Montag, 28. Dezember 2015

Highlights 2015

10 Jahre phaeno! Ein ganzes Jahr lang wurde mit Aktionen, neuen Ausstellungen und Shows gefeiert! Werft mit mir einen gemeinsamen Rückblick auf die vergangenen Monate.

Der Auftakt ins Jubiläumsjahr war sportlich. Der Freerunner BerlinJohn erkundete mit akrobatischen Elementen das Science Center. Im Anschluss hatten große und kleine BesucherInnen die Möglichkeit in Workshops ein paar seiner Moves zu üben.
Luftballonherzen, Live-Musik und Speed-Dating erwarteten die BesucherInnen am Valentinstag. Das phaeno Team war als Amor an diesem Abend unterwegs.
Eine große Plasmakugel, ein Leuchtstab mit versteckten Botschaften und viele weitere neue und überarbeitete Exponate kamen mit der Ausstellung "OPTICKS" in März dazu.
So schön sah es auf der Ausstellungsfläche zu Ostern aus! Das Jubiläumsjahr war begleitet von 10 Aktionen rund um die Zahl 10. In April wurden BesucherInnen, die 10 selbstbemalten Ostereier mitbrachten, mit freiem Eintritt belohnt.
Ein drei mal sechs Meter großer Riesenflipper, der direkt auf einer Schräge inmitten der Experimentierlandschaft installiert ist, war ein richtiger Eyecatcher der Sonderausstellung "ausgeflippt". Doch nicht nur der Riesenflipper begeisterte, auch die legendären, hostorischen und künstlerischen Flipperautomaten ließen das Herz eines jeden Flipperfans höher schlagen.
Pünktlich zum Stadtfest wurden Ende Juni die Sitzinseln auf dem phaeno Vorplatz fertiggestellt.
Die größte, höchste und schönste Sandburg, Muscheldart oder Schatzsuche. In der cone hall wurden in den Sommerferien zwei große Sandkisten aufgestellt. Neben den Aktionen und Wettbewerben wurde eine Weltkarte des Sandes aus mitgebrachten Sandproben der Gäste erstellt. Toll war's!
Zum 10-jährigen phaeno Jubiläum zeigten das Institut für Leichtbau, Entwerfen und Konstruieren der Universität Stuttgart (ILEK) und das Forum Architektur der Stadt Wolfsburg bis Ende August die Ausstellung "leicht.weit.transparent. – Auf der Suche nach dem Bauen von morgen". Mein persönliches Highlight war die Wabenkonstruktion „3D2REAL“, die mit einem blauvioletten Licht von hinten bestrahlt wurde. Wunderschön!
Im September empfing phaeno die 2,5 millionste Besucherin – die Schülerin aus der Klasse 6e des Bischöflichen Gymnasiums Josephinum Hildesheim. Neben einer eigenen Plasmakugel für die Schülerin gab es Jahreskarten für das ganze Hildesheimer Gymnasium.Vielen Dank für euren Besuch!
Der Jo-Jo Künstler Dennis Schleussner eröffnete mit einer beeindruckenden Jo-Jo Show am 3. Oktober die neue Sonderausstellung "MechanixX". Die Ausstellung ist bis zum 14. August 2016 im phaeno zu sehen. 
Auf diesen Moment haben wir das ganze Jahr lang hingefiebert: phaeno wird 10! Zwei bunte Tage der offenen Tür wurden mit insgesamt 7.300 Besuchern gefeiert. Danke für 10 Jahre phaeno, für die vielen Glückwünsche und die super Stimmung!
Was wären Weihnachtsferien ohne ein Ferienprogramm. Besuchen Sie unser Mitmachlabor "Duftlabor – Vanille, Zimt oder Zitrone?", experimentieren Sie mit ätherischen Ölen und stellen Sie einen eigenen Duft her.
Das phaeno Team wünscht allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr 2016!

Montag, 21. Dezember 2015

Tipps gegen Langeweile in den Ferien

Endlich Ferien! Doch der ersten Euphorie über das lange Ausschlafen, gemütlich auf der Couch liegen und sich einfach treiben lassen, folgt schnell auch die Ernüchterung. Man weiß plötzlich nicht, was man machen kann und schnell folgt der Satz: "Mama, mir ist sooo langweilig!". Das kenne ich noch aus meiner Kindheit. Also Schuhe an und raus um den Block laufen.

Wer seine Kinder nicht zum Laufen schicken will und stattdessen gemeinsam Zeit verbringen möchte, für den habe ich einen Tipp: das phaeno Weihnachtsferienprogramm.

Ob die Sonderausstellung "MechanixX", die Mechanik Show oder das Duftlabor, für jeden ist was dabei.

Ein einbetoniertes Zahnrad in einer Zahnradkette, dessen letztes Zahnrad sich erst in Billionen Jahren bewegen wird, ein Riesen-Jo-Jo, ein verückter Koffer, der sich in jede Richtung dreht außer in die, in die man gern möchte und und und. Diesen eher skurillen Exponaten folgen viele, die mechanische Tricks zeigen, dann Exponate an denen man seine Fähigkeiten und Fertigkeiten testen kann und auch solche, die man nur anschaut und komplett von der Ästhetik eingenommen wird.


Eine Fliege bei ihrem Flug beobachten...
... oder den verrückten Koffer ausprobieren, noch ist er ganz ruhig. ;)
Wenn man sich genug auf der Ausstellungsfläche "ausgetobt" hat und sogar hinter das Geheimnis von "Secret Life" gekommen ist, dann kann man – sofern man noch nicht in Weihnachtsstimmung ist oder diese noch weiter aufrecht erhalten möchte, in unserem "Duftlabor – Vanille, Zimt oder Zitrone?" aus verschiedenen Zutaten einen eigenen Duft herstellen. Für ein bisschen mehr "Action" kann man auch im Wettbewerb gegeneinander antreten und testen, wer die meisten Düfte und Gerüche erschnüffeln kann. Mein Favorit ist die Station mit den "Dufterinnerungen". Irgendein Lied, ein Lebensmittel oder sonstiges lässt einen immer an einen Moment im Leben denken. Mich erinnern beispielsweise Bunstiftspähne an meine Kindheit. Was ist es bei dir/euch?


Welcher Duft hier wohl ensteht?
Ein weiteres Highlight ist die Mechanik Show. Hier möchte ich nicht allzu viel verraten, mein Tipp: Karten kaufen, Platz aussuchen, hinsetzen, anlehnen, entspannen und genießen. ;)

Montag, 14. Dezember 2015

Mechanik Show mit vielen Alltagsrätseln

Im Alltag haben wir es schon als Kind gelernt, mit den geheimnisvollen mechanischen Kräften umzugehen. Schaukeln, balancieren – alles irgendwann kein Problem mehr. Die Kräfte, die dahinter stecken, bleiben uns aber oft ein Rätsel. Wie spannend diese sind, konnte ich in der neuen Mechanik Show erleben.
Was passiert, wenn sich beide auf jeweils ein Skateboard stellen und daran ziehen?
Die Show startet sofort mit einem Rätsel. Was passiert, wenn sich beide auf jeweils ein Skateboard stellen und daran ziehen? Sie treffen sich in der Mitte. Naja, das ist noch kein Wunder… Was ist aber wenn nur einer zieht? Dramaturgische Pause zum Mitdenken… Dann treffen sich beide wieder am selben Punkt, da eine Kraft immer eine Gegenkraft bewirkt. Man muss also nicht unbedingt auch ziehen.

Weiter ging es mit vielen weiteren Rätseln über eine störrische Waage, über außergewöhnliche Pendel, bis zum großen Highlightexperiment mit einem Luftballon. Dieses Rätsel wird hier allerdings nicht gelüftet. Nur so viel: Es geht um Fliehkräfte… ;)

Neugierig was hier passiert? Die Auflösung gibt es in der Show! ;)
Mein persönliches Lieblingsexperiment ist die selbsttragende Menschenkonstruktion: Vier Menschen werden dazu aufgefordert sich auf Stühle zu setzen. Sie legen sich zurück auf den Nachbarn und dann passiert etwas Unglaubliches: Die Stühle werden weggezogen und die Konstruktion hält! Nicht sehr lange, denn es ist natürlich doch anstrengend. Aber sie hält. Das Geheimnis: Das Gewicht des Nachbarn lastet ohne Stuhl auf den Beinen des Nachbarn. Die Beine müssen jedoch im rechten Winkel stehen, sonst knicken sie unter der Last ein. Allerdings muss ich zugeben, dass ich bisher zu feige war, es selbst auszuprobieren… 

Uuuuund es hält! Lust es auch mal auszuprobieren?
Fazit: Eine kurzweilige Show, die so manches Geheimnis der Mechanik lüftet und Anlass gibt, über viele Alltagsrätsel noch einmal nachzudenken.
Noch etwas zum Schluss: Die phaeno Mitarbeiterin Dakota hatte mit dieser Show auch eine Premiere. Sie führte die Show zum ersten Mal vor einem großen Publikum vor und meisterte die Show perfekt.
Hättet ihr es gemerkt? Dazu noch einmal herzlichen Glückwunsch von uns!

Gratulation zur ersten Show Dakota!

Montag, 7. Dezember 2015

"Duftlabor – Vanille, Zimt oder Zitrone?"

Oh, wie es bereits duftet, kaum dass ich den BioLab betrete! Meine Kollegin Daniela bereit schon mal alle Utensilien für den Workshop „Duftlabor – Vanille, Zimt oder Zitrone?“ vor. Päckchen für Päckchen holt sie aus dem Vorratsschrank hervor: Lavendel, Tannennadel, Zimstangen, Rosenblätter und, und, und. Anschließend kommen noch Zitrusfrüchte und Ethanol zum Vorschein. Nun geht es ans Angemachte. Zuallererst hobelt meine Kollegin ein bisschen von der Orangenschale in eine Schüssel. Sofort steigt der frische Orangenduft mir in die Nase.

Die erste Hauptzutat liegt bereits im Mörser.
Anschließend wird ein wenig Sand und ein paar Tropfen Ethanol mit der Pipette den Schalen hinzugefügt.

Das Ethanol sorgt für die Aufnahme des Parfüms auf der Hautoberfläche. Der Alkohol selbst verdampft ganz schnell. Übrig bleibt der gewünschte Duft.
Das Ganze wird nun mit dem Mörser zerstampft, damit die ätherischen Öle aus der Orangenschale heraustreten können. Es entsteht ein Gemisch aus Sand, Schale und Flüssigkeit. Um die Flüssigkeit – das Parfum – vom Rest abzutrennen wird das Gemisch in einem Papierfilter gefüllt.

Nun heißt es stampfen bis sich die ätherischen Öle gelöst haben.
Dort kann die Flüssigkeit in aller Ruhe abtropfen. Am Ende wird die Flüssigkeit in einen kleinen Behälter abgefüllt. Fertig ist das eigene Parfum.

Neben der individuellen Duftherstellung, kann man an einer anderen Station seinen Riechsinn auf die Probe stellen. Aus 20 nummerierten Behältern kann man den Inhalt erschnüffeln. Entweder man testet sich selbst oder man tritt im Wettbewerb gegen eine zweite Person an. Seid gespannt, wer zuerst den Duft zuordnen kann. Es ist gar nicht so leicht!

Meine beiden Kolleginnen Annette und Daniela tretten im Wettbewerb gegeneinander an? Wer erschnüffelt zuerst den Inhalt?
An einer weiteren Station findet man ebenfalls Behälter, die unterschiedlich befüllt sind. Der Name „Duftige Erinnerungen“ ist hierbei Programm. Die verschiedenen Gerüche sollen beim Schnuppern Erinnerungen bei einem wecken.

Zu guter Letzt kann man an der Station „Wie Düfte sich ausbreiten“ genau dieses Phänomen beobachten. Mit einer Pipette tropft man eine Farblösung auf ein Stück Würfelzucker, anschließend legt man diesen mit einer Pinzette auf einem Teller mit ein wenig Wasser ab.

Zuerst troft Annette die Farblösung auf den Würfelzucker ...
Sofort breitet sich die Farbe aus. So ähnlich verbreitet sich auch der Duft im Raum. An der Stelle an der der Duft entsteht, ist dieser besonders hochkonzentriert.

... nun beobachtet sie, wie die Farbe sich ausbreitet. So breitet sich auch der Duft im Raum aus.
Je weiter er sich im Raum verteilt, desto geringer ist seine Konzentration, bis die Konzentration im Raum so gering ist, dass man den Duft gar nicht mehr mit der Nase wahrnimmt.

Lust es auch mal auzuprobieren? Bis zum 6. Januar 2016 habt ihr hierzu die Möglichkeit. Alle Termine findet ihr im phaeno Terminkalender.