Montag, 27. Januar 2014

Pinguine, Pinguine, überall Pinguine …

Spannend, süß und lustig war es, wo sich die Papierpinguine beim Origami-Erlebniswochenende im phaeno überall „herumtrieben“:
 

Pinguine an der Kasse,…
Pinguine auf Exponaten,…, überall Pinguine.
Origami-Künstler Nick Robinson aus England und Experte Heiko Ahrens von Origami Deutschland waren ebenso fleißig am Falten wie die vielen Besucher. Knapp 1.600 Besucher waren am Wochenende im phaeno, rund 1.200 Pinguine wurden gefaltet. 



Fleißig waren Besucher, phaeno Mitarbeiter und Origami-Experte Heiko Ahrens an den Basteltischen im Krater.
Nick Robinson hatte sich vorgenommen, eine lebensgroße Eisbärenfamilie und eine Robbe herzustellen. Aus ca. 3 x 10 Meter großem Papier, das auf dem Boden ausgebreitet wurde, sollten sie entstehen.
 

Bei der Größe waren eine genaue Planung und eine kleinere Vorlage nötig.
Kollegin Nora half Nick Robinson beim Falten der Riesen-Origami-Figuren und hatte sich dafür besondere Dienstkleidung angezogen: Dicke Socken, Knieschoner und ein schwarzes, nicht fusselndes Oberteil. Von der roten phaeno Dienstkleidung hätte man die Fusseln zu sehr auf dem weißen Papier gesehen.
 

Für die großen Figuren brauchte Nick Robinson Hilfe.
Leider standen die großen Figuren nicht allein, aber man wusste sich zu behelfen. Die Robbe erhielt einen Pfosten eines Absperrbandes als Stütze, der große Eisbär wurde über eine Kleiderstange gestülpt. Aber so zu Schummeln ist wohl erlaubt.

  Auch Origami-Eisbären werden gerne gekrault.
Einige Besucher waren unserem Aufruf gefolgt und brachten Pinguine von zu Hause mit. Diese wurden zu den anderen gesetzt. In der Winterlandschaft gab es aber nicht nur Pinguine: Auch Eisbären, Kanus und Kristalle fanden den Weg auf die Fläche. Heiko Ahrens bastelte unter anderem auch einen Hundeschlitten und Iglus. Außerdem faltete er gemeinsam mit den Besuchern jede Menge Robben. Ich war beeindruckt, wie unermüdlich er dabei Tipps gab.

Nicht nur Pinguine bevölkerten die Winterlandschaft.

Besonders süß fand ich auch diesen Kleinen. Sieht doch eher aus wie ein Koala, oder? Hoffentlich ist ihm nicht zu kalt.
Das Fazit des Wochenendes: Viel Spaß gehabt, viel gelernt und viele schöne Bilder eingefangen. Schade, dass die Origami-Winterlandschaft schon in den nächsten Tagen wieder abgebaut wird.



Montag, 20. Januar 2014

Mein kleiner roter Pinguin wird Filmstar bzw. Wie mache ich meinen eigenen Origami-Stop-Motion-Film?

Heute hatte ich mir vorgenommen, meinen kleinen roten Pinguin zum Filmstar zu machen. Denn ich konnte es nicht erwarten, dass die Stop-Motion-Station für das Origami-Wochenende aufgebaut wurde und so probierte ich mich mit der Fotokamera schon mal an einem kleinen Film aus Fotos aus, ähnlich wie bei einem Daumenkino.

Ich suchte mir mein Equipment zusammen (Karton mit Origamifiguren, Kamera und Stativ) und tigerte los in die Ausstellung.
 
Für Fotos hatten wir schon einige Origami-Figuren gefaltet.
Leicht war es nicht, ein passendes Exponat zu finden. Zuerst blieb ich am kleinen Brückenbogen stehen. Hier könnte ich die Origamifiguren den Bogen bauen lassen. Das hieße mehrere Aufnahmen pro Brückenelement, bei 21 Brückenelementen.


Nein, das war mir zu aufwendig. Also weiter. Zum Fußball, den kurz vorher ein Besucher gebaut hatte. Ja, hier könnte ich den Pinguin drauf klettern lassen.

Stimmt die Kameraausrichtung?

Aber wie befestige ich den Pinguin beim Klettern? Ich hatte nichts dabei. Also probierte ich es ohne Hilfsmittel aus. Ging auch:



Dann hatte ich einen Einfall für eine kleine Geschichte mit der Hexe. Ich wollte schon immer mal die Geschichte, wie sehr die Schatten doch über die eigentliche Größe hinwegtäuschen können, erzählen. Hier ist sie:


Eine Kollegin sah mir dabei über die Schulter. Sie hatte dann eine weitere Idee: Karambolage. Der Vorteil hier war, dass ich die Technik der Kamera nutzen konnte und sie die Bilder im Serienaufnahmemodus selbständig machen lassen konnte, da die Figuren vom Exponat bewegt wurden. Allerdings verursachten die Frösche immer wieder Unfälle.

Da war es schon wieder passiert. Der Frosch flog von seinem Wagen.
Schließlich setzte ich die Kamera um, weg vom Unfallschwerpunkt und hier das Ergebnis. Ich nenne es "
Achterbahn für Origami-Frösche":


So ganz gefällt es mir nicht, der Serienaufnahmemodus der Kamera hätte schneller Bilder machen müssen, damit das Video geschmeidiger aussieht.
 

Am Ende hatte ich aber viel Freude bei dieser Aktion und wünsche allen Besuchern des Origami-Wochenendes ebenfalls viel Spaß beim Filme machen!

PS: Und so funktioniert das ganze als Daumenkino:

Montag, 13. Januar 2014

Die Tiere im phaeno: Die Schrecken

Im phaeno gibt es tatsächlich auch ein paar Tiere.  Diese dienen unter anderem dazu, das eine oder andere natürliche Phänomen zu veranschaulichen. Hier im Blog wollen wir sie nun nach und nach vorstellen. Den Anfang machen die Schrecken.

Sie leben in zwei Terrarien im BioLab und sind durch die Glasscheibe von den Besuchern zu beobachten. Doch nicht jeder sieht sie auf Anhieb. Die Stabschrecken ebenso wie die Gespenstschrecken sind Meister der Tarnung. Dennoch sollte jeder bald eine sehen können.
 

Wo hat sich die Schrecke versteckt?
Gespenstschrecken wirken wie Blätter. Die Körper der Stabschrecken hingegen sind extrem lang und dünn. So wirken sie wie Stängel oder Äste. Durch ruckartige Bewegungen ahmen beide Arten im Wind schaukelnde Pflanzenteile nach und sind für ihre Fressfeinde nur schwer zu entdecken.
 

Gefüttert werden sie von der Laborantin Jessica mit Brombeerblättern. Sie würden auch andere Blätter, die mit der Brombeere verwandt sind, essen, aber nur diese sind auch im Winter bei uns grün. In der Regel bringt sie unsere Kollegin Katja aus ihrem Garten mit, manchmal zieht Jessica aber auch selbst los und sucht in den Wäldern Wolfsburgs Brombeerpflanzen. 

Es gibt neue Blätter für die Schrecken.
Ansonsten sind die Schrecken recht pflegeleicht: 1x pro Woche bekommen sie neue Äste mit Blättern, dann werden auch die Scheiben der Terrarien geputzt und die Erde gewechselt. Außerdem werden die Äste 1x pro Tag mit einer Sprühflasche mit Wasser besprüht.

Montag, 6. Januar 2014

Besuch im Matheworkshop: Wie Hulk das Weltbild der Schüler verändert.

Aus Neugier begleitete ich die 10. Klasse unserer phaeno Lehrerin Julia in den Workshop „Mathe im Alltag“.
 

Meine Kolleginnen Inga und Carola begrüßten die Klassen und erklärten, wie gleich die Arbeit an den Stationen von statten gehen sollte: mit Teamarbeit und selbständigem Arbeiten. Dann gab es auch schon die erste Aufgabe: Entschlüsselt die geheime Botschaft mit Hilfe eines Zepters.
 

Vorher erzählte Inga dazu natürlich eine Geschichte über Caesar und seinen Boten. Tatsächlich wurden schon in der Antike Botschaften verschlüsselt weitergegeben. Die Schüler stellten sich sehr geschickt an und im Nu war die Botschaft kein Geheimnis mehr.

Anschließend ging es an die Experimentierwagen. Es wurden Dinge ausgemessen und beobachtet, dann wurde gerechnet und kombiniert. Mathe eben, aber alle hatten Spaß dabei. Ich auch!
 




Bei dieser Aufgabe wurde z. B. die Größe des Oberkörpers ins Verhältnis zur Größe des Unterkörpers gesetzt. Bei den meisten Menschen bekommt man hierbei in etwa den gleichen Wert. Dies ist auch ein kleines Experiment für zu Hause!
 


Als Taschenrechner hielten natürlich die Smartphones her. Da wurde Ingas kleiner Taschenrechner glatt ignoriert.


Wie liest man die Zeit auf dieser Stoppuhr ab? Ich hatte keine Ahnung. Ich hatte zwar die Laufzettel und die Lösungsbögen mit bearbeitet, trotzdem fand ich diese Aufgabe super spannend. Hiervon hatte ich noch nie gehört. Die Zeit wurde kurz vor Workshopbeginn gestartet. Wie lange lief der Workshop zu diesem Zeitpunkt also ungefähr schon?

Schwierig wurde es auch bei der Berechnung des Faktors bei der Aufgabe „Welt skalieren“. Was ist überhaupt ein Faktor? Viele Dinge wurden von Inga und Carola erklärt. Ich hatte das Gefühl, dass die Schüler sich am Anfang schwer taten, selbst auszuprobieren und zu schlussfolgern. Sie mussten erst warmlaufen.
 


Zur Auswertung setzten sich noch einmal alle. Nicht alle Gruppen hatten alles geschafft. Nicht schlimm. Denkanstöße gab es für jeden genug.


Inga fragte dann noch, welche Figur denn schöner wäre. Den Mädchen gefiel die Linke besser, die Jungs mochten die Rechte. Sie sähe aus wie der Filmcharakter Hulk. (Hier gibt’s Bilder von einem der letzten Filme.) Sind dies die neuen Ideale der Jugend?

Damit war der Workshop dann zu Ende. Carola sagte mir hinterher noch, dass es eine sehr ruhige Klasse war und sie war begeistert davon, wie engagiert alle bei der Sache waren und wie harmonisch die Schüler in den Gruppen miteinander arbeiteten. Dieses Lob gebe ich hiermit nochmal weiter.