Montag, 15. Dezember 2014

Wolfsburgs größter Fröbelstern - Experiment erfolgreich gescheitert

Unsere FSJlerin Katharina nahm sich Großes vor: Einen fast vier Meter großen Fröbelstern!  Ich konnte es mir kaum vorstellen und war gespannt, wie sie dies umsetzen würde. Hier das Ergebnis:

Nachdem ich in ruhigen Phasen im Büro viele kleine Fröbelsterne gebastelt habe, sind meine Kollegin Kirsten und ich auf die Idee gekommen, auch mal einen ganz großen zu basteln. Für einen Fröbelstern benötigt man 4 Papierstreifen mit dem Größenverhältnis von etwa 1:30. Im Lager fanden wir zufällig 91,4 cm breite Papierrollen, das Experiment konnte beginnen.

Als erstes wurde jedoch zur Planung und zum Ausprobieren ein „kleiner“ Stern aus 20 cm breiten Streifen gebastelt.

Der Teststern maß immerhin auch schon 80 cm.
Jetzt ging es an den großen Stern. Die ersten paar Stunden haben wir damit verbracht, die Papierbahnen auf- und abzurollen, zu messen und sie an den richtigen Stellen zu falten oder durchzuschneiden.

Jeder Streifen hatte eine Länge von 30 m.
Dann haben wir die vier Streifen zusammengesteckt, was schon aufwändiger war als man denken möchte. Man musste übrigens so gut wie alles zu zweit machen – auf den Fotos sieht man uns nur meistens alleine weil einer ja fotografieren musste.

Voller Körpereinsatz beim Zusammenstecken der Streifen.
Die ersten Schritte waren getan. Am nächsten Tag nahmen wir zunächst die flachen Spitzen am Rand in Angriff - was wieder mit viel Auf- und Abrollen der Papierbahnen verbunden war.


Die ersten Spitzen sind erkennbar.
In die Spitzen haben wir dabei zur Stabilisierung Holzstäbe geklebt, wofür wir wieder in den Stern hineinkriechen mussten.

So klebt man Fröbelsterne von innen.
Und dann konnten wir mit den dreidimensionalen Spitzen beginnen! Eine Aufgabe mit ganz neuen Schwierigkeiten, die aber noch zu bewältigen waren.

Die Ausmaße werden erkennbar!
Weil das Wissenschaftstheater dann für andere Zwecke gebraucht wurde, mussten wir den Stern aus dem Weg schaffen – was mit vielen Helfern und der Inkaufnahme einiger Knicke, Risse und einem gebrochenen Holzstab auch einigermaßen funktioniert hat.

Zu sechst brachten wir den Stern auf eine seitliche Ablage.
Ein paar Tage später haben wir ihn dann zum Weiterbasteln von der Ablage wieder heruntergeholt –  aber das Ergebnis sah ziemlich traurig aus. Beim Aufräumen und Kleben der Risse hatten wir glücklicherweise Hilfe von der Laborratte Sulfur.

Laborratte Sulfur (rechts oben) packte fleißig mit an.
Nun haben wir den Stern auf eine Sonderkonstruktion aus Tresen und Tischchen gehievt, um Schaden beheben und weiterbasteln zu können.
 
Gar nicht so leicht so viel Papier.
Nachdem wir die erste dreidimensionale Spitze geschafft hatten,...

Die fünfte Spitze steht.
... mussten wir feststellen, dass wir den Rest auf diese Art nicht schaffen würden, und dass man den Stern als Ganzes sowieso nicht aus dem Wissenschaftstheater bekommen wird. Als letzten Rettungsversuch haben wir den Stern in Viertel geschnitten.

Schnippschnapp.
Dann wurde uns klar, dass das nichts wird.

Experiment gescheitert.
Naja, war halt – à la phaeno – ein Experiment. Spaß gemacht hat es aber trotzdem!
  
Stolz in unserem Papierhaufen.
Danke an Katharina und Kirsten für den spannenden Versuch. Wir hatten euch so die Daumen gedrückt. Bestimmt klappt's bei der nächsten Idee.

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