Montag, 24. November 2014

phaeno feiert seinen 9. Geburtstag!

Am Samstag hat phaeno seinen 9. Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Und ich habe zum ersten Mal mitgefeiert. Es war ganz schön was los: 3.000 Besucher!


Die Besucher konnten sich zusätzlich zu den Exponaten, über viele andere Aktionen freuen: Vom Kinderschminken und Basteln über eine Luftballonkünstlerin bis hin zu Taschen und T-Shirts bedrucken.
 

Neben Fotos machen, habe ich für ein Stündchen den Basteltisch mitbetreut. Normalerweise habe ich nicht so die Möglichkeit auf der Ausstellungsfläche in Aktion zu sein. Da war es doch toll, an einem solchen Tag das alles live mitzumachen.
 

Zusammen mit einer Kollegin habe ich den kleinen bastelfreudigen Mädels und Jungs beim Bauen eines eigenen CD-Gleiters geholfen. Ganz erstaunlich was aus ganz normalen Alltagsgegenständen entstehen kann. Je nach Kreativität der kleinen und oft auch großen Bastelfans wurden die CDs mit Glitzerpapier verziert, der Flaschenverschluss an der CD festgeklebt, der Luftballon aufgeblasen und am Verschluss befestigt. Anschließend kam die Freude, wenn der CD-Gleiter über den Boden schwebte. Die Freude war ansteckend, so dass ich auch anfing mein Exemplar zu basteln. Hier ein Exemplar von einem Kollegen:
 


Nach der kleinen Auszeit beim Basteln ging es fleißig weiter mit Fotos machen. Als Neuling im phaeno Team zog es mich natürlich in die Best-of-Show. In dieser Show wurden Highlights der vergangenen Shows gezeigt. Hier ein paar meiner Highlights: 

Erstaunlich was ein bisschen Trockeneis und Stickstoff für Nebelschwaden entstehen lassen!
Mit ein wenig „Zauberei“ setzte der Inhalt des luftgefüllten Erlenmeyerkolbens den Nebel in neonblaues Licht.
Von diesem Experiment war ich echt verblüfft. Ganz erstaunlich, wie die vier trotzdem in ihrer Ausgansposition blieben, obwohl die Stühle nach und nach weggezogen wurden.
Die Seifenblasen könnte ich ewig betrachten. Eine ganze Weile wäre das auch bestimmt möglich. Diese gingen nämlich nicht zu Boden und schwebten in dem Gefäß.
Der Feuertornado in klein. Was man auf dem Bild nicht sieht: Ein kleiner Junge hat den Feuertornado entzündet. Hat er ganz toll gemacht!
Nach dem Entertainment-Programm folgte schon der nächste Höhepunkt. Die phaeno Außenfassade erstrahlte pünktlich um 17 Uhr in sich abwechselnden Farben: mal leuchte es blau, dann rot, grün und mal lila. Das Besondere war eine zusätzliche Animation: Billardkugeln mit den Motiven „phaeno“ und der Zahl „9“ bewegten sich spielerisch auf der Außenfassade. Mein Favorit war die Farbe Grün. Aber sehen Sie selbst: 
   


Die Beleuchtung bildet nun auch meinen Abschluss. Es war eine tolle Stimmung gewesen und ich freue mich schon auf den 10. Geburtstag!

Montag, 17. November 2014

Bastelanleitung „Adler“ – der beliebteste Papierflieger

In den Herbstferien wurden in unserem Mitmachlabor tausende Drachen und Papierflieger gebastelt. Der beliebteste der Papierflieger war der „Adler“. Er ist etwas anders als die Flieger, die jeder kann, und doch ganz einfach.
 

Und so geht er: 

Falte das Blatt der Länge nach in der Mitte zusammen und klappe es wieder auf.

Falte zwei Ecken bis zur Mitte.
Falte die neue Spitze nach oben.
Falte die vorderen Ecken zur Mittellinie, so dass eine stumpfe Spitze von ca. 6 cm Breite entsteht.
 Knicke die Nase nach unten.
Drehe das Blatt um.
Falte das Blatt an der Mittellinie zusammen.
Falte einen Flügel nach oben, so dass die Kanten von Flügel und Rumpf aneinander stoßen. Drehe den Flieger und wiederhole dies mit der anderen Seite.
Fertig!

Nicht jeder fliegt auf Anhieb so wie er soll. Deswegen gab’s auch noch ein paar Tuningtipps:

Dein Flieger stürzt ab? Stell die Höhenruder an, indem du die Flügelspitzen leicht nach oben biegst oder wirf den Flieger etwas kräftiger.
Dein Flieger steigt, wird dann langsamer und stürzt schließlich ab? Biege die Flügelspitzen (Höhenruder) leicht nach unten oder wirf das Flugzeug etwas behutsamer.
Dein Flieger zieht nach rechts? Biege das Seitenruder leicht nach links.
Dein Flieger zieht nach links? Biege das Seitenruder leicht nach rechts.

Montag, 10. November 2014

Bastelanleitung „Minidrachen“ – Genial!

Während der Herbstferien wurden in unserem Mitmachlabor tausende Drachen und Papierflieger gebastelt.
 

Geradezu genial finde ich den Minidrachen, weil er so einfach und mit so wenig Materialien herzustellen ist! Deswegen gibt es hier die Bastelanleitung.
 

Benötigtes Material:
  • ein Blatt Papier
  • ein Tacker
  • ein Stück Faden

Mehr nicht!!!!
 

Und los geht’s:
 
Falte das Blatt quer in der Mitte zusammen.

Markiere durch Falten die Mitte der geknickten Seite.

Knicke eine kurze Seite Richtung Mittelmarkierung und markiere damit den Punkt zwischen der Mitte und der Ecke der geknickten Seite (= die Viertelmarkierung).

Führe die Ecken auf beiden Seiten im Bogen zur Viertelmarkierung. Achte darauf, dass das Papier dabei nicht geknickt wird.

Tackere die Ecken fest.

Nehme den Faden und knote in ein Ende eine Schlaufe.

Setze eine zweite Heftklammer schräg vor die Mittelmarkierung und tackere die Schlaufe damit fest.

Fertig!
So einfach kann es gehen. Und fliegen tut er auch gut. Sogar schon im Haus, wenn man ihn an der Schnur herumwirbelt
 

Viel Spaß beim Nachbasteln!

Montag, 3. November 2014

Über mein Lieblingsexponat: „Tanzende Igel“

Heute stellt wieder eine Kollegin ihr Lieblingsexponat vor. Unsere neue abgeordnete Lehrerin Daniela Wittek, die gerade an neuen Workshopideen tüftelt, hat sich in unsere Tanzenden Magnetigel verliebt...
 

„Mama, Mama, komm schnell. Das musst du dir unbedingt anschauen!“, so kam meine Tochter auf mich zu und drängte mich zu den tanzenden Igeln. Typisch lehrerhaft inspizierte ich das, was ich vor mir sah und stellte nüchtern fest: „Ja, das sind Eisenspäne. Die scheinen an Magneten zu haften“.
 
Tanzende Igel im phaeno - Foto: Heiner Müller-Elsner
Sie schaute mich mit großen, entsetzt glotzenden Kinderaugen an und meinte etwas brüskiert: „Du musst dir ein Lied auswählen und den Knopf drücken.“ Erst da schaute ich genauer auf die Durchführung und drückte meinen favorisierten Song von Bronski Beat.….

 
Die Igel können zu vier verschiedenen Liedern tanzen.
„Smalltown Boy“ dröhnte durch den Raum und die Eisenspäne fingen an, sich im Takt zu bewegen. Meine Augen wurden größer und größer und mein Lachen lauter und lauter. Erinnert an alte Discozeiten konnte ich mich nicht zurückhalten auch alle anderen Songs zu testen – und die Igel tanzten und tanzten.

 
"In Gedanken setzte ich den Igelchen Sonnenbrillen auf und musste noch mehr lachen."
In Gedanken setzte ich den Igelchen Sonnenbrillen auf und musste noch mehr lachen. (Gedanken sind ja frei.) Beim Betrachten der Igelchen fühlte ich mich außerdem an einstudierte Bewegungen mancher Boygroup erinnert. Bleibt die Frage, wer wen beeinflusst hat.


Aber, wie funktioniert das denn nun? Also bückte ich mich, schaute unter dem Tisch. Leider ist er unten geschlossen, so dass man die Technik darunter nicht sehen kann. Die Beschreibung gibt Aufschluss: Die Igel tanzen natürlich durch Elektromagneten, die entsprechend der Songs programmiert wurden.


Einfach hübsch anzuschauen.
Danke Daniela!