Montag, 11. August 2014

Seinen Augen kann man nicht immer trauen!

Unsere Praktikantin Steffi stellt heute ihr Lieblingsexponat vor. Verblüffend.
 

Hallo, ich bin Stefanie Eckert (20) und Praktikantin im Eventbereich im phaeno. Ich bin Studentin im Studiengang Tourism & Eventmanagement in Stuttgart und unterstütze die Kollegen im phaeno in diesem Sommer.

Daumen hoch für mein Lieblingsexponat!
Bei meinem Lieblingsexponat „täuschend echt“ kann man wortwörtlich „seinen eigenen Augen nicht trauen“! Man sieht nämlich etwas, das in Wirklichkeit gar nicht da ist!?
 

In der Mitte eines großen Würfels befindet sich eine kleine Spiralfeder, die scheinbar zum Greifen nah ist.
 

Zurzeit ist für ein Gewinnspiel in der Feder ein kleiner Biber versteckt.
Als ich jedoch meine Hand danach ausstreckte, griff ich einfach ins Leere. Ich konnte es kaum glauben und war erst mal ziemlich sprachlos. Die Feder sieht so echt aus und ich war mir zu 100% sicher, dass ich sie berühren könnte. Tja da hab ich mich ganz schön getäuscht!
 

Der Griff ins Leere.
Es handelt sich bei der Spiralfeder nämlich nur um eine dreidimensionale Spiegelung, die durch einen sogenannten Hohlspiegel erzeugt wird. Die echte Feder befindet sich direkt unter der Spiegelung. Nicht zu glauben oder? Konnte ich auch nicht und deswegen griff ich in die kleine Öffnung, in der sich die gespiegelte Feder befindet, um der Sache auf den Grund zu gehen. Und tatsächlich ich konnte die echte Feder sogar mit meinen Fingern ertasten. Ganz schön verrückt!
 

Doch das war noch nicht alles ... es kommt noch besser! Zu dem Exponat gehört nämlich auch noch eine kleine Taschenlampe, mit der man die gespiegelte Spiralfeder anleuchten soll. Als ich dieser Anweisung folgte, entstand ein Schatten an der Rückseite der Öffnung. Erst mal war mir gar nicht bewusst, was das heißt. Doch dann überlegte ich mir: „Wie kann etwas einen Schatten werfen, das in Wirklichkeit gar nicht da ist?“ Ausprobieren und Nachdenken! Ein kleiner Tipp: Das Licht der Taschenlampe wird auch gespiegelt.
 

Für mich war das auf den ersten Blick trotzdem einfach unerklärlich, unvorstellbar und unheimlich faszinierend! Und genau deshalb, weil für mich dieses Exponat so unerklärlich ist, mag ich es so besonders gerne. Man muss es einfach mit eigenen Augen gesehen haben!
 

Übrigens hat mich der nette phænomen Timo auf die Spur des Geheimnisses gebracht! Vielen Dank!

Vielen Dank auch an Steffi für den spannenden Text.

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