Montag, 4. August 2014

Erstes Erlebniswochenende „Fliegen und Luft“ – Vom schwebenden Pinguin und einem nassen Raketenstart

Ein bionischer Air-Pinguin schwebt mäjestisch durch die Luft. „Oh, wie schön“ raunen einige Besucher und dem kann ich mich nur anschließen. Ich sitze in der Festo-Show im Wissenschaftstheater. Mein perfekter Start in das Erlebniswochenende „Fliegen und Luft“. Hier kann ich mich erstmal entspannen und auf die Wesen einlassen, die eine Mischung aus Technik und Naturschönheiten sind.

Air-Pinguin fliegt im Wissenschaftstheater über die Köpfe hinweg.
Etwas hektischer tänzelt die bionische Libelle in der Show durch die Luft und sie wirkt auch viel technischer. Ich bin froh, dass ich etwas weiter am Rand sitze, denn der ein oder andere Besucher muss den Kopf einziehen. Ein Film zeigt die Entwicklung des sogenannten BionicOpters, dieser bionischen Libelle. Ich fand es sehr amüsant, dass die Entwicklung der Libelle im Labor mit Netz und Heliumballon begann. Alles fängt eben mal klein an.  

Gleich startet die bionische Libelle.
Nach der Show steige ich in die Mitmachaktionen in der Ausstellung ein. Ich gucke mir nun die Libellenflügel mal genauer unter dem Mikroskop an. Es ist schon faszinierend wie feingliedrig und unterschiedlich die verschiedenen Flügelformen sein können.

Eine Libelle mit ihren fligranen Flügeln unterm Mikroskop.
Gleich am Nachbartisch können Samen mikroskopiert werden und ich versuche auch gleich meine eigenen Modelle zu basteln. Ich muss schon sagen, sie sind mir ganz gut gelungen und fliegen tun sie auch und das, obwohl ich zwar gerne bastele, aber selten die Geduld dazu aufbringe.

Selbst gebaut! Ahorn- und Löwenzahnsamen als Vorbilder.
Zwischenzeitlich hat der Aero-Club Wolfsburg e.V. aufgebaut und fliegt verschiedene Modellflugobjekte im Krater. Ich bewundere die verschiedenen Modelle, überlasse die technischen Diskussionen aber den Liebhabern.  

… aber was ist das? Eine kleine Ausgabe des Pinguins scheint durch die Ausstellung zu schweben. Ich werde eines besseren belehrt, es ist ein Luftschiff der studentischen Gruppe Windreiter. Auch hier bin ich wieder fasziniert, wie wendig und elegant das silbrig schimmernde Luftschiff durch die Ausstellung gleitet.
Ein großes Luftschiff fährt inmitten der Ausstellung durch die Lüfte.
Draußen erscheint es windstill und ich begleite die beiden Studierenden mit ihrem Luftschiff auf den Vorplatz, allerdings merkt man dort, dass selbst ein kleines Lüftchen enorme Auswirkungen auf das mit heliumgefüllte Luftschiff hat. Schön ist es trotzdem, oder?

Da ich ja nun schon draußen bin, besuche ich noch meine Kollegin Corinna, die gerade den Stand für das Mitmachlabor „Wasserrakete“ aufgebaut hat. Ich setze mich zu den Jungs und Mädchen und höre mir die Bauanleitung an und versuche mein Glück. Am Ende bin ich ganz zufrieden mit meiner Rakete und auch der Start klappt einwandfrei.

Anschließend habe ich die Rakete mit nach Hause genommen und habe den Versuch mit meinen beiden Töchtern nochmals gemacht. Die sind ganz begeistert durch den Garten gesprungen.

Meine Wasserrakete, die auch meine Kinder toll finden.
Tipp: Am zweiten Erlebniswochenende am 30./31. August werden, wenn das Wetter schön ist,  wieder Raketen gebaut. Und es gibt auch wieder ein umfangreiches Programm!

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