Montag, 25. April 2016

Muttertags-Spezial

"Selbstgeschriebene Gedichte, die in eine Bildergeschichte umgewandelt wurden oder auch mal Schokolade am Stiel. Wobei ich gestehen muss, dass ich mich nicht ganz genau erinnere, ob es die Schokolade nicht doch zu Weihnachten gab", erzählt Daniela über ihre schönsten Geschenke zum Muttertag. "Schön waren auch gutgemeinte Haushalts-Helfer-Gutscheine, deren kreative Gestaltung motivierter erfolgte als deren Einlösung", schmunzelt sie bei der Erinnerung. 

Ich fotografiere gerade die Badesalzkreationen meiner Kolleginnen Corinna, Daniela und Annette. Die Fotos benötige ich für den phaeno Terminkalender. Und die Badesalze sind sehr hübsch geworden und wie sie erst duften: nach Lavendel, Rosen, Maiglöckchen. Himmlisch! 


So können die Badesalze aussehen: ein gelungenes Muttertagsgeschenk!
Vom 5. bis 8. Mai können Besucherinnen und Besucher im offenen Labor neben Versuchen rund um verschiedene Salze, ihr eigenes Badesalz herstellen. Dies ist unser Muttertags-Spezial. Das Badesalz ist ein wundervolles Geschenk zum Muttertag. 

Daniela füllt die fertige Badesalzmischung ins Reagenzglas.
Meersalz ist die Grundzutat, dieses ist besonders hautverträglich. Verfeinern kann man die Salzmischung mit zwei weiteren Salzen, wie mir meine Kollegin Daniela erzählt: "In die Mischung kann man Bitter- oder Glaubersalz hinzufügen. Bittersalz soll Verspannungen lösen und wirkt entschlackend. Glaubersalz ist besonders gut für gereizte Haut." Zwei bis drei Grundrezepte werden den Besuchern zur Verfügung gestellt, an denen sie sich orientieren können. Ansonsten steht der Kreativität nichts im Weg. Verschiedene Duftöle, Blüten und Lebensmittelfarbe können zum Verfeinern des Badesalzes benutzt werden.

Aus dieses Zutaten lassen sich besondere und individuelle Badesalze kreieren.
Zusätzlich zu den Badesalz-Stationen können Besucher mit Salzen experimentieren. Ein Versuch hat mich besonders überrascht. Es heißt "Das Temperament von Salzen". Man löst je einen Teelöffel der drei verschiedenen Salze in 20 Grad warmen Wasser und erhält drei Salzlösungen: Kaliumchlorid, Natriumchlorid und Kalziumchlorid. Anschließend misst man die Temperatur der Lösungen und wird erstaunlich feststellen, dass sich die Temperatur jeweils verändert hat. Und das ohne zusätzliches Zutun. "Wenn man die Gläser anfasst, spürt man deutlich den Unterschied zu vorher. Auch zwischen den einzelnen Salzlösungen gibt es große Unterschiede, aber mehr wird nicht verraten", fügt Daniela hinzu.

Wie stark hat sich die Temperatur der Salzlösungen verändert?
Selbst unsere Körper enthält viel Salz, im Schnitt zwischen 150 und 300 g Speisesalz. Körperflüssigkeiten enthalten circa 9 g pro Liter. "Aus diesem Grund schmecken unsere Tränen beispielsweise auch salzig", erklärt Daniela. Verpasst nicht das Besucherlabor, denn neben wundervollen Badesalzen und spannenden Versuchen, könnt ihr viel Erstaunliches über verschiedene Salze lernen.

Selbst gezüchtetes Kristallsalz - der erste blaufarbige ist besonders giftig!

Montag, 18. April 2016

Wie viel Chemie begegnen wir im Alltag?

Duftende Blumen, verzierte Tischservietten, frisch zubereiteter Tee und leckere Muffins. Doch momentmal, manche der Muffins sehen nicht sehr appetitlich aus. Irgendetwas scheint beim Backen schief gelaufen zu sein. Meine Kollegin Daniela klärt mich sogleich auf: "Dass sie so unterschiedlich aussehen, hat einen Grund. Nur ein Muffin enthält alle notwendigen Zutaten, bei den restlichen wurden ein paar Zutaten ausgelassen." Jetzt wird mir einiges klar. "Bei dem einen fehlt beispielsweise Butter, der ist dann so ähnlich wie ein Löffelbiskuit. Bei diesem hier fehlt Backpulver, dies wird vor allem an seiner Größe deutlich. Er ist kleiner, als der normale, weil er nicht aufgegangen ist", erzählt Daniela weiter.

Was ist nur mit den Muffins passiert? Irgendetwas scheint schiefgelaufen zu sein!
Bei dem Besucherworkshop "Chemie im Supermarkt" lädt phaeno die Besucherinnen und Besucher zu einem fiktiven Kaffeekränzchen ein. An verschiedenen Stationen, sieben an der Zahl, finden sie heraus wie viel Chemie in unserem Alltag steckt, die wir als selbstverständlich betrachten. Chemische Reaktionen finden zum Beispiel beim Backen, Wäsche waschen oder beim Hausputz statt.

An dieser Station ist "ein Malheur passiert"...
"Oh Schreck, ein Fleck!" Beim Backen ist ein Malheur passiert. "Auf der Tischdecke ist ein Ei-Fleck entstanden", leitet Daniela in den einen Versuch ein.

... ein Ei-Fleck ist auf der Tischdecke entstanden.
Wie bekommt man diesen am besten wieder heraus? Zwei Waschlösungen stehen zur Auswahl. Zum einen kann man versuchen, den Fleck mit einer Seifenlösung herauszuwaschen, zum anderen kann man direkt zu einem Fleckentferner greifen.

Welche der beiden Lösungen wohl den Fleck am besten herausbekommt?!
"Eine der Optionen enthält das Protein Protease, welches Proteine spaltet und dafür sorgt, dass der Fleck aufgelöst wird", erklärt Daniela. "Doch welche der beiden es ist, wird nicht verraten", sagt sie mit einem Augenzwinkern.

Eine weitere Station lockt mich an: "Pizzaduft liegt in der Luft!". Eine Vielzahl an Werbespots stellen Schreckensszenarien dar, in denen unerwartet Besuch vor der Tür steht und es in der Wohnung stark muffelt. Eine schnelle Lösung ist in der Regel ein Raumspray, das die Gerüche in Sekundenschnelle verschwinden lässt. Auch ich greife gerne zu solchen Sprays, besonders nach dem Braten. Doch wie verschwinden die Gerüche? Dies wird bei diesem Versuch deutlich.

Einmal gesprüht und schon ist der Geruch "verschwunden"!
Auf ein Stück Stoff mit Pizzageruch wird eine Lösung aufgesprüht. Allerding kein Duftspray. Dieses Spray enthält nur den Stoff Cyclodextrin, dieser ist der Hauptwirkstoff in vielen Lufterfrischern. "Das Molekül ist geformt wie ein Eierbecher, welcher die unangenehmen Duftstoffe nach einem Schlüssel-Schloss-Prinzip umhüllt", erklärt Daniela. "Wir nehmen die Gerüche danach nicht mehr wahr".

Besucherinnen und Besucher können diesen und weiteren Versuchen in dem Besucherworkshop auf den Grund gehen. Einige der Versuche ließen mich wirklich stauen, manche haben mich überrascht und manche haben mich zum Nachdenken gebracht.

Besucherworkshop "Chemie im Supermarkt" | 23./24.4.2016 | 11.30 – 12.30 Uhr | 1 € zzgl. Tagesticket | max. 16 TeilnehmerInnen | ab 13 Jahre

Montag, 11. April 2016

phaeno Brot - beim Backen zugeschaut

Mmh, wie das duftet! Der Geruch vom frischen Brot steigt mir in die Nase. Ich liebe frisch gebackenes Brot und promt bekomme ich ermahnende Worte von unserem Bäcker Kai zu hören. Sehr frisches Brot ist ungesund, wie er mir verrät. Es enthält noch viel zu viel Luft und dadurch neigt man dazu mehr davon zu essen, da das Sättigungsgefühl sehr viel später eintritt als beim bereits gesetzten Brot, welches schon ein paar Stunden alt sei.

Doch zurück zum Anfang: Ich habe mich heute mit unserem Bäcker Kai auf ein kleines Gespräch getroffen, um mehr über das phaeno Brot zu erfahren. In voller Montur mit Schürze, Mütze und Handschuhen empfängt er mich in der Küche. Auf der Küchentheke wartet der am Tag zuvor angesetzte Brotteig in zwei Behältern. "Der Teig muss über Nacht ruhen. Er benötigt diese Zeit um aufzugehen. Auf neun Kilogramm Mehl enthält der Teig extrem wenig Hefe", erklärt Kai. Auf der bemehlten Fläche schlägt Kai den Teig nur noch ein bis zwei Mal um. "Auf keinen Fall sollte man den Teig noch mal kneten, da würde die Luft, die in der langen Ruhezeit entstand, komplett verloren gehen". Kurz in Form gebracht wird der Teig auch schon mit einem Spatel in Laibe abgetrennt.

Nach dem Ruhen den Teig nur noch ein bis zwei Mal umschlagen. Auf keinen Fall kneten!
Der Teig aus beiden Behältern ergibt im Schnitt 20 Brote. Heute war es sogar einer mehr. Vorsichtig legt Kai die Brote auf die Backbleche. Bevor sie jedoch in den Ofen geschoben werden, müssen die Brote an einem warmen Ort noch weitere 15 Minuten ruhen. Dazu wird der Wagen mit den Broten einfach vor den Ofen geschoben, der bereits vorgeheizt ist.


Bevor die Brotlaibe in den Ofen kommen, müssen sie noch 15 Minuten ruhen.
Bei 175 Grad Celsius werden sie anschließend 25 Minuten lang gebacken. Bereits nach wenigen Minuten im Ofen nehmen die Brote deutlich an Volumen zu. "Das nennt sich Ofentrieb", erklärt mir Kai. "In den ersten zehn Minuten geht das Brot nochmal durch das Treiben der Hefe weiter auf."


Ofentrieb bezeichtnet den Vorgang bei dem der Brotteig während des Backvorgangs an Volumen zunimmt.
Seit Eröffnung des Restaurants BrandtEins backt Kai Brot im phaeno. Neben Ciabatta-Brot,stellt er auch Zwiebelbrot her. Hier ist die Rezeptur völlig anders. "Der Teig enthält Roggen- und Weizenmehl, unter anderem auch Honig und deutlich mehr Hefe", wie mir Kai verrät. Der Teig muss auch nicht so lange ruhen, eine Stunde reicht hier komplett aus. Für die Brote greift Kai auf eigene Rezepte zurück, die er im Laufe seiner Bäckerkarriere kreiert hat. "Seit meinem 18ten Lebensjahr bin ich Bäcker, im phaeno bin ich nun im 6ten Jahr", erzählt Kai. "Es ist eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre hier, sehr abwechslungsreich und durch die Arbeitszeiten 9-to-5 – untypisch für einen Bäcker, leidet auch nicht das Familienleben".

Neben Brot backt Kai auch die Pizza im phaeno Bistro. Der Teig wird ebenfalls am Vortag angesetzt und verarbeitet. Danach ruhen die einzelnen Teigkugeln eine Nacht im Kühlschrank. "Nach einem Tag Ruhezeit hat der Teig die optimale Konsistenz und das typische "Pizzaboden-Aussehen". Frisch zubereitet verwendeter Teig würde zu viele Blasen schlagen und der Pizzaboden wäre eine einzige Kraterlandschaft", erklärt Kai schmunzelnd.

So sieht der Pizzateig aus. Jetzt nur noch ausrollen und belegen.
Ein Blick auf die Uhr verrät, es dauert nicht mehr lange und das Brot muss aus dem Ofen. Der Duft nach frischem Brot erfüllt bereits den ganzen Raum. Am liebsten würde ich mir eine Scheibe abschneiden, doch augenblicklich hallen Kais Worte in meinen Ohren, dass es nicht "gesund" sei. Ich warte hier noch ein bisschen.

Das Besondere an dem Brot wie mir Kai verrät, es handelt sich um ein Naturprodukt. Das Brot enthält keinerlei Konservierungsstoffe oder chemische Treibmittel. Ich habe jetzt richtig Hunger bekommen und kann die Mittagspause kaum erwarten.


Mmh, wie gut das frische Brot duftet!
Das Lange Warten nimmt endlich ein Ende. Ich darf das Brot verkosten. Es schmeckt sehr lecker: eine knusprige Kruste mit einem weichen lockerem Kern. Köstlich! 

Das Warten hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt. Probiert es!

Montag, 4. April 2016

Futuristische Models vor der phaeno Kulisse

Models vor dem phaeno in futuristischen Kleidungen. Über den Hintergrund dieser Fotos wollte ich unbedingt mehr erfahren. Vor ein paar Wochen erhielten wir eine Anfrage der Studentin Kajan Luc, die an der Hochschule Hannover Modedesign studierte. Sie wollte ihre Kollektion vor dem Schauspielhaus in Hannover und am phaeno an einem Wochenende bei uns fotografieren. Auch dank dieser außergewöhnlichen Fotos und Ideen hat sie mittlerweile das Studium erfolgreich abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch! Im Interview werde ich nun mehr über den Hintergrund des spannenden Shootings erfahren:

Die Modedesignerin Kajan Luc.
Für Ihr Fotoshooting haben Sie sich phaeno als Kulisse ausgesucht. Was waren die Kriterien für die Auswahl der Kulisse?
Das war ein Glücksfall. Ursprünglich wollten wir die Fotos  in der Halle machen, in der wir vorher das Video gedreht haben. Aber zwei, drei Tage vorher hat mich der Plan nicht mehr überzeugt, also mussten wir die Location wechseln. Wir haben uns in Hannover umgesehen, aber nicht viel Interessantes gefunden. Bei der Suche haben wir uns an dem Werkstoff Beton orientiert. Beton wird wie Wasser in Form gegossen. Und das spielte eine große Rolle. phaeno selbst kannte ich vorher gar nicht, eine Freundin hat mich drauf gebracht, später habe ich auch im Internet recherchiert. Als ich die Bilder von der Architektur sah, war ich von der Location überzeugt. Es passte perfekt zu meiner futuristischen Mode. Die Architektur hat Diagonalen und Schrägen. Auch der selbstverdichtende Beton unterstützt die fließende Bewegung und greift das Thema „Wasser“ meiner Arbeit auf. Alles hat miteinander harmonisiert. Das Wasser an sich ist ja fließend, hat ja eigentlich keine richtige Form, es passt sich der Umgebung an. Und dies spiegelt sich in meiner Arbeit wieder. Ich habe mit Rechtecken und Schlitzen gearbeitet. Durch Drapierungen entstanden im laufenden Prozess verschiedene Formen.

Auf den Bildern sieht die Mode starr aus, in Realität haben sie fließende Bewegungen.
Die Mode sieht auf den Bildern eher starr aus?
Wenn sich die Models jedoch bewegt haben, hatte der Stoff eine fließende Bewegung. Und das Fließen ist im übertragenen Sinne eine Metapher für den gesamten Entwurfsprozess, der sich aus der reinen Intuition heraus entwickelte. Der Stoff der Mode ist dabei das Wasser, das sich durch die Einschnitte an den Körper, seine Umgebung anpasst. Dies kann man im Video ganz gut sehen. 


Wie würden Sie die Form, die Farbe und das Material der Mode, die die Models auf den Fotos tragen beschreiben?
Beim Material handelt es sich um Korkleder aus Portugal. Die Rinde der Korkeiche wird auf das Trägermaterial aufgeklebt und es entsteht ein recht elastischer und sehr robuster Stoff. Diesen Stoff verwendet man seit circa fünf Jahren vermehrt als Textilie. Die natürliche Farbe ist beige, aber ich verwendete noch weißen und schwarzen Stoff. Die farbigen Stoffe sind mit dem Einsatz von relativ wenig Chemie möglich. Der ökologische Aspekt war mir wichtig.
Kontrastär zu den Korkoutfits tragen die Models Seacell-Jerseystoff aus Algenfaser. Er zeichnet sich durch seine Weichheit aus und tut der Haut wohl. Kontrastär zu den starren Formen haben sie Eines gemeinsam, beide passen sich auf ihre Art und Weise am besten an den Körper an.

Die phaeno Architektin Zaha Hadid (1950-2016) entwarf neben Gebäuden, auch Möbeldesign und Schuhe. Finden Sie sich in irgendeiner Form darin wieder?
Das ist ganz lustig, dass Sie das fragen. Im Internet bin ich auf Zaha Hadid und silberne Schuhe von ihr gestoßen. Als ich sie sah, dachte ich, dass sie perfekt für meine Mode passen. Die Schuhe haben nämlich auch ein futuristisches Design. Ich habe die Schuhe probeweise auf die Füße eines Models aus der Fotoserie reinretuschiert. Leider kann man das so ja nicht veröffentlichen. Aber es hätte sehr gut gepasst (http://www.zaha-hadid.com/design/nova-shoe/).

Gerne hätte Kajan Luc Schuhe der Star Architektin Zaha Hadid für ihre Models verwendet.
Ihre Mode ist stark reduziert in Form und Farbe (schwarz, weiß, beige, grau), abstrakt und ungewöhnlich. Sind Ihre Designs als Kunstwerk zu verstehen oder handelt es sich um tragbare Mode?
Mode ist für mich Kunst. Mode an sich ist ein weiter Begriff, aber mir ist wichtig immer eine Innovation zu schaffen, eine neue eigene Welt sozusagen. Mode verstehe ich auch als ein Gesamtkunstwerk- das Zusammenspiel von Mode und Architektur, die Eigenkommunikation der Mode und das Umkehren des Inneren nach Außen- all das bedeutet für mich die Kunst der Mode. Da meine Mode sehr abstrakt und futuristisch ist, würde ich nicht sagen, dass sie unbedingt tragbar ist.
Ich finde es schön, wenn meine Arbeit Menschen in irgendeiner Weise berührt und sie etwas Eigenes für sich sehen. Das ist das Schönste für mich. Auch, dass sich Menschen für das Thema interessieren, bestätigt mich ebenfalls in meiner Arbeit. Das Interesse war stark und führte mich zu vielen Menschen und Freunden, die mich auf dem Weg begleiteten und großartige spontane Hilfe leisteten! An dieser Stelle möchte ich mich nochmal herzlichst an alle Mitwirkende des Projekts und besonders an meine tapferen Models bedanken, die für mich zwei Tage leicht bekleidet in der Dezemberkälte standen und starken Ausdruck bewahren konnten.
Im Kolloquium wurde ich gefragt, ob ich mir vorstellen kann die Kollektion produzierbar zu machen. Vorstellen schon, aber ob ich es umsetze, das weiß ich noch nicht.

Mode als Gesamtkunstwerk!
Wie sehen ihre nächsten Ziele aus?
Gerne würde ich der in Richtung Kunst oder Mode weiterarbeiten. Es ist etwas, was mich erfüllt. Durch die Projekte während des Studiums und speziell durch die Abschlussarbeit bin ich jetzt so richtig Feuer und Flamme diesen Weg fortzuführen. Ich habe mir überlegt ein Masterstudium in Hamburg anzufangen. Deren Master dort ist sehr praxisorientiert und ich habe Lust, mich weiter zu entwickeln.

Liebe Kajan Luc, wir wünschen Ihnen viele weitere Ideen und Erfolg bei Ihrer Arbeit. Vielen Dank für das Gespräch!

Mehr über Kajan Luc unter http://kajanluc.format.com und http://kajanluc.tumblr.com.

Credits:
Models: Shirin Paul, Ella Vickers, Daniel Barth, Nico Albersmann, Christian Vukomanovic, Alexander Agonschewski, Thuy Yen Pham, Grischka Joerdens | Design Assistant: Annika Svenja Jasmer | Maske: Natalia Beinert | Szenograf: Marvin Ott | Grafikdesign: Benjamin Behrendt | Photographer: Alexander Schuktuew
Dank an die Stoffunternehmen: Secacell, die Kajan Luc mit ihren Stoffen sponsorten, Inkorknito und Barkcloth.