Montag, 27. Oktober 2014

Die Tiere im phaeno: Laborratte und Figurentheaterstar Sulfur

Das ist er – unser Sulfur: 
 
Sulfur in seinem Element - im Labor
Sulfur ist die sogenannte Laborratte des phaeno. Er ist schon ein bisschen frech und vor allen Dingen „altklug“. Gerade machte er wieder das phaeno Wissenschaftstheater unsicher. Begleitet wurde er dabei von Stella und Nova und seinen Freunden: einem sprechenden Erlenmeyerkolben, einer zwanghaften Staubsaugerin, dem ewig miesepetrigen Mülleimer und einem feurigen Bunsenbrenner.
 
Stella und Nova mit Sulfur im phaeno Wissenschaftstheater
Sulfurs Freunde: der sprechende Erlenmeyerkolben, die zwanghafte Staubsaugerin, der ewig miesepetrige Mülleimer und der feuriger Bunsenbrenner.
Gemeinsam suchten sie ein Experiment, mit dem sie zum Experimentierwettbewerb fahren können. Sulfurs Lieblingsexperiment ist natürlich der „Nebelmacher“:

 
Sulfurs Lieblingsexperiment - der Trockeneisnebel
Sulfur wurde von der Figurentheater Compagnie Wolfsburg entwickelt und spielt in verschiedenen Theaterstücken, die einmal im Jahr für KiTa-Kinder im phaeno aufgeführt werden, die Hauptrolle. Außerdem begleitet Sulfur KiTa-Gruppen während der phaenolini-Touren durch die Ausstellung und löst mit Ihnen gemeinsam spannende Rätsel.
 
Sulfur gemeinsam mit Kollegin Clarissa während einer phaenolini-Tour
Und seit dem letzten Theaterstück wissen wir auch, warum Sulfur grün ist und nicht grau, wie Ratten sonst so sind. Er hatte mal wieder allein mit gefährlichen „Substanzen“ experimentiert, obwohl er das nicht darf, und dabei ist etwas schief gelaufen. 


Aber eigentlich ist Sulfur ganz lieb und lässt sich von mutigen Kindern auch mal streicheln.

 
Kjell war mutig und streichelte Sulfur.

Montag, 20. Oktober 2014

Meine Zeit in der phaeno Werkstatt

Michelle war für einige Monate unsere Praktikantin in der phaeno Werkstatt. Sie setzte sich bewundernswert souverän als einzige weibliche Person in unserer „männlichsten“ Abteilung durch. Und sie ermöglicht hiermit auch uns einen kleinen Einblick:

Hallo, ich bin Michelle und ich war bis Ende September die Praktikantin in der Werkstatt. Ich habe das Praktikum als Vorpraktikum für mein zukünftiges Studium (Integriertes Design) gemacht. Auf die Werkstatt im phaeno bin ich gekommen, weil ich vorher schon im phaeno Bistro gearbeitet habe.

Besonders gut an „meiner“ Werkstatt ist, dass sie sehr vielseitig ist. Wenn ich z. B. in einer Tischlerei gewesen wäre, hätte ich nur viel über Holzverarbeitung gelernt. Hier aber habe ich Peter für Metallverarbeitung, René und Hans-Werner für Holzverarbeitung und Mark und Josef für die Elektronik!

Die Jungs haben ihre Reparaturaufträge zu erledigen (auf der Fläche, in der Werkstatt oder im Lager) und ich ging dann immer spontan mit einem von ihnen mit. Ich versuchte immer so weit wie möglich zu helfen und ich denke, dass es mir auch ganz gut gelungen ist, mich nützlich zu machen.


Die Bowlingballkanone konnte ich inzwischen auch allein reparieren.
Nur an die großen Maschinen in der Werkstatt durfte ich nicht heran. Trotzdem haben die Jungs mir ihre Maschinen erklärt und ich weiß jetzt, wie man mit ihnen arbeitet.

Hier erklärte Peter mir die Drehbank.
Am aufregendsten ist es, wenn man mit dem Steiger hoch in das Dachtragwerk fährt. Da war ich jedes Mal nervös, weil es schön schwankt, wenn man sich auch nur ein bisschen bewegt.  Das ist aber auch sehr spaßig… und man gewöhnt sich dran!


Ein „Hallo“ von mir aus luftiger Höhe während Mark schwer beschäftigt die Scheinwerfer ausrichtet.
Im Allgemeinen hat mir wirklich alles Spaß gemacht und ich werde das phaeno und die Werkstatt sehr vermissen.

Vielleicht kommst du ja nochmal wieder? Danke Michelle für die Einblicke.

Montag, 13. Oktober 2014

phaeno auf dem Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit in Hannover

Morgens um 5.30 Uhr bin ich am 2. Oktober mit dem Transporter voller Exponate nach Hannover zum Aufbau gestartet. Zum Glück bin ich von Staus verschont wurden, so dass ich pünktlich um 7 Uhr mit meinem Kollegen Dennis unser kleines Zelt beim Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit bestücken konnte. Entladen wurden Stehtisch, Barhocker, Messebanner sowie Brückenbogen, Prickler und Oszylinderskop.

Als das erledigt war, mussten wir einen kurzen Abstecher in  eine Apotheke machen, da am Oszylinderskop noch Klebereste vom Verpackungsmaterial waren. Mit Isopropanol und Mikrofasertüchern ausgestattet, haben wir uns wieder auf den Weg in Richtung Maschsee gemacht. Dennis hat sich dann gleich an die Beseitigung der Kleberreste gemacht und locker eine halbe Stunde damit verbracht. Anschließend haben wir den Brückenbogen neben unserem Zelt aufgebaut, damit die Besucher diesen gleich als Blickfänger sehen. In der Zwischenzeit ist auch mein zweiter Kollege, Christoph, eingetroffen und es wurde beschlossen, auch den Prickler vor das Zelt zu stellen.


Dennis beseitigt Klebereste am Oszylinderskop.
Mittlerweile schlenderten auch die ersten Besucher bei uns vorbei und wir hatten bei sonnigem Wetter bis abends sehr experimentierfreudige Schulklassen, Kindergartengruppen und Einzelpersonen an unserem Zelt. Auch der niedersächsische Ministerpräsident Herr Weil hat uns Grüße nach Wolfsburg zugerufen.

Am 3. Oktober waren bereits um 10 Uhr die ersten Gäste an unserem Stand und haben sich über die verschiedenen Angebot von phaeno und die aktuellen Sonderausstellungen informiert. Es waren deutlich mehr Menschen unterwegs als am Vortag, vor allem Familien mit Kindern (zum Teil Kinder, die wir bereits am Vortag mit der Klasse oder Kita-Gruppe bei uns am Stand hatten) und auch Senioren aus ganz Deutschland freuten sich, die drei Exponate auszuprobieren und phaeno kennenzulernen. Mich überraschte vor allem, dass auch viele Jahreskarteninhaber aus dem Raum Hannover sich schon mal über das bevorstehende Herbstferienprogramm informierten.


Menschenmengen am Zelt von phaeno.
Um halb neun abends hatten wir viele Leute Strom fühlen lassen, waren etliche Male beim Bau des Brückenbogens behilflich gewesen und hatten Töne am Oszylindeskop sichtbar gemacht. Insbesondere den Prickler kann man als Lieblingsexponat der Besucher und auch der Mitarbeiter unserer Nachbarstände bezeichnen, so dass sich zum Teil größere Gruppen dort gleichzeitig an den Händen fassten.

Zudem waren wir drei Kartons Broschüren ärmer, aber auch um zahlreiche Kontakte reicher. Wir haben alles zusammengepackt und uns anschließend den Menschenmassen angeschlossen, um die Pyro-Lasershow anzuschauen. Die Show war cool, da mit aufsprühendem Wasser, Filmsequenzen und Live-Musikern und Tänzern gearbeitet wurde. Spannend war auch die Frage, ob in der Präsentation Drohnen zu sehen waren oder ob es doch nur ein fliegendes Netz war?



Anschließend hat sich Dennis in seinen verdienten Feierabend verabschiedet. Und Christoph und ich haben am nächsten Morgen in rasanten 30 Minuten den Transporter mit unserem Material befüllt. Allerdings ging die Rückfahrt nicht ganz so schnell, weil die A2 zwischen Hannover und Braunschweig wegen eines Unfalls komplett gesperrt war. Aber trotz Umleitung waren wir mittags zurück im phaeno, durften alles entladen und auch Feierabend machen.

Abschließend kann man sagen, dass wir zwei interessante Tage in Hannover hatten, die sich gelohnt haben und wir freuen uns auf viele Besuche von Menschen, die sich beim Tag der Deutschen Einheit inspirieren ließen.

Ein großes Dankeschön an Christoph und Dennis für ihre Unterstützung beim Bürgerfest!

Montag, 6. Oktober 2014

Gemütlich! Der After Dark-Abend zu Wein und Bier

Gemütlich, so war der After Dark-Abend rund um die Weinlese und das Oktoberfest!


Gleich am Eingang wartete Braumeister Paul Briesemeister mit seinem selbst gebrautem Bier auf. Das natürlich auch verkostet werden durfte! Seinen Zuhörern erklärte er die heimische Bierherstellung und zeigte die Inhaltsstoffe in Reagenzgläsern. Das Bier schmeckte sehr süffig!
 
Braumeister Paul Briesemeister stellte live sein Bier her. Der Geruch erfüllte das gesamte phaeno.

Aus diesen Zutaten entsteht das beliebte Getränk.
  
Geschmeckt hat's!
Entspannt auch die Atmosphäre beim Entdecken der Experimentierstationen. Noch nicht wissenschaftlich belegt, aber abends scheinen die Besucher mit mehr Ruhe zu experimentieren.

Ein Teil der Besucher verabschiedete sich sodann zu einer ausgiebigen Weinprobe, um später mit leuchtenden Augen zurückzukehren. Die Weine waren sehr erlesen und der Gaumen wurde gekitzelt! Höhepunkt war laut stichpunktartiger Besucherbefragung der Weißwein, der in Barriquefässern gelagert wurde! 

 
Nicht trinken, sondern sorgfältig kosten!

So vorbereitet konnte dann die Show zu Bier und Wein beginnen. Mit vielen Tricks entstanden dort in Sekunden Bier und Weinsorten, die leider nicht trinkbar waren. Es war eine sehenswerte Show. Mit großem Einsatz des Theodor-Heuss-Gymnasiums. Chemisch gesehen wurden die Farbumwandlungen vor allem durch Veränderungen des PH-Werts der Flüssigkeiten verursacht. Dadurch folgte ein Farbumschlag.
 
Davy Champion und zwei Kolleginnen vom Theodor-Heuss-Gymnasium zaubern Bier.
Einfach umgießen und schon entsteht Rotwein...
... aber ob der wirklich genießbar ist?
Und da wir im phaeno sind, darf zum Schluss der "Weinnebel" natürlich auch nicht fehlen.

Wollte man sich dann eine Pause vom Experimentieren gönnen, wurde man auch kulinarisch auf das Thema eingestimmt. Denn Leberkäse passt einfach zum Bier. 
 
Der war lecker: Leberkäs-Knödel-Salat.
Für mich wurde der Abend dann abgerundet durch eine Sondervorstellung von Volker an der Magnetschwebebahn. Locker und auch für Kinder verständlich berichtete Volker warum die Bahn schwebt. Die Besucher wurden immer wieder zum Mitmachen aufgefordert und hörten wie gebannt zu.

Ein gelungener After Dark-Abend. Gemütlich eben!!