Montag, 26. Januar 2015

Ich sehe was, was du nicht siehst!

Durchs Schlendern auf der Ausstellungsfläche ist mir heute ein Exponat ins Auge gefallen, das ich vorher lediglich als eine hübsche Dekoration wahrgenommen habe. Dies ist gar nicht so ungewöhnlich, denn im phaeno sind eine Menge Kunstwerke ausgestellt. Wobei ich hinzufügen muss, dass die wenigsten von ihnen nur zum hübsch anzuschauen sind. Es verbirgt sich immer eine Besonderheit dahinter uuund man kann die meisten davon anfassen!

Doch das gewisse Etwas dieses Exponats blieb mir lange Zeit verborgen. Schon eine Idee, welches Exponat ich meine? Ein kleiner Tipp: Das Exponat befindet sich gegenüber vom Hexenhaus. Auf den ersten Blick sieht man oder besser gesagt sah ich nur aneinander gereihte schwarze Säulen. Natürlich habe ich vermutet, dass mehr hinter diesem Exponat stecken muss, aber ich sah es nie, zumindest bis heute. Als ich las, wie das Exponat heißt, schaute ich es mir nochmal an. Und dann entdeckte ich sie: zwischen den Säulen traten vier Frauensilhouetten mit leicht gesenkten Kopf hervor. Übrigens, das Exponat nennt sich Engelssäulen. 
                                 
Säulen oder Engel?
Das verblüffende daran, das kenne ich auch von anderen optischen Täuschungen, nachdem man es einmal gesehen hat, sieht man es immer wieder. Jedes Mal wenn ich jetzt daran vorbei gehe, sehe ich als erstes die Engel zwischen den Säulen. Aber und jetzt kommt wirklich das Erstaunliche daran, man kann die Säulen und Engel nie gleichzeitig sehen. D.h. wenn man sich wieder auf die schwarzen Säulen konzentriert, verschwimmen die Engel mit dem Hintergrund.

Montag, 19. Januar 2015

Freerunner im phaeno oder phaeno freerunning

Als ich das erste Mal hörte, dass wir einen Freerunner bei uns im phaeno zu Besuch hatten, wurde ich hellhörig. Wann war das nochmal? Und die wohl entscheidendere Frage: Wo war ich? Doch zur Klärung dieser Fragen später.

Klären wir zu allererst, warum der freerunner hier war: Im Rahmen des Jubiläumsjahres – 10 Jahre phaeno! – wurde ein neuer Imagefilm gedreht: phaeno freerunning. Die Idee dahinter ist, phaeno aus einer anderen Perspektive zu entdecken und die Vielzahl an Exponaten auf eine eher ungewöhnliche Art kennenzulernen und auszuprobieren. Gesagt, getan! So auch der Hauptdarsteller, BerlinJohn, er tat, was er am besten kann: Er rannte los! Mit Akrobatik-, Breakdance- und Parcourselementen bewegte er sich frei auf der Ausstellungsfläche. Mit den vielen Schrägen und Höhenebenen bot phaeno ihm dafür die perfekte Bühne. Die spielerische Art, wie BerlinJohn sich den Exponaten nähert ist schon originell, muss ich zugeben.

Den fertigen Imagefilm möchte ich natürlich nicht vorenthalten. Und hier ist er!



Ich wäre nur allzu gern beim Dreh dabei gewesen. Doch, wie ich erfuhr, fand der Dreh im September letzten Jahres statt. Ich hingegen habe erst im November bei phaeno angefangen. Aber ich hatte Glück! Durch das Freerunner-Event am vergangenen Samstag kam ich doch noch zu meiner LIVE-Vorstellung und konnte die insgesamt vier Freerunner in mehreren kurzen Shows erleben. 

Ein ganz schöner Kraftakt, der zudem sehr viel Körperbeherrschung abverlangt. Aber für BerlinJohn und seinen Partner Jim gar kein Problem.
PS: Die Jungs gaben am Samstag auch Workshops, in denen man einiges selbst ausprobieren konnte, wie beispielsweise die Wände des Kraters hochlaufen – natürlich alles unter Anleitung und Aufsicht der Profis.

Montag, 12. Januar 2015

Rainbow Ball - Ein Exponat, das mir durch die Lappen ging

Es ist gut immer mal wieder über die Ausstellung zu stromern, um Ideen für neue Texte und Fotos zu sammeln. Zurzeit ändert sich sehr viel auf der oberen Ebene, da der Bereich Licht und Sehen runderneuert wird. Ich wollte mir dort Rainbow Ball ansehen, die wir für eine Broschüre kunstvoll fotografieren wollen. Rainbow Ball ist eine Lichtskulptur von Piero Fogliati. Irgendwie bin ich immer wieder an diesem Exponat vorbeigelaufen. Das gilt muss ich gestehen für alle drei Kunstwerke von Piero Fogliati. Vom ersten Eindruck her überzeugen sie nicht. Erst in der Interaktion sind sie für mich spannend. Und so war es auch bei Rainbow Ball. Der sogenannte Aha-Effekt erwischte mich. Und ich fand das Exponat plötzlich total cool! 

Das Exponat Rainbow Ball von Piero Fogliati. (Foto: Matthias Leitzke)
Ein Lampe strahlt scheinbar weißes Licht auf eine weiße Scheibe, die sich dreht. Durch diese Drehung wird das scheinbar weiße Licht in alle Regenbogenfarben zerlegt. Schön poetisch ist auch die Beschreibung: Die sich drehende Scheibe wirkt wie ein ständig seine Farbe wechselnder Lichtglobus – sie erscheint wie ein Ball aus farbiger Luft. Ein Ball aus farbiger Luft. Ich würde noch hinzufügen: Ein Ball aus farbiger, glitzernder Luft! Eine bessere Beschreibung kann ich nicht liefern, da ich etwas Ähnliches noch nicht gesehen habe. Begriffe wie Seide, Tau oder Spinnennetze kommen mir in den Sinn. Sie treffen es aber nicht ganz.

Ein Ball aus farbiger Luft. (Foto: Matthias Leitzke)
Auch der Schatten der Scheibe ist erstaunlich: Aufgrund der schnellen Drehung kommt immer nur eine Farbe an der Wand an, bevor die Scheibe das Licht wieder abschattet. Ab und zu hält die Skulptur an und der farbige Ball wird wieder zu der "ganz normal" weiß beleuchteten Scheibe.
In der Ausstellung sind noch zwei weitere Kunstwerke von Piero Fogliati zu sehen, die alle einer längeren Beschäftigung bedürfen: Lightform und Touch and See. 

Eine der Regenborgenfarben, die an die Wand projiziert werden. (Foto: Matthias Leitzke)
Das schönste Kunstwerk ist für mich aber ganz eindeutig Rainbow Ball. Piero Fogliati ist Künstler wie auch Ingenieur, Physiker, Konstrukteur, Techniker und Mechaniker, der seine Maschinen selbst herstellt.

Montag, 5. Januar 2015

Die Highlights des Jahres 2014 in Bildern

Unsere persönlichen Bilder des Jahres 2014 für Sie von uns zusammengestellt:


Pinguine, Pinguine, überall Pinguine … So starteten wir in das Jahr. 1.000 gefaltete Pinguine, das war das Ziel beim Origami-Wochenende. Stolz können wir sagen, dies wurde locker überboten.


Luftfahrräder, Luftkanonen, Luftmobiles: 25 neue Exponate kamen zur Luffffft-Ausstellung ins phaeno. Jeder wollte insbesondere das Luftfahrrad sofort testen. Unser bestes Foto: Kollegin Andrea radelt mit vollem Elan.


Endlich wieder da: Flow! Immer wieder tauchen auch ältere Exponate wieder auf der Ausstellungsfläche auf, nachdem sie z. B. in Reparatur waren. In diesem Jahr zählte zu diesen Flow. Das „Bodenkunstwerk“ ist einfach schön anzuschauen.


Dem Roboterfestival fieberten wir alle entgegen und bastelten einige Wochen vorher auch schon mal zur Probe. Dabei entstand dieses kleine putzige Monster.


Absolut genial und das Highlight des Roboterfestivals war der afreakin‘ bassplayer von Kolja Kugler. Wir waren beeindruckt von seiner Größe und den Bewegungen des Roboters aus Schrott.


“Ein Hoch auf uns …“ – auch wir feuerten unsere Jungs bei der Fußball-WM kräftig an.


Besonders beliebt bei den kleinen Baumeistern war im Sommer das Iglu in der Sonderausstellung „Architektierisch“. Und das konnte man auch so schön und mit viel Spaß wieder einstürzen lassen.


Delfine im Wissenschaftstheater? Ja, das ist wirklich passiert. Während der Erlebniswochenenden „Fliegen und Luft“ im Sommer zeigten Bionics-Spezialisten außergewöhnliche Flugobjekte.


Ice-Bucket-Challenge: Zur Freude der Mitarbeiter durfte auch unser Direktor Michel Junge eine kalte Dusche über sich ergehen lassen.


Insgesamt vier Mal öffnete das phaeno in diesem Jahr zu After Dark am Abend die Türen und bescherte den Besuchern außergewöhnliche Experimente. Darauf stießen diese drei Kollegen am 2. Oktober an.


Der Wind spielte leider nicht so mit, diesen Bär ließ das ganze jedoch unbeeindruckt. Beim Drachenwochenende begrüßte er die Besucher am Haupteingang.


Ein Highlight zum Jahresausklang: Das phaeno bunt angeleuchtet. Ab dem Geburtstag, in 2014 am 22. November, bis Anfang Januar wird das phaeno angestrahlt. Dieses Jahr unter anderem in PINK.


Kreativ! Zum Jahresausklang machten wir es uns weihnachtlich und bastelten leuchtende Grußkarten, natürlich auch mit den Gästen.