Montag, 8. September 2014

Ein Besuch im Universeum, dem Science-Center in Göteborg in Schweden

Ein Blickfang steht vor dem Universeum: Ein Dinosaurier in Lebensgröße!
 

Ein lebensgroßer Dinosaurier lockt die Besucher ins Universeum.
Den haben wir schon am Vortag gesehen, als wir dran vorbei fuhren, um die Göteborger Innenstadt zu erkunden. Jetzt wollten wir, das sind mein Freund Heiko und ich, auch reingehen.
 

Der Eintritt für Erwachsene kostet 230 Kronen, also ca. 23 €. Nicht gerade billig, aber auch nicht teurer als einige Einrichtungen in Deutschland. Wir hatten uns eine GöteborgCard gekauft, da war dieser Eintritt und auch der zu vielen anderen Museen inklusive. Also rein.
 

An der Kasse bekamen wir einen Plan:

Schöner bunter Plan mit Querschnitt durchs Gebäude.
Schick, schön bunt, ich freu mich drauf.

Los ging’s mit einer Fahrt in der Zahnradbahn zum obersten Stockwerk. Spannend, ich hatte noch nie eine Zahnradbahn in bzw. an einem Gebäude gesehen.
 

Blick aus der Kabine der Zahnradbahn nach oben.
Vom Ausgang der Zahnradbahn wurden wir direkt weiter gelotst, in die Wasserwelten:
 

Ein Spaziergang am Bach entlang entspannt.
Wir schlenderten an einem Wasserlauf entlang, der die verschiedenen Stationen des Wassers von der Quelle im Gebirge bis zur Mündung ins Meer darstellt. Dabei floss er von Becken zu Becken, in denen die verschiedenen Fische, die in ihm leben, schwammen. Und zwischendrin gab es auch Terrarien und Volieren mit weiteren Tieren. Ich hatte ein richtiges „Zoogefühl“.  Und das im sechsten (!) Stockwerk des Gebäudes.
 

Insgesamt vier Bereiche mit Tieren gibt es im Universeum: die Wasserwelten, die Aquarienhalle, die Unterwelt und der Regenwald. Auch wenn alle diese nicht groß waren, fand ich sie gut.
 

Hier nur ein Beispiel für die vielen dort lebenden Tiere:
 

Zwei Schlangen „kuscheln“ in ihrem Terrarium.
Wegweiser und Schilder hängen überall in Schwedisch und Englisch. Das fand ich gut.
 

Verschiedene Farben und Symbole weisen die Wege.
Im Regenwald begrüßten uns dann diese beiden kunterbunten Piepmätze auf ihrem Futtertrog. Niedlich.
 

Das Futter lockte die Vögel ganz nah an die Besucher heran.
In der Regenwaldhalle ist es übrigens sehr warm und feucht. Man sollte also drauf achten, dass man mehrere Schichten Kleidung trägt, damit man sich dieser hier vorübergehend entledigen kann.
 

Blick in die fünf Stockwerke hohe Regenwaldhalle.
Die Tropenhalle des Regenwalds ist beeindruckend hoch, über fünf Etagen. Also langsam weitergeschlendert, immer bergab. Links und rechts begegnete uns dabei das eine oder andere Tierchen. Auf’s Foto waren sie aber schlecht zu bändigen, da die meisten sehr schnell waren und auch etwas weiter weg.
 

Raus aus der Natur, rein in die Technik, denn plötzlich standen wir zwischen Raumstationen.
 

Begehbare Teile von Raumstationen.
Die Teile der Raumstationen waren begehbar und so konnte man z. B. die Enge dieser selbst erleben. Innen gab es dann, wie in Museen üblich, lange Texte über die Geschichte und aktuelle Entwicklungen in der Raumfahrt mit ein paar Fotos und Videos untermalt. (Ich habe mir das Lesen hier gespart, die Inhalte kannte ich schon aus anderen Museen.)
 

Zwischendrin standen einige Mitmachstationen, vor denen sich lange Kinderschlangen bildeten. Ich wollte mich da jedoch nicht anstellen und lieber den Kindern ihren Spaß lassen.
 

Wir vergnügten uns ein wenig auf den Waagen, die unser Gewicht auf den verschiedenen Planeten des Sonnensystems anzeigten,…
 

Heiko würde auf dem Jupiter also 191kg wiegen.
… ich machte das obligatorische Foto an der Fotostation….
 

Steht mir der Raumanzug?
… und da im angrenzenden Bereich „Gehirn“ die meisten Stationen belegt waren, zogen wir weiter zu den „Superkräften der Natur“. Auf den Bereich hatte ich mich gefreut. Ich dachte, hier kann ich experimentieren wie im phaeno.
 

Der bunte Bereich „Superkräfte der Natur“.
Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Der Bereich ähnelte eher einem großen Spielplatz und die wenigen Experimentierstationen zwischendrin gingen leider im allgemeinen Gewusel unter. Wirklich schade. Wir haben uns hier nur kurz aufgehalten und uns lieber auf die Suche nach den angekündigten Dinosauriern gemacht. Hatten wir diese Riesen tatsächlich übersehen?
 

Da kam der oben erwähnte Plan zum Einsatz. Ah, die Dinos befinden sich auf dem Dach. Sind wir wohl vorhin dran vorbei gelaufen. Also in den Fahrstuhl und wieder hoch.
 

Lebensgroße Dinosaurier wohnen auf dem Dach.
Beeindruckend sind sie ja, bewegt haben sie sich auch, ein wenig. Kleine Jungs sind begeistert.
 

Nach einem kurzen Rundgang durch die Welt der Dinos wollten wir noch eine Kleinigkeit zu uns nehmen, doch den Appetit verdarb uns leider der Anblick dieser überquellenden Mülleimer im Imbisszelt.
 

Ohne Kommentar.
Schade.
 

Nach guten zwei Stunden hatten wir alles gesehen und haben das Universeum wieder verlassen.
 

Fazit: Die zoologischen Bereiche sind gut gemacht, aber nicht groß. Der technische Bereich, auf den ich so gespannt war, hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Aber alle Kinder, denen wir begegnet sind, hatten sehr viel Spaß.

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