Montag, 24. Oktober 2016

Ein eiskaltes Rätsel

Die Temperaturen sinken, bunte Blätter verzieren Parks und die Bürgersteige. Doch bei den winterlichen Temperaturen morgens auf dem Weg zur Arbeit kommt es mir schon so vor, als hätten wir die Jahreszeit Herbst übersprungen und sind im Winter gelandet. Wegen dieser morgenlichen Kälte habe ich dieses "eiskalte Experiment" für euch!

Wenn Eis nicht auf flüssigem Wasser schwimmen würde, wäre das ziemlich fatal. Lebewesen im Wasser hätten kaum eine Chance, den Winter zu überstehen. Dieses Alltagswissen im Kopf hilft vielleicht, folgendes Phänomen zu enträsteln. Man braucht dazu ein großes Glas, Wasser und Eiswürfel. Dann füllt man das Glas mit Wasser bis fast zum Rand auf. Nun gibt man Eiswürfeln so lange hinzu, bis das Glas randvoll mit Wasser ist und gerade nicht überläuft.


Wird das Wasser nach dem Schmelzen des Eises überlaufen, der Wasserstand gleichbleiben oder weniger werden? Bevor das Eis geschmolzen ist, sollte man seine Theorie aufschreiben und später mit dem Resultat vergleichen.


Jetzt braucht man Zeit, bis das Eis geschmolzen ist. Eilige benützen einen Fön. Am Ende wird klar: Der Wasserstand bleibt gleich!


Warum ist das so? Wenn Wasser gefriert, vergrößert sich der Raum, den es einnimmt, seine Masse bleibt aber gleich. Die Eiswürfel schwimmen auf dem Wasser und ragen über den Rand des Wasser hinaus. Sie verdrängen genau so viel Wasser, wie viel sie selbst wiegen. Sobald das Eis schmilzt, nimmt das Wasser genau diesen Raum, den das Eis vorher verdrängt hat, wieder ein. Das bedeutet der Wasserstand ändert sich nicht.

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