeiteten mit Andrea und mir diesen Blogeintrag.
 
Heute ist Zukunftstag. Wir, Lena (14) aus Hattorf, Valentina (noch 11) aus Ilsede und Timo (13) aus Braunschweig-Broitzem, besuchen heute das phaeno. Dabei bekamen wir die Aufgabe, Flugobjekte im Luftstrom zu testen und darüber für den phaeno Blog zu schreiben.

Lena, Andrea, Timo, Nina und Valentina testen im Windkanal ihre Flugobjekte.
Am „Luftkissen“, dem Windkanal, stand ein Basteltisch mit Pappbechern und –trichtern, Plastiktellern und Papierstreifen bereit. Wir testeten zuerst die Flugeigenschaften von Becher, Trichter und Teller.

Becher, Trichter und Teller sollen zum Fliegen gebracht werden.
Valentina:
Den trichterförmigen Becher muss man mit der Spitze nach unten fliegen lassen. Der Teller fliegt am höchsten, der Trichter fliegt ganz gut, der Becher fliegt schlecht.

Timo:
Der Teller fliegt höher als der Becher und der Trichter und er bleibt auch länger in der Luft.

Lena:
Der Teller fliegt am höchsten. Der Becher fliegt nicht so gut. Der Trichter fliegt mittel gut.

Als nächstes überlegten wir uns, wie die drei Teile besser fliegen könnten und probierten es aus.

Lena:
Ich schnitt Löcher in den Becher.

Ob der Becher mit Löchern besser fliegt?
Leider brachte dies keine Verbesserung, er flog genauso hoch. Mich hatte es überrascht, da ich gedacht habe, dass er so besser fliegen würde.

Valentina:
Der Trichter taumelt relativ wenig, es könnte aber besser sein. Also klebte ich zwei Trichter zusammen. Sie flogen aber nicht gut. Ich dachte, sie würden besser fliegen.

Timo:
Ich machte in den Teller unten Löcher rein und schob einen Papierstreifen hindurch. Dadurch hat er sich mehr gedreht, ist aber genauso hoch geflogen wie vorher.

Nina gab dann den Tipp: „Wenn sich das Flugobjekt dreht, fliegt es besser.“

Timo:
Ich habe auf den Trichter zwei Papierstreifen wie ein Kreuz drauf geklebt.

Timo baut den Propeller an seinen "Doppelhubschrauber".
In der Luft hat das Objekt ziemlich getaumelt, ist aber in der Luft geblieben. Ich war zufrieden und klebte unten auch noch Flügel (Papierstreifen) dran. So flog es schon sehr gut und ich brachte noch ein bisschen Tesafilm an der Spitze an, damit es dort schwerer wird. Mein „Doppelhubschrauber“ flog jetzt bis zur Decke und wenn er runter kam, kam er langsam runter und schwenkte von links nach rechts.

Lena:
Ich habe den Rand von einem Becher eingeschnitten und auseinander gebogen. Der Becher drehte sich jetzt. Ich war zufrieden, weil er auch höher flog, als ich dachte. Weil ich dachte, dass der Becher sich dann noch mehr drehen würde, schnitt ich noch die Ecken ab.

Lena optimiert ihre "Sonne" und schneidet die Ecken ab.
Jetzt taumelte er aber auch wieder. Trotzdem war ich zufrieden, weil mein Gedanke sich bestätigt hatte und der Becher sich noch schneller drehte. Ich nannte ihn „Sonne“.

Valentina:
Ich nahm jetzt auch einen Becher. Der Becher dreht sich sehr schnell, wenn man die Ecken so einknickt, dass die Luft schräg dran vorbei muss. Dafür muss man die Ecken einschneiden und einknicken. Am besten flog mein Becher, als er aussah wie eine „Schneeflocke“.

Die gut funktionierenden Flugobjekte von Timo, Nina, Valentina und Lena.

  video

Unsere Tipps für die Besucher:
  • Die Objekte müssen sich drehen.
  • Entweder Propeller aus Papier anbringen oder die Ränder einschneiden und umknicken, um so einen Propeller zu formen. Papierstreifen und Becherränder dabei etwas verdrehen.
  • Der Schwerpunkt muss unten sein.
  • Wenn man die Ecken abschneidet, geht’s noch besser.

Vielen Dank ihr drei!

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