Dienstag, 20. Juni 2017

Freunde, die sich im phaeno auskennen


Mit dem Freundeskreis das phaeno in ganz besonderer Atmosphäre erleben!
Sie sind echte phaeno Freunde: Das merkt man Frau und Herrn Zurmühlen, die beide seit langen Jahren im Freundeskreis des phaeno Mitglied sind, sofort an. Sie bewegen sich mit mir durch die Ausstellung als wäre es das eigene Wohnzimmer. An vielen Exponaten bleiben sie spontan stehen. Ich habe nach DEM Lieblingsexponat gefragt. Doch ich merke sofort: Es sind sehr viele. Bianca Zurmühlen haben es vor allem die Exponate mit „Musik“ angetan. „Das hier hat eine ganz besondere Musik“, meint sie. Wir stehen vor der Kugelbahn „Odyssey of Spheres“. Man merkt sofort, dass die beiden es schon oft betrachtet haben. Und trotzdem verfolgen sie noch den Lauf jeder Kugel und machen mich auf Besonderheiten aufmerksam. Ich freue mich, wie gerne die beiden die Exponate des phaeno haben. Echte Fans, denke ich mir. Und sofort kommen die beiden auch auf die Vorzüge des Freundeskreises zu sprechen. Beide lieben die exklusiven Eröffnungen und Veranstaltungen nur für den Freundeskreis. Das phaeno habe dann eine ganz andere Atmosphäre. Man komme ins Gespräch. Man fachsimpelt über die Exponate.


In bester Erinnerung haben beide die Kugelbahnausstellung. Auch da waren sie natürlich bei der Eröffnung dabei und haben den Klang der großen Kugelbahn in sich aufgenommen. „So konnte man die Bahn nie wieder hören“, ist Frau Zurmühlen überzeugt.

Unvergesslich: Die große Kugelbahn "Makrokosmos" im phaeno
Als nächstes kommen wir auf die Flipperausstellung zu sprechen. Und bei der Erinnerung an diese Ausstellung sehe ich fast ein bisschen Wehmut in ihren Augen, dass sie nicht mehr da ist. „Das hat mich an früher erinnert, nur musste ich damals immer Geld bezahlen“, meint sie. Sie ist oft vorbei gekommen am späteren Nachmittag. Flipperfans unter sich, die den guten Stücken einen Highscore entlocken wollten. Auch von der Matheausstellung waren die beiden begeistert: „Da musste man gar nicht rechnen! Das war einfach zum Ausprobieren und Begreifen.“

„Es gibt hier immer wieder etwas Neues“, ergänzt Frau Zurmühlen. Gerne erinnert sie sich auch an die Legoausstellung. Ihr Sohn war da tagelang gar nicht rauszubekommen.

Begeisterte Groß und Klein: Die Legoausstellung
Die Familie kommt auch heute noch gerne mit, auch wenn die Kinder mittlerweile erwachsen sind. Aber die neuen Ausstellungen will man trotzdem nicht verpassen. In jeder Sonderausstellung haben die beiden ihr besonderes Exponat bisher gefunden. In der neuen Ausstellung „Manometer“ findet Herr Zurmühlen den Katzensprung richtig gut. Ganz sanft landet er. Wir gehen immer weiter durch die Ausstellung. Und schon wieder bleibt das Ehepaar stehen. Die Luftkanone finden beide toll. Beide müssen unbedingt noch einmal ausprobieren, wann der Luftstrom bei den Tüchern ankommt. Und Frau Zurmühlen wandert schnell noch einmal zur Pendelwelle, die so schön zwischen Chaos und Ordnung schwankt. In den Freundeskreis sind die beiden eingetreten, da sie viel öfter ins phaeno gehen wollten. Damals gab es die Jahreskarte nur mit Freundeskreis. Und dann sind sie einfach wegen der vielen schönen exklusiven Veranstaltungen dabei geblieben. Für den Freundeskreis wünschen Sie sich, dass es noch mehr Exponateführungen gibt. Ist notiert!

Einfach immer wieder starten und stauen! Die Pendelwelle ist wunderschön.

Und was das Beste am Freundeskreis ist, sagen sie mir auch noch gleich: „Hier kann man sich auch mal als Normalbürger als VIP fühlen.“
Sie kommen immer wieder gerne vorbei. Echte Freunde eben. Das spürt man bei jedem Schritt, durch ihr lieb gewordenes phaeno Wohnzimmer. 

Tipp:  Freundeskreis-Mitglieder erleben das phaeno ganz exklusiv. Wer dies einmal ganz unverbindlich mitmachen möchte, ist zum nächsten Termin herzlich eingeladen. Am 29.06.2017 um 17.30 Uhr stellen wir unser Sommerprogramm vor. Um Anmeldung wird bis zum 27.06.2017 gebeten. Einfach im Service-Center unter 05361 890 100 anrufen oder eine E-Mail an entdecke@phaeno.de mit Namen und Stichwort Sommerprogramm Freundeskreis senden. Alle Informationen zum Freundeskreis sowie eine Verantstaltungsübersicht finden Sie hier.

Montag, 10. April 2017

Was ist ein Osterei-Tangram?

Im Mittelpunkt der Osteraktionen im phaeno steht natürlich der Kükenschlupf, der noch bis zum 17.04.2017 zu sehen ist. Wer das Schlüpfen nicht abwarten kann, hat gleich nebendran die Möglichkeit ein Ostertangram zu basten. Ein Tangram? Ja, das Wort und die Bastelei kannte ich vorher auch nicht. Aber ich probiere es heute mit der Tangramexpertin Alexandra aus. Sie hat die Anleitung geschrieben und schon etliche Tangrams gebastelt.

Aus einem Osterei entstehen geometrische Formen

Mit flinker Hand zeichnet sie geometrische Formen auf, die dann zerschnitten werden. Am Ende kann man dann aus diesen Formen richtige Geschichten legen. Ein Fuchs, ein Pilz, ein Wald und vieles mehr entsteht durch ein bisschen Rätseln aus diesen Figuren. Ich schaue Alexandra beim Basteln zu. Sie ist richtig schnell und ordentlich dabei.




Mit flinker Hand zeichnet Alexandra die Formen
Jetzt nur noch ausschneiden!

„Ich finde das Osterei-Tangram wirklich super, weil es zwei Tätigkeiten verbindet, die mir viel Spaß machen: Basteln und etwas Mathe“, erklärt sie mir.  Deshalb war sie auch gleich begeistert, als ich sie die Anleitung verständlich schreiben und aufzeichnen sollte.
Das Osterei-Tangram ist fertig!
Wer mehrere bastelt, kann sogar ganze Fantasiegeschichten legen
Das Warten auf diese süße Küken kann man gut beim Basteln verbringen!

Ein paar Tangram-Eier will sie auch zu Ostern verschenken, da ihr das Basteln so viel Spaß gemacht hat. In 10 bis 15 Minuten hat sie mittlerweile ein solches Geschenk fertig. Und ich probiere es auch noch aus. Bei mir dauert es zwar etwas länger, aber dank der Anleitung und etwas Hilfe bekomme ich es auch ganz gut hin. Wer noch ein kleines Geschenk zu Ostern basteln möchte, die Osterei-Tangrams kann man noch bis bis zum 17.04.17 basteln. Außerdem kann man auch spannende Eggsperimente machen oder Ostereier färben.
 
Das ganze Programm gibt es unter
www.phaeno.de/osterferienprogramm





Freitag, 3. März 2017

Tanzenden Magnetigel mit dem Smartphone auf die Spur kommen

Vorbereitung auf das Smartphone-Wochenende: Echt schräg der verrückte Salon? Nachmessen!

Telefonieren war vorgestern! Alexander, der gerade ein Prakikum bei uns absolviert, und ich probieren gemeinsam aus, was alles in unseren Smartphones steckt. Denn in Smartphones oder Tablets stecken mehrere Sensoren, die ständig die Umgebung messen. Diese wollen wir für unsere eigenen Tests verwenden. Alexander hat sein eigenes Handy dabei und ich habe mir mal ein iphone ausgeliehen, da darin sehr viele Sensoren stecken. Zu Hause habe ich mir aber auch schon auf mein Handy die App von www.phyhox.de heruntergeladen. Das war ganz simpel. Und schon ging es los. Ich habe damit schon nachgemessen, ob eventuell der Boden des Altbaus schräg ist – er ist es leicht…
Dann folgte die Lux-Stärke unserer Lampen.
Wir haben uns nun auch im phaeno Einiges vorgenommen. Wir starten mit dem Aufzug. Alexander hat sich im Rahmen seines Schülerpraktikums mit den Experimenten eingehend beschäftigt und die besten vorausgewählt. Ich bin gespannt.

Auch im Fahrstuhl gibt es viel zu messen!
Im Aufzug messen wir die Geschwindigkeit des Fahrstuhls und den Druckabfall aufgrund der Höhe. Es klappt einwandfrei. Alexander zeigt mir, dass man sogar das Bremsen des Fahrstuhls pro Stockwerk sehen kann. Faszinierend.
Oben in der Ausstellung angekommen, geht es dann erst richtig los.
Das Schöne ist ja im phaeno, dass man mit den Apps nicht nur messen kann, sondern natürlich viele außergewöhnliche Exponate zur Verfügung hat.

Winkelgeschwindigkeiten messen

Wir starten mit der Drehscheibe, auf der sonst die Billardkugeln herumgeschleudert werden und messen die Winkelgeschwindigkeit. Herumschleudern lassen, wollen wir die kostbaren Handys natürlich nicht.
Die Durchsage „Gleich startet der Feuertornado“ zieht uns dann von diesem Exponat weg.

Schöner kann man Beleuchtungsstärken kaum messen

Wir wollen die Beleuchtungsstärke des Feuertornados in Lux messen.  Auch das klappt einwandfrei. Tipp: Erstmal Sensor durch Beschatten am Handy suchen.
Neben dem Feuertornado stehen dann auch die berühmten „Tanzenden Magnetigel“. Dort können wir unser nächstes Experiment starten: Das Magnetfeld der Igelchen messen. Und tatsächlich bekommen wir den Wechsel rhythmisch auf dem Handy mit. Genial! Das ist kein trockenes Messen, sondern Spaß!

Igel tanzen sehen und das Geheimnis noch mehr lüften

Zuletzt hat es uns noch der schräge Raum angetan. Anstatt rumzuwanken und zu schreien wie die anderen Besucher, mussten wir uns hier ganz schön auf das Messen konzentrieren.
25 ° zeigten beide Handys an. Zwar nicht ganz exakt, aber zumindest gerundet!  Gar nicht so viel, wie wir dachten. Die Wirkung des Raums ist jedoch gigantisch. Nach dem Grad der Schräge fragen auch übrigens die Besucher oft. Uns hat es Spaß gemacht und die App ist einfach zu bedienen!

Schräg und immer noch faszinierend! Messen!

Tipp: Am Smartphone-Wochenende am 11./12.3. gibt es noch viel mehr Experimente zu entdecken. Mehr zu der App und dem Wochenende unter www.phaeno.de/smartphone

Dieses weitere Experiment und noch mehr gibt es am Wochenende im Krater

Montag, 20. Februar 2017

Kleine und große Artisten im phaeno beim Akrobatikwochenende

Applaus für die Nachwuchsartisten!

Gespannt und trotzdem entspannt konnte ich am Sonntag das Akrobatikwochenende aus Besuchersicht genießen. Drei Kinder hatte ich mit dabei und wir haben „alles“ mitgenommen, was es so Neues zu entdecken gab.
Es fing schon am Eingang mit einem Besen an, der an einer Infotafel lehnte. Und schon hier war Gleichgewicht gefragt. Zumindest das Gleichgewicht des Besens.
Dann zog meine jüngste Tochter ab zum Mitmachworkshop und ich ging mit den anderen Kindern zur Kreisel- und Ringeshow. Einen Ausschnitt hatte ich ja schon in der Pressevorführung gesehen. Aber das, was Jochen Schell besonders bei den Kreiseln geboten hat, war schon etwas ganz Einmaliges. Der absolute Höhepunkt für mich, als ein Kreisel auf der Spitze eines Schwertes balancierte.
Danach guckte ich mir zweimal die Show des Zirkus Dobbelino an. In der ersten Show machten die Workshopteilnehmer mit. Sie erzählten eine kleine Geschichte über einen Einbruch in ein Museum. Meine Tochter ließ sich als Diebin in den Krater abseilen.

Als sie so in schwindliger Höhe ganz cool über dem Krater schwebte, war ich doch sehr aufgeregt. Viele Eltern guckten zu, als alle Teilnehmer nacheinander über ein Seil balancierten. Respekt! Und Diamanten haben sie auch erfolgreich geklaut.

Mir wird nicht schwindlig!


Das klappt! Auf dem Seil balancieren!

Besonders schön auch die weiteren Vorführungen vom Zirkus Dobbelino:
Die kleinen Nachwuchsartisten konnten schon auf einer großen Kugel balancieren. Die Profis zeigten coole Diabolotricks und Akrobatik mit dem Vertikaltuch. Der Krater wurde zu einer richtigen Manege.



Und hier die großen Artisten am Vertikaltuch!
Mit großer Körperbeherrschung und Balance!

Vor und nach den Vorstellungen durften die Besucher selbst ihr Glück probieren. Wie jongliert man mit drei Bällen und wie läuft es sich auf einer großen Kugel? Immer mit Rat und Tat zur Seite: Die Artisten und Nachwuchsartisten vom Zirkus, die auch die Gelegenheit nutzten, um durch das ganze phaeno mit dem Einrad zu kurven. Erst um kurz vor 18 Uhr konnten wir uns nach einem aufregendem Tag von dem Trubel lösen. Zur Erinnerung dreht nun immer wieder ein kleiner Kreisel seine Runden durch die Wohnung, der in der Technikwerkstatt aus Bügelperlen entstand.
Und mit einer schwungvollen Diabolo-Show


Tipp: Das nächste Sonderwochenende findet am 11./12.3 statt. Diesmal geht es um Physikspaß aus dem Smartphone. Was macht das Handy in der Salatschleuder? Ausprobieren! Mehr dazu hier

Alle Fotos: Matthias Leitzke

Montag, 23. Januar 2017

Wer baut die schönste Wirbelsäule? Erzieherinnen-Fortbildung im phaeno

Wie viel Luft atme ich aus? Einfach für Kinder umgesetzt.
Die Fortbildung „Unser Körper zum Staunen und Entdecken“ , die die phaeno Expertinnen Olivia und Gisela betreuen, ist restlos ausgebucht. Als ich in die Fortbildung hineinplatze sind schon alle eifrig am Experimentieren:
„Das klappt. Das klappt“. Bei dem Experiment zum Luftausatmen sind sich die Erzieherinnen sofort alle einig. Dieses Experiment ist super für Kinder geeignet, einfach umsetzbar und macht Spaß! Man braucht dazu nur ein Flasche, ein Wasserbecken und einen Strohhalm. Und schon geht’s los. Und auch bei den Erzieherinnen ist die Begeisterung groß. Dieses Experiment wird also bald öfter in der Umgebung in den Kindergärten auftauchen. Etwas schwieriger ist es offensichtlich, das gleiche Experiment mit einem Messzylinder zu machen. Eher etwas für die älteren Kinder. Die gesamte Fortbildung dreht sich passend zu der aktuellen Sonderausstellung Manometer! um den Körper.

Was leiste mein Herz? Kann ich da mithalten...

Bei der nächsten Station probieren die Erzieherinnen aus, wie viel Leistung ein Herz pro Minute erbringt.  Eine Minute lang sollen sie in zwei Eimer mit einem kleinen Messbecher (dieser entspricht etwa dem Schlagvolumen eines Kinderherzens) „Blut“ schöpfen. Das Blut bestand aus mit Lebensmittelfarbe gefärbtem Wasser.  Auch dieser Versuch kam sehr gut an. Das  Ergebnis: Die Leistung des Herzens wurde nicht annähernd erreicht!
So einzigartig ist mein Fingerabdruck....

Danach sollen Fingerabdrücke hergestellt werden. Bei der Bewertung gehen die Meinungen auseinander. Einig war man sich darüber, dass Kinder dies sicher gerne machen. Wie man die Fingerabdrücke besser unterscheidbar macht, wurde noch diskutiert. Die Fingerabdrücke herstellen können sicherlich die meisten Kinder. Untersuchen kann man sie dann entweder mit einer Lupe oder mit einem Luftballon. Toll, wie gut man die Fingerabdrücke mit der Lupe sehen kann. Danach drücken die Erzieherinnen einen geschwärzten Finger auf einen wenig aufgeblasenen Luftballon. Nach dem Aufblasen des Luftballons soll man den Fingerabdruck jetzt vergrößert sehen.  Klingt interessant, klappte aber nicht gut!

Danach begleite ich die Erzieherinnen zusammen mit Olivia und Gisela noch in die Sonderausstellung Manometer, die unglaubliche Ausstellung über den Körper. Die Ausstellung fesselt die Teilnehmerinnen sofort. „Eine Stunde wird bestimmt dafür zu kurz sein…“, denke ich mir, als ich die Erzieherinnen nach einer kurzen Einführung alleine lasse.


Wie groß bin ich und wie lang sind meine Arme? Ein berühmtes Experiment....
Nach einer Pause wird weiter experimentiert:


Eindrucksvoll für Kinder: Kann ich mich ohne Gelenk am Kopf kratzen
Noch zahlreiche, weitere Experimentierideen probieren die Erzieherinnen sichtlich konzentriert aus: Vom Knochenpuzzle, über Wirbelsäulenbastelstationen bis zum Händebasteln. Voll Bewunderung staune ich über die sehr schnell und mit großer Konzentration hergestellten Wirbelsäulen.


Hier sind eindeutig Profis am Werk: Ganz schnell entstehen Wirbelsäulen aus einfachen Materialien. Respekt!
Respekt, liebe Erzieherinnen, diese Bastelaktion ist eindeutig ein Heimspiel!





Lustig müssen Experimente für Kinder auch sein. Und ein wenig gruselig...


Die Fortbildung „Unser Körper – zum Staunen und Entdecken“ wird im Herbst noch einmal angeboten. Außerdem ist diese Fortbildung als Studientag exklusiv ab 10 Personen buchbar.