Montag, 15. Februar 2016

Werde zum Tüftler und baue ein Mini-Fahrzeug oder Windrad

Bereits mit dem Betreten des TechLabs fühle ich mich in die Rolle des Tüftlers und Bauers hineinversetzt. Auf den Werktischen liegen verschiedene Werkzeuge – von der Bohrmaschine bis zur Säge findet man hier ziemlich alles. Das Baumaterial ist an verschiedenen Stationen verteilt. In roten Schälchen liegen Schrauben, Muttern und Gewindestangen. Bauanleitungen der verschiedenen Modelle hängen an der Wand. Insgesamt kann man zwischen vier verschiedenen Modellen wählen. Zur Auswahl stehen ein Motorrad, ein Windrad, ein Mini-Monstertruck und ein Mini-Rennwagen. 

Sägen, fräsen, bohren – das ist nämlich das Motto des aktuellen offenen Labors Technikwerkstatt. Vor jeden anstehenden Labor führt meine Kollegin Corinna mit den phaeno(wo)men Team ein spezielles Training durch. Sie erklärt bei dem Treffen das Format und stellt die jeweiligen Modelle samt Bauanleitung vor. Ich darf diesmal dabei sein.

Beim Betrachten der Modelle lasse ich mir von meiner Kollegin Corinna erklären, dass die Modelle verschiedene Schwierigkeitsstufen haben. Das Windrad hat beispielsweise die Schwierigkeit Leicht.

Zwischen diesen verschiedenen Modellen kann man wählen.
 
Zusammen gehen wir dann weiter an die Wand, an der die Bauanleitungen angebracht sind. Dort erklärt sie mir wie die BesucherInnen sich an den Bauanleitungen orientieren können. So ist dort beispielsweise jeder einzelne Schritt aufgeführt. D.h. die BesucherInnen finden dort nicht nur das benötigte Material, sondern auch das dazugehörige Werkzeug beschrieben und wie sie es verarbeiten müssen. Meine Kollegin fügt hinzu, dass das Material so auf die Modelle vorbereitet ist, dass beispielsweise ein Lochstreifen für ein Modell ausreicht. Dies muss dann geschickt verarbeitet werden. Die Bauanleitung ermöglicht durch die viele Details ein relativ selbstständiges Bauen. Ich finde es ziemlich gelungen. Ich muss gestehen, der Mini-Rennwagen fordert mich heraus. Die vielen Einzelteile zu verarbeiten, finde ich sehr spannend. Ich muss mir demnächst gezielt Zeit dafür nehmen.

Eine Bauanleitung in XXL - sehr detailreich. So macht das Bauen Spaß!

Denn wer sich auf das Abenteuer eines Fahrzeugbaus einlässt, der muss ein wenig Zeit einplanen.  Corinna, meine Kollegin denkt an, dass es ziemlich sportlich wäre die Modelle in weniger als der angegebenen Zeit zu bauen. Denn neben handwerklichem Geschick, müssen die Besucher auch auf Mitbesucher achten, die gerade ein Werkzeug in Gebrauch haben, an das man selbst gern ran würde. Das Bauen der Modelle beansprucht – je nach Modell – mindestens 45 Minuten und kann sich bis auf knappe zwei Stunden ausdehnen, fügt sie noch hinzu. Die Zeiten können aber auch an den verschiedenen Modellen abgelesen werden. 


Meine Kollegen machen sich mit den vier Modellen vertraut.
Langsam trudelen meine anderen Kollegen und Kolleginnen im TechLab ein und das eigentliche Training startet. Ich finde es ziemlich spannend das Geschehen zu beobachten. Sofort schnappen Einige sich gleich die Beispielmodelle und betrachten diese. Ein Kollege, der dieses Labor schon einmal mitgemacht hat, blüht auf und erklärt spontan, wie man den Lochstreifen verarbeitet. Hier können alle von dem anderen lernen. Das ist das Tolle und der Zweck des Treffen. Jeder kann sich ausprobieren und Fragen stellen, um auf alle Eventualitäten der LaborbesucherInnen in Bezug auf deren Wünsche, Fragen und Anregungen gewappnet zu sein.

Dann kann ja jetzt das große Bauen beginnen. An die Fahrzeugauswahl, fertig, los! Ich wünsche euch viel Spaß!

Die Werkstatt eignet sich für Kinder ab 8 Jahren in Begleitung von Erwachsenen.

Weitere Informationen zur aktuellen Technikwerkstatt unter www.phaeno.de/shows/.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen