Montag, 3. November 2014

Über mein Lieblingsexponat: „Tanzende Igel“

Heute stellt wieder eine Kollegin ihr Lieblingsexponat vor. Unsere neue abgeordnete Lehrerin Daniela Wittek, die gerade an neuen Workshopideen tüftelt, hat sich in unsere Tanzenden Magnetigel verliebt...
 

„Mama, Mama, komm schnell. Das musst du dir unbedingt anschauen!“, so kam meine Tochter auf mich zu und drängte mich zu den tanzenden Igeln. Typisch lehrerhaft inspizierte ich das, was ich vor mir sah und stellte nüchtern fest: „Ja, das sind Eisenspäne. Die scheinen an Magneten zu haften“.
 
Tanzende Igel im phaeno - Foto: Heiner Müller-Elsner
Sie schaute mich mit großen, entsetzt glotzenden Kinderaugen an und meinte etwas brüskiert: „Du musst dir ein Lied auswählen und den Knopf drücken.“ Erst da schaute ich genauer auf die Durchführung und drückte meinen favorisierten Song von Bronski Beat.….

 
Die Igel können zu vier verschiedenen Liedern tanzen.
„Smalltown Boy“ dröhnte durch den Raum und die Eisenspäne fingen an, sich im Takt zu bewegen. Meine Augen wurden größer und größer und mein Lachen lauter und lauter. Erinnert an alte Discozeiten konnte ich mich nicht zurückhalten auch alle anderen Songs zu testen – und die Igel tanzten und tanzten.

 
"In Gedanken setzte ich den Igelchen Sonnenbrillen auf und musste noch mehr lachen."
In Gedanken setzte ich den Igelchen Sonnenbrillen auf und musste noch mehr lachen. (Gedanken sind ja frei.) Beim Betrachten der Igelchen fühlte ich mich außerdem an einstudierte Bewegungen mancher Boygroup erinnert. Bleibt die Frage, wer wen beeinflusst hat.


Aber, wie funktioniert das denn nun? Also bückte ich mich, schaute unter dem Tisch. Leider ist er unten geschlossen, so dass man die Technik darunter nicht sehen kann. Die Beschreibung gibt Aufschluss: Die Igel tanzen natürlich durch Elektromagneten, die entsprechend der Songs programmiert wurden.


Einfach hübsch anzuschauen.
Danke Daniela!

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